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Test- und Pokalspiele
Saison 2011/2012

 

Löwen verabschieden sich mit 13:0 in die Sommerpause

Bast Maier
Vierfach Torschütze Sebastian Maier. Der 19-Jährige und die Löwen haben sich die Sommerpause verdient.

Im letzten Testspiel vor der Sommerpause gewannen die Löwen beim MTV Pfaffenhofen mit 13:0 (5:0). Erfolgreichster Torschütze mit vier Treffern war Youngstger Sebastian Maier. Aber auch Sandro Kaiser, der nur eine Halbzeit spielte, zeigte sich im Abschluss sicher, erzielte drei Tore.

Die Löwen gastierten anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des Männerturnvereins 1862 in Pfaffenhofen. Der Dritte der A-Klasse Oberbayern Donau/Isar konnte nur in der ersten halben Stunde bei strömendem Regen halbwegs mithalten. Danach kombinierte das Team von Trainer Reiner Mauerer sicher. Besonders Basti Maier mit seinen vier Toren tat sich hervor, ebenso Sandro Kaiser. Der 22-Jährige zeigte sich sehr bemüht, steuerte bei seinem 45-Minuten-Einsatz drei Tore bei, die 1860-Stadionsprecher Stefan Schneider im Städtischen Stadion in Pfaffenhofen kommentierte. Die Löwen-Profis verabschiedeten sich mit ihrer torreichsten Partie in dieser Woche mit vier Freundschaftsspielen in die wohlverdiente Sommerpause.

„Das war ein schöner Ausklang", sagte Löwen-Sportchef Florian Hinterberger. „Bis auf das Wetter hat eigentlich alles gepasst. Die Leute haben es aber trotzdem bis zum Ende ausgehalten, auch, weil wir einige Zaubertore geschossen haben. Die Stimmung war jedenfalls gut", lobte er die Pfaffenhofener

MTV Pfaffenhofen - 1860 München 0:13 (0:5)

1860, 1. Halbzeit: 1 Kiraly - 2 Rukavina, 13 Aygün, 5 Vallori, 27 Feick - 7 Bierofka, 6 Stahl - 15 Aigner, 8 Nicu - 19 Maier, 31 Volland.
1860, 2. Halbzeit: 1 Kiraly - 2 Rukavina, 26 Schindler, 5 Vallori, 27 Feick - 4 Bülow, 35 Vocaj - 21 Kaiser, 8 Nicu - 19 Maier, 9 Rakic.

Tore: 0:1 Maier (7.), 0:2 Stahl (9.), 0:3 Maier (35.), 0:4 Volland (39.), 0:5 Stahl (41.), 0:6 Vocaj (50.), 0:7 Bülow (54.), 0:8 Maier (56.), 0:9 Kaiser (57.), 0:10 Bülow (60.), 0:11 Maier (70.), 0:12 Kaiser (82.), 0:13 Kaiser (85.).
Zuschauer: 1.055 im Städtischen Stadion.
Schiedsrichter: Lothar Ostheimer (Sulzberg); Assistenten: Johannes Mayer (Gelbelsee), Christian Russer (Kösching).


Löwen besiegen Hallertau-Auswahl mit 7:1

Kevin Volland
Kevin Volland traf in seinem vorletzten Spiel für die Löwen in Mainburg gleich doppelt .

Das vorletzte Spiel der Saison 2011/2012 gewannen die Löwen auf der Anlage des FC Mainburg gegen die BFV-Kreisauswahl Hallertau mit 7:1 (3:1). Doppelt traf Kevin Volland, der 90 Minuten durchspielte.

Die Partie in Mainburg stand unter der Schirmherrschaft des Bayrischen Fußballverbandes. Das Spiel kam auf Initiative des früheren Löwen-Trainers Karsten Wettberg zustand, der im Beirat des FC Mainburg sitzt.

Wie schon in den Freundschaftsspielen zuvor brauchten die Löwen-Profis lange, bis sie auf Touren kamen. Ganz anders die Amateure aus der Hallertau. In der 15. Minute erlief Stefan Stanglmeir einen Pass in die Tiefe, blieb vor Timo Ochs cool und schob das Leder am 1860-Keeper aus neun Metern vorbei zur Führung. Die Sechziger erspielten sich in der ersten halben Stunde zwar einige Chancen, waren aber nicht konsequent genug im Abschluss. So dauerte es bis zur 30. Minute, ehe Kai Bülow den Ausgleich erzielen konnte. Nach einem Doppelpass mit Stefan Aigner tauchte der Verteidiger auf der rechten Strafraumseite auf, überwand den Schlussmann der Kreisauswahl aus halbrechter Position. Zehn Minuten später die erste Führung für den Zweitligisten. Aigner hatte sich den Ball erobert, über Kevin Volland kam das Leder zu Maximilian Nicu, der es im Strafraum quer auf Benny Lauth legte. Der Kapitän schob zum 2:1 ein (40.). Direkt vom Anstoß weg fiel das 3:1. Lauth hatte sich den Ball im Halbfeld erobert drang unbehindert in den Strafraum ein, sah den mitgelaufenen Volland am zweiten Pfosten, der nur noch das Zuspiel über die Linie drücken musste (41.). Kurz danach pfiff Schiedsrichter Florian Kornblum zur Pause.

Im zweiten Abschnitt dauerte es fast 25 Minuten, bis der Ball erneut im Netz der Hallertauer Kreisauswahl lag. Sandro Kaiser hatte aus dem Halbfeld Dominik Stahl auf der rechten Seite angespielt, der flankte in die Mitte, wo Sebastian Maier freistehend zum 4:1 einköpfte (70.). Nach einem Doppelpass mit Antonio Rukavina verlor Djordje Rakic im Strafraum den Ball, Volland setzte nach, eroberte das Spielgerät zurück und traf aus sechs Metern zum 5:1 (79.). Drei Minuten später nutzte Kaiser ein Getümmel im Strafraum der Kreisauswahl, spitzelte das Leder auf Volland, der nur noch zum 6:1 einschieben brauchte (82.). Den Schlusspunkt in einer abwechslungsreichen Partie setzte Stahl. Volland und Kaiser hatten die Gegenspieler im Strafraum düpiert, der Ball kam zu Stahl, der zum 7:1-Endstand traf (87.).

„Wir haben eine sehr lange Anlaufzeit benötigt", lautete das Fazit von Löwen-Chefcoach Reiner Maurer, „aber wir hatten auch zwei Spiele in den Knochen ", nahm der 52-Jährige seine Profis in Schutz. „Letztendlich ging es darum, uns bei unseren treuen Fans gut zu präsentieren. Das haben wir mit den Toren geschafft."

Aber nicht nur die Profis gaben sich volksnah. Auch Stadionsprecher Stefan Schneider, der mit dem Hacker-Pschorr Fantalk Station in Mainburg machte, präsentierte mit Präsident Dieter Schneider und Karsten Wettberg zwei Interviewpartner, die ganz nah an den Fans dran sind.

BFV-Kreisauwahl Hallertau - 1860 München 1:7 (1:3)

1860, 1. Halbzeit: 22 Ochs- 26 Schindler, 5 Vallori, 32 Rech, 27 Feick - 7 Bierofka, 35 Vocaj -15 Aigner, 8 Nicu - 11 Lauth, 31 Volland.
1860, 2. Halbzeit: 22 Ochs - 2 Rukavina, 26 Schindler, 13 Aygün, 32 Rech - 6 Stahl, 35 Vocaj - 21 Kaiser, 19 Maier - 9 Rakic, 31 Volland.

Tore: 1:0 Stanglmeir (15.), 1:1 Bülow (30.), 1:2 Lauth (40.), 1:3 Volland (41.), 1:4 Maier (70.), 1:5 Volland (79.), 1:6 Kaiser (82.), 1:7 Stahl (87.).
Zuschauer: 1.100 auf dem Sportgelände des FC Mainburg.
Schiedsrichter: Florian Kornblum (Chieming); Assistenten: Dominik Stebel (Moosburg), Tobias Weinzierl (Gammelsdorf).


Löwen besiegen Passau nach Startschwierigkeiten 9:1

Kevin Volland
Erzielte in den ersten 45 Minuten einen Hattrick: Löwen-Stürmer Kevin Volland.

Das erste von zwei Testspielen in Niederbayern zum Saisonausklang gewannen die Löwen im Passauer Dreiflüssestadion gegen Bezirksoberligist FC Passau am Dienstagabend mit 9:1 (4:1).

„Wir wollen den Profis einen harten Kampf liefern und uns möglichst an deren Spielgeschwindigkeit annähern", hatte FCP-Coach Rudi Vogl vorm Spiel angekündigt. Und das gelang seinem Team zumindest in der Anfangsphase. Christoph Wimmer hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt, legte im Strafraum quer auf Severin Muthmann, der für den Bezirksoberligisten, der noch um die Qualifikation zur Landesliga Mitte kämpft, zur Führung traf. Es dauerte eine Viertelstunde, bis das Team von Reiner Maurer auf Betriebstemperatur kam. In der 17. Minute legte Benjamin Lauth am Strafraum quer auf Stefan Aigner, der nur noch zum 1:1 einschieben brauchte. Ein Traumtor durch Kevin Volland bedeutete erstmals die Führung für den Zweitligisten. Vom linken Strafraumeck traf er mit einem Schlenzer genau ins rechte Kreuzeck (33.). Fünf Minuten später spielten Aigner und Djordje Rakic Doppelpass über die rechte Seite, der Serbe legte nach innen, wo Volland goldrichtig stand und bedrängt durch Peter Hinterberger das 3:1 erzielte (38.). Mit dem Pausenpfiff machte der spielfreudige Volland den Hattrick perfekt. Nach einem langen Ball drückte er das Spielgerät zum 4:1 lässig über die Linie (45.).

Auch nach der Pause dauerte es fast eine Viertelstunde bis zur ersten Löwen-Chance. Nach einem Dribbling hatte Sandro Kaiser aus 20 Metern abgezogen, das Leder prallte jedoch vom Innenpfosten zurück ins Feld (59.). In der 64. Minute kam Rakics großer Auftritt. Im Strafraum ließ er mehrere Passauer wie Slalomstangen stehen, überlupfte anschließend den Passauer Torhüter zum 5:1. Zwei Minuten später machten die Youngsters das halbe Dutzend voll. Maier kam über die rechte Seite, passte in die Mitte auf Markus Ziereis, der zum 6:1 vollendete (66.). Maier war auch als Vorbereiter am nächsten Tor beteiligt. Sein Zuspiel nutzte Sandro Kaiser, der von der Strafraumgrenze ins rechte Kreuzeck traf (79.). Die letzten beiden Treffer erzielte Maier dann selbst. Zum 8:1 hatte dem 19-Jährigen Rakic aufgelegt, das 9:1 bereitete der defensiv unterforderte Christopher Schindler vor. Maier traf anschließend aus 15 Metern in den Winkel zum Endstand (90.).

„Wir hatten in beiden Halbzeiten Startschwierigkeiten", konstatierte Löwen-Chefcoach Reiner Maurer. „Die Anlaufprobleme waren dem Laktattest, dem sich die Mannschaft am Morgen unterzogen hatte, geschuldet", so der 52-Jährige. „Nach dieser Phase haben wir uns jeweils gesteigert und schöne Tore herausgespielt. Am Ende war das Ergebnis standesgemäß."

Nach dem Spiel kamen die 1.860 Zuschauer im Dreiflüssestadion noch in den Genuss des Hacker-Pschorr Fantalks on Tour. Löwen-Stadionsprecher Stefan Schneider interviewte direkt neben dem Platz die beiden Profis Daniel Bierofka und Stefan Aigner.

Als Nächstes spielen die Löwen am kommenden Donnerstag, 10. Mai, um 18 Uhr anlässlich des 110-jährigen Vereinsjubiläums des TSV Hengersberg beim Vierten der Kreisklasse Deggendorf.

FC Passau - 1860 München 1:9 (1:4)

1860, 1. Halbzeit: 22 Ochs - 2 Rukavina, 25 Kotzke, 5 Vallori, 27 Feick - 7 Bierofka, 4 Bülow - 15 Aigner, 8 Nicu - 11 Lauth, 31 Volland.
1860, 2. Halbzeit : 22 Ochs - 26 Schindler, 13 Aygün, 25 Kotzke, 36 Steinhart - 6 Stahl, 4 Bülow - 19 Maier, 21 Kaiser - 9 Rakic, 29 Ziereis.

Tore: 1:0 Muthmann (6.), 1:1 Aigner (17.), 1:2 Volland (33.), 1:3 Volland (38.), 1:4 Volland (45.), 1:5 Rakic (64.), 1:6 Ziereis (66.), 1:7 Kaiser (69.), 1:8 Maier (79.), 1:9 Maier (90.).
Zuschauer: 1.860 im Dreiflüssestadion:
Schiedsrichter: Marco Achmüller (Würding); Asistenten: Christoph Gerstl (Haarbach), Michael Moser (Würding).


Löwen unterliegen im letzten Test Salzburg 0:1

Gabor Kiraly
Wurde in der 33. Minute von Jonatan Soriano überwunden: Löwen-Keeper Gabor Kiraly.

Die weiße Vorbereitungsweste der Löwen hat einen Fleck bekommen. Im letzten Testspiel vor dem Punktspielstart 2012 gegen Energie Cottbus setzte es bei Red Bull Salzburg eine 0:1-Niederlage. Das Tor des Tages erzielte Jonatan Soriano in der 33. Minute. Beide Neuzugänge, Gil Vallori und Maximilian Nicu, kamen in Salzburg zum Einsatz.

3000 Zuschauer, darunter etwa 500 Löwen-Fans, wollten das Duell Österreich gegen Deutschland sehen. Die Sechzger legten los wie die Feuerwehr, erspielten sich Chance um Chance, ohne jedoch einen Treffer zu erzielen. Der überragende Alex Walke bewahrte Red Bull immer wieder mit tollen Paraden vor dem Rückstand. Salzburg kam in den ersten 45 Minuten zweimal vors 1860-Tor, erzielte dabei in der 33. Minute die glückliche Führung. Gonzalo Zarate hatte in zentraler Position aus 18 Metern abgezogen, Löwen-Keeper Gabor Kiraly ließ den Ball nach vorne abprallen, Jonatan Soriano war zur Stelle, staubte aus kurzer Distanz zur Führung für die Mozart-Städter ab. Diese hatte auch zur Pause Bestand.

Im zweiten Durchgang - auch bedingt durch die vielen Wechsel - war die Dominanz der Sechzger nicht mehr so groß. Trotzdem hatten sie noch einige Möglichkeiten. Dabei konnte sich Neuzugang Maximilian Nicu zwei-, dreimal gut in Szene setzen, ohne dass es mit dem Treffer klappte. Letztlich fehlte das Glück, um den Platz als Sieger zu verlassen.

Cheftrainer Reiner Maurer war nach der Niederlage enttäuscht: „Ich verliere ungern, auch wenn es nur ein Testspiel war. Wir haben viele Torchancen ausgelassen. Deshalb bin ich unzufrieden. Gegen Cottbus müssen wir uns deutlich steigern."

RB Salzburg - 1860 München 1:0 (1:0)

1860: 1 Kiraly - 2 Rukavina, 5 Vallori, 26 Schindler, 17 Buck - 15 Aigner, 4 Bülow, 7 Bierofka, 9 Rakic - 11 Lauth, 31 Volland.
Ersatz: 22 Ochs (Tor) - 6 Stahl, 8 Nicu, 19 Maier, 20 Benjamin, 25 Kotzke, 27 Feick, 34 Hofstetter, 36 Steinhart.

Wechsel: Ochs für Kiraly (46.), Stahl für Bierofka (46.), Nicu für Volland (46.), Benjamin für Bülow (63.), Maier für Lauth (63.), Feick für Aigner (68.), Kotzke für Vallori (83.), Ste43inhart für Buck (83.), Hofstetter für Rukavina (83.).

Tor: 1:0 Soriano (33.).
Zuschauer: 3.000 in Salzburg.
Schiedsrichter: Bernd Hirschbichler (Salzburg).

 

 

Löwen besiegen Winterthur 2:1 Buck und Maier treffen

Stefan Buck
Stefan Buck erzielte in Winterthur per Kopf nach der Pause den 1:1-Ausgleich.

Die ungeschlagene Serie der Löwen in den Testspielen hielt auch gegen den Schweizer Zweitligisten FC Winterthur an. Nach 0:1-Rückstand zur Pause drehte das Team von Cheftrainer Reiner Maurer die Partie. Sowohl der eingewechselte Stefan Buck (54.) als auch Sebastian Maier (63.) trafen für die Sechzger im zweiten Durchgang zum 2:1-Endstand.

Auf dem tiefen Boden, der jedoch vom Schnee geräumt war, dominierte der Zehnte der Schweizer Challenge League die Partie in den ersten 45 Minuten Bei einigen guten Chancen der Eidgenossen musste Löwen-Keeper Gabor Kiraly sich strecken, um sein Team im Spiel zu halten. In der 37. Minute wäre auch er machtlos gewesen, doch Antonio Rukavina verhinderte mit der Hand das Tor. Schiedsrichter Patrick Winter hatte es aber gesehen, zeigte dem serbischen Löwen-Verteidiger die Gelbe Karte und gab für die Gastgeber einen Elfmeter. Patrick Alphonse Bengondo lief an, ließ dem Ungar im Sechzger-Tor keine Chance (38.). So nahmen die Schweizer das 1:0 mit in die Pause.

Wesentlich engagierter kamen die Löwen aus der Kabine. Das Blatt wendete sich endgültig zu Gunsten des deutschen Zweitligisten, als Stefan Buck einen Eckball von der linken Seite durch Kevin Volland per Kopf zum 1:1 über die Linie drückte (54.). Vier Minuten später beinahe die Führung für die Löwen. Arne Feick hatte sich auf der linken Seite schön durchgespielt, sein Pass ins Zentrum landete jedoch im Rücken von Sebastian Maier, sodass diese Möglichkeit ungenutzt verpuffte (58.). Doch Maier holte das verpasste 2:1 in der 63. Minute nach. In zentraler Position zog er aus 15 Metern ab, traf halbhoch zum Siegtreffer ins rechte Eck.

„Winterthur war ein guter Gegner", befand 1860-Sportchef Florian Hinterberger. „In der 1. Halbzeit haben wir uns auf dem schneefreien, aber sehr tiefen Boden, schwer getan. Nach der Pause kamen wir besser ins Spiel. Am Ende war es ein verdienter Sieg."

FC Winterthur - 1860 München 1:2 (1:0)

1860: 1 Kiraly - 2 Rukavina, 4 Bülow, 26 Schindler, 27 Feick - 6 Stahl, 7 Bierofka - 15 Aigner, 9 Rakic - 31 Volland, 11 Lauth.
Ersatz: 22 Ochs (Tor) - 17 Buck, 19 Maier, 20 Benjamin, 25 Kotzke, 29 Ziereis, 34 Hofstetter, 36 Steinhart.

Wechsel: Benjamin für Bierofka (46.), Maier für Lauth (46.), Buck für Aigner (46.), Ochs für Kiraly (46.), Ziereis für Rakic (68.), Kotzke für Schindler (78.), Hofstetter für Volland (78.).

Tore: 1:0 Bengondo (38., Handelfmeter), 1:1 Buck (54.), 1:2 Maier (63.).
Gelbe Karten: Lenjani - Rukavina.
Zuschauer: 235 im Stadion Deutweg in Winterthur.
Schiedsrichter: Patrick Winter (Greifensee/Schweiz

 

Doppelpack von Aigner beim 2:1 gegen CFR Cluj

Stefan Aigner
Erzielte in allen drei Testspielen in Belek mindestens ein Tor: Stefan Aigner.

Die Löwen gewannen auch ihren dritten Test im Trainingslager in Belek. Gegen CFR Cluj hatte Stefan Aigner die Sechzger vor der Pause in Führung gebracht (30.). Aigner war es auch, der in der 59. Minute durch ein Traumtor auf 2:0 erhöhte. Dem rumänischen Spitzenteam, das in der Saison 2008/2009 die Gruppenphase der Champions League erreicht hattee, gelang nur noch der Anschlusstreffer durch Modou Sougou zum 1:2-Endstand (75.).

Löwen-Chefcoach Reiner Maurer musste beim letzten Test im Trainingslager in Belek gegen CFR Cluj auf Daniel Halfar (Bauchmuskelansatzreizung) und Daniel Hofstetter, der aufgrund einer Erkältung pausierte, verzichten. Vitus Eicher kam als dritter Torhüter nicht zum Zuge.

Die technisch starken Rumänen fanden besser ins Spiel und hatten auch die ersten Chancen. In der 6. Minute legte Pantellis Kapetanos ab auf Sare Bakari, dessen 23-Meter-Schuss kam gefährlich aufs rechte untere Eck, doch Gabor Kiraly war auf dem Posten, parierte das Leder. Eine Minute später hatte Christopher Schindler auf seinen eigenen Keeper zurückgepasst, Kiraly nahm das Leder auf, sodass der Schiedsrichter auf indirekten Freistoß entschied. Diesen schnippelte Roberto de Zerbi halbrechts aus 13 Metern über die Mauer, aber auch knapp übers linke Kreuzeck (7.). Die Löwen ihrerseits zeigten zwar gute Ansätze, jedoch kam der Pass in die Spitze meist zu ungenau. Auch eine Freistoß-Chance wurde durch Daniel Bierofka leichtfertig vergeben. Seine Flanke von halblinks aus 28 Metern kam zu nahe ans Tor, sodass Keeper Antonio Bebeto keine Probleme hatte, den Ball aufzunehmen (15.). Rafael Bastos war es in der 19. Minute, der Kiraly mit einem Distanzschuss von halblinks prüfte, doch der Torhüter der Sechzger klärte. Eine Minute später stand der Löwen-Torhüter erneut im Mittelpunkt. Beim 21-Meter-Schuss von Gabriel Muresan aus halbrechter Position konnte der Ungar den gefährlichen Aufsetzer aufs lange Eck gerade noch um den linken Pfosten lenken (20.). In der 26. Minute bremste Bierofka den agilen Bastos per Foul kurz vor dem Strafraum. Den fälligen Freistoß aus 20 Metern setzte jedoch de Zerbi weit übers 1860-Tor (27.). Besser machten es die Löwen. Einen Freistoß vorm rechten Strafraumeck flankte Bierofka an den zweiten Pfosten, Stefan Aigner entwischte seinem Gegenspieler Cristian Panin, drückte das Leder aus kurzer Distanz zum 1:0 über die Linie (30.). In der 40. Minute tankte sich der auffällige Bastos durch die Löwen-Defensive, kam an der Strafraumgrenze halblinks zwar noch zum Abschluss, schoss das Leder aber mit der Fußspitze links am Tor vorbei. So blieb es bei der 1:0-Führung für die Sechzger zur Pause.

Cluj kam druckvoll aus der Pause und hatte gleich zwei gute Möglichkeiten. Einen Schuss des eingewechselten Renan aus 18 Metern mit links, der genau gepasst hätte, konnte Kiraly gerade noch über die Latte lenken (48.). Der anschließende Eckball kam gefährlich an den Torraum, wo Renan Garcia einen Seitfallzieher versuchte, dabei aber ein Luftloch schlug (49.). Das Tor machten auf der Gegenseite die Sechzger - und zwar auf sensationelle Weise. Benjamin Lauth hatte von der linken Außenlinie mit einer Flanke die rechte Seite gewechselt, die Hereingabe nahm Aigner halbrechts aus 15 Metern volley, traf über Clujs Torhüter Adrian Minca hinweg hoch ins linke Kreuzeck zum 2:0 (59.). Beim Klärungsversuch verletzte sich der Keeper, musste anschließend ausgewechselt werden. In der 64. Minute scheiterte Ronny mit einem Schrägschuss aus 13 Metern aufs lange Eck am glänzend reagierenden Kiraly. Eine Minute später hatte der Brasilianer Ronny seinen Mitspieler Weldon im Strafraum schön freigespielt, doch der Löwen-Torhüter verkürzte dem Stürmer der Rumänen geschickt den Winkel, wehrte seinen Schuss aus sechs Metern ab (65.). In der 71. Minute konnte Clujs Keeper Eduard Stancioiu einen 14-Meter-Schuss von Volland aus halblinker Position gerade noch am rechten Pfosten vorbeilenken. Überraschend gelang Modou Sougou in der 75. Minute der Anschlusstreffer, nachdem er auf der rechten Strafraumseite zum Abschluss gekommen war. Sein Schrägschuss aus 15 Metern schlug links unten unhaltbar für Kiraly im Löwen-Netz ein. Beinahe wäre Aigner noch der dritte Treffer gelungen, jedoch brachte er das Zuspiel freistehend im Zentrum an der Strafraumlinie nicht unter Kontrolle (85.). Im Gegenzug kam Garcia halblinks aus 14 Metern zum Schuss, doch Kiraly fing das Leder sicher ab (86.). In der Schlussminute nochmals eine Löwen-Chance. Aigner hatte halblinks Sebastian Maier angespielt, der 18-Jährige zögerte etwas mit seinem Abschluss, sodass Diogo per Grätsche seinen 15-Meter-Schuss genau in die Arme seines Keepers abfälschen konnte (90.). Kurz danach war Schluss. Die Löwen gewannen auch ihren dritten und letzten Test in Belek, mussten aber den ersten Gegentreffer 2012 hinnehmen.

Stefan Aigner
Diese Flanke von Benjamin Lauth versenkte Stefan Aigner in der 59. Minute direkt im linken Kreuzeck zum 2:0 (Quelle: Rumänisches Fernsehen).

Stimmen zum Spiel

„Das war gegen einen sehr starken Gegner ein gutes Spiel", fiel das Fazit von Cheftrainer Reiner Maurer durchweg positiv aus. „Besonders das Tor von Stefan Aigner war sehenswert." Der 51-Jährige verzichtete gegen die Rumänen auf Experimente. „Bis auf Gabor Kiraly haben wir mit der gleichen Aufstellung wie beim letzten Punktspiel 2011 in Karlsruhe gespielt. Auch deshalb standen wir in der Defensive sehr sicher gegen ein international erfahrenes Team. Insgesamt war es ein Spiel auf Augenhöhe. Unterm Strich bin ich mit den drei Testspielen in Belek zufrieden. Es war der dritte Sieg im dritten Spiel und ein ordentlicher Abschluss des Trainingslagers."

Ähnlich fiel auch das Resümee von Sportchef Florian Hinterberger aus. „Das war ein super Test zum Abschluss gegen eine spielstarke Mannschaft. Schön war natürlich das 2:0 von Stefan Aigner. Wichtig war auch, dass sich im Trainingslager kein Spieler verletzt hat."

Torhüter Gabor Kiraly glänzte mit einem starken Auftritt, hielt seine Löwen auch in der Drangphase von Cluj im Spiel. „Das Ergebnis war aber zweitrangig für mich. Wichtiger war, dass ich in meinem ersten Spiel nach der Verletzung ordentlich gehalten habe. Der Auftritt der gesamten Mannschaft war sehr positiv."

1860: 1 Kiraly - 2 Rukavina, 13 Aygün, 26 Schindler, 17 Buck - 7 Bierofka , 4 Bülow - 9 Rakic, 15 Aigner - 11 Lauth , 31 Volland
Ersatz: 22 Ochs (Tor) - 6 Stahl, 19 Maier, 20 Benjamin, 25 Kotzke, 27 Feick, 36 Steinhart.

Wechsel: Feick für Buck (46.), Benjamin für Aygün (65.), Kotzke für Bierofka (65.), Maier für Lauth (65.), Steinhart für Volland (79.), Stahl für Bülow (84.).

Tore: 1:0 Aigner (30.), 2:0 Aigner (59.), 2:1 Sougou.
Gelbe Karten: Volland - Peralta.
Zuschauer: 200 in Belek.
Schiedsrichter: Anar Salmanov (Aserbaidschan).

 

Klarer 3:0-Erfolg in Belek gegen FK Aktobe

Gil Vallori
Der Spanier Gil Vallori spielte gegen Aktobe erneut zur Probe, zeigte eine gute Leistung im Abwehrzentrum.

Auch das zweite Testspiel in Belek gewannen die Löwen. Gegen den letztjährigen Dritten der 1. Liga Kasachstans, den FK Aktobe, traf Stefan Aigner vor der Pause (17.). Daniel Bierofka erhöhte in der 67. Minute per Elfmeter - Djordje Rakic war gefoult worden - auf 2:0. Den Schlusspunkt zum 3:0 Endstand setzte Rakic nach einem gelungenen Doppelpass mit Bierofka (85.).

Löwen-Chefcoach Reiner Maurer schonte auch gegen das kasachische Spitzenteam Torwart Gabor Kiraly (Aufbautraining) und Daniel Halfar (Bauchmuskelansatzreizung). Eine Halbzeit kam erneut Gastspieler Guillermo Vallori zum Einsatz. Lediglich Dominik Stahl und Youngster Philipp Steinhart spielten über die volle Distanz.

Löwen-Chefcoach Reiner Maurer schonte auch gegen das kasachische Spitzenteam Torwart Gabor Kiraly (Aufbautraining) und Daniel Halfar (Bauchmuskelansatzreizung). Eine Halbzeit kam erneut Gastspieler Guillermo Vallori zum Einsatz. Lediglich Dominik Stahl und Youngster Philipp Steinhart spielten über die volle Distanz.

Die erste Chance des Spiels besaßen die Löwen in der 3. Minute. Nach einer Kombination von Kevin Volland auf Stefan Aigner flankte dieser von der rechten Seite in die Mitte, Benjamin Lauth kam zum Kopfball, brachte das Tor der Kasachen aber nicht in Gefahr. Ein Pass in die Tiefe von Kai Bülow erlief sich in der 11. Minute Lauth, der im Strafraum frei vor Andrey Sidelnikov auftauchte, jedoch an dem Keeper scheiterte. Besser machte es sechs Minuten später Aigner. Der 24-Jährige lief in einen Fehlpass von Aktobe, startete danach ein Solo über die linke Seite und ließ mit seinem Schuss aus acht Metern ins lange Eck Torhüter Sidelnikov keine Chance (17.). In der 20. Minute kam Aktobe zu seiner ersten Möglichkeit. Einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld setzte Evgeni Averchenko knapp übers Löwen-Gehäuse. Zwei Minuten später landete ein 19-Meter-Freistoß direkt in der Sechzger-Mauer (22.). Danach wurde es hektisch. Nach einem Disput mit dem Schiedsrichter musste ein Kasache das Feld verlassen, wurde aber durch einen anderen Spieler ersetzt, damit es Elf-gegen-Elf weiterging. Die Folge waren viele Gelbe Karte in einer zwischenzeitlich zerfahrenen Partie. Kurz vor der Pause waren es dann wieder die Löwen, die spielerische Akzente setzten. Aigner lief erneut alleine aufs FKA-Tor zu, doch diesmal blieb der Torhüter Sieger (41.).

Im zweiten Durchgang prüfte Emil Kenzhisariev mit einem Distanzschuss den für Timo Ochs ins Spiel gekommene Vitus Eicher. Mit den Fingerspitzen lenkte er das Leder über den Querbalken (51.). In der 58. Minute spielte Basti Maier mit Dominik Stahl Doppelpass, die Hereingabe von Maier kam zu Djordje Rakic, der aber im Strafraum nicht konsequent den Abschluss suchte, so die Chance vertändelte (58.). Fünf Minuten später erreichte eine Linksflanke Rakic, der halblinks aus 16 Metern übers Tor zielte (63.). Nach einem Abwehrfehler der Löwen stand plötzlich Darko Maletic vollkommen frei vorm 1860-Gehäuse, brachte aber das Kunststück fertig, den Ball am leeren Tor vorbeizuschieben (65.). Auf der Gegenseite war Rakic im Strafraum nur durch ein Foul zu bremsen. Daniel Bierofka lief an, hämmerte den Strafstoß unhaltbar ins linke Eck (67.). Einen Freistoß aus 25 Metern zirkelte Bierofka in der 74. Minute zwar über die Mauer der Kasachen, aber genau in die Arme des Torhüters (74.). Nach einem Foul von Christopher Schindler an der Strafraumgrenze führte Ruslan Sakhalbaev den Freistoß schnell aus, doch Eicher war auf dem Posten, brachte den Schuss im Nachfassen unter Kontrolle (80.). Die Schlussphase gehörte dann wieder den Löwen. Bierofka hatte die Linie entlang auf Daniel Hofstetter gepasst, der zog aus 25 Metern direkt ab, sein Schuss ging aber knapp über den Querbalken (82.). Einen misslungenen Abstoß von Aktobe nahm Necat Aygün auf, passte weiter zu Bierofka, der ebenfalls aus der Distanz mit seinem Schuss knapp scheiterte (83.). In der 85. Minute wurden die Löwen dann nochmals für ihre engagierte Spielweise belohnt. Von der Mittellinie weg spielten Rakic und Bierofka Doppelpass. Anschließend lief der Serbe alleine aufs Tor, traf aus 14 Metern zum 3:0-Endstand.

1860, 1. Halbzeit: 22 Ochs - 2 Rukavina, 3 Vallori, 25 Kotzke, 27 Feick - 4 Bülow, 6 Stahl - 15 Aigner, 36 Steinhart - 31 Volland, 11 Lauth.
1860, 2. Halbzeit: 30 Eicher - 20 Benjamin, 13 Aygün, 26 Schindler, 17 Buck - 7 Bierofka, 34 Hofstetter, 6 Stahl, 36 Steinhart - 19 Maier - 9 Rakic.

Tore: 1:0 Aigner (17.), 2:0 Bierofka (67., Foulelfmeter), 3:0 Rakic (85.).
Gelbe Karten: Lauth, Stahl, Aygün, Hofstetter - Badlo, Vuralovich, Klimavicius, Laburas, Maletic, Logvinenko.
Zuschauer: 200 in Belek.
Schiedsrichter: Elchin Mammadov (Aserbaidschan)

LÖWEN TV

 

Löwen besiegen in Belek den FC Thun mit 2:0

Volland
War zusammen mit Djordje Rakic einer der Aktivposten vor der Pause: Stürmer Kevin Volland.

Den ersten Test während des Trainingslagers im türkischen Belek konnten die Löwen erfolgreich gestalten. Mit 2:0 besiegten sie den Schweizer Erstligisten FC Thun. Kurz vor der Pause brachte Stefan Aigner die Weiß-Blauen in Führung (42.), Djordje Rakic traf in der 88. Minute zum Endstand.

Bis auf Gabor Kiraly (Aufbautraining nach Faserriss in der Wade) und Daniel Halfar, der aufgrund muskulärer Probleme im Adduktorenbereich pausierte, standen 1860-Cheftrainer Reiner Maurer alle Spieler zur Verfügung. Dazu kam Probespieler Guillermo Vallori, der wie Torhüter Timo Ochs (war in der 2. Halbzeit Kapitän), Djordje Rakic und Antonio Rukavina über die volle Distanz von 90 Minuten spielte. Ansonsten wechselten die Löwen zur Pause munter durch. Lediglich Keeper Vitus Eicher und Jonatan Kotzke kamen gegen die Eidgenossen nicht zum Einsatz.

Die Löwen starteten gut in die Partie, übernahmen gleich die Initiativ. In der 4. Minute hatte Kevin Volland den Ball erobert, jedoch kam Djordje Rakic nicht ganz an sein Zuspiel im Strafraum heran. Die Schweizer stellten die Sechzger nur selten vor Probleme. So wehrte die Verteidigung um Probespieler Guillermo Vallori zwei Eckbälle in der 14. Minute souverän ab. Nach einem Spielzug in der 20. Minute über die linke Seite passte Rakic in die Mitte auf Daniel Bierofka, dessen Schuss aus 18 Metern stellte FCT-Torhüter Dragan Djukic vor keine allzu großen Probleme. Eine kurze Schrecksekunde musste Gastspieler Vallori in der 24. Minute überstehen. Nach einem Ellenbogencheck ins Gesicht durch Mauro Lustrinelli blieb der Spanier zunächst liegen, konnte aber das Spiel nach kurzer Behandlungspause fortsetzen. Zwei Minuten später setzte sich Thuns Christian Schneuwly über die rechte Seite durch, seine Hereingabe konnte jedoch Stefan Buck klären (26.). In der 36. Minute initiierten die beiden agilsten Löwen-Angreifer, Volland und Rakic, über links einen Angriff. Die Flanke von Rakic verlängerte Benjamin Lauth per Kopf aus neun Metern aufs Tor der Eidgenossen, doch erneut war Keeper Djukic zur Stelle, vereitelte die Chance. Die anschließende Ecke von rechts flankte Volland auf Rakic, dessen Kopfball wehrte Djukic zunächst ab, Lauth kam aus dem Gewühl heraus zum Abschluss, doch erneut war Thuns Torhüter auf dem Posten (37.). In der 40. Minute bediente Stefan Aigner Volland, der mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze erneut an Djukic scheiterte. Zwei Minuten später war aber auch Thuns Schlussmann machtlos. Einen Eckball von links hatte Lauth an den Torraum geflankt, Aigner stieg am zweiten Pfosten am höchsten, traf per Kopf zum 1:0 ins Eck (42.). In der Schlussminute der 1. Halbzeit kamen beide Teams nochmals zu Chancen. Erst legte Daniel Bierofka aus dem Zentrum zurück auf Antonio Rukavina. Der nahm das Leder aus 35 Metern volley, scheiterte aber an Djukic. Auf der Gegenseite zielte Schneuwly mit einem 30-Meter-Freistoß knapp am linken Pfosten des Löwen-Gehäuses vorbei (45.).

Bildergalerie

Zur Pause wechselte Löwen-Coach Maurer sieben frische Spieler ein, wobei sich der Altersdurchschnitt nochmals enorm senkte. Gegen die junge Löwen-Mannschaft versuchte Thun nun mehr Druck zu machen. Doch auch diese stand defensiv relativ sicher. Einzige Ausnahme: Nach einer Ecken-Serie wehrte Rakic in der 62. Minute den Ball zu kurz ab, ein Schweizer kam aus dem Getümmel heraus zum Abschluss, jedoch stand Christopher Schindler auf der Linie, klärte für seinen geschlagenen Keeper Timo Ochs. Aber auch die Löwen hatten ihre Chancen. In der 74. Minute flankte Arne Feick von links auf Rakic, dessen Kopfball konnte Torwart  David Moser gerade noch über die Querlatte lenken. Zwei Minuten vor dem Ende sicherten sich die Löwen nach einem Konter endgültig den Sieg. Collin Benjamin hatte auf Sebastian Maier gepasst. Der 18-Jährige leitete das Leder weiter auf Rakic, der im Strafraum zum 2:0 traf (88.).

„Defensiv haben wir gut gestanden", zeigte sich Trainer Reiner Maurer zufrieden. „Auch in der 2. Halbzeit haben wir keine Großchancen zugelassen." Von der Leistung des Probespielers Guillermo Vallori zeigte sich der 51-Jährige angetan. „Das war souverän, er besitzt einen guten Aufbaupass und bringt die nötige Erfahrung mit, um die jungen Spieler zu führen." Offensiv lobte Maurer besonders Djordje Rakic und Kevin Volland. „Sie waren in der 1. Halbzeit die agilsten Spieler, auch wenn sich Benjamin Lauth und Stefan Aigner für die Führung verantwortlich zeichneten." Dass Rakic kurz vor dem Ende das 2:0 gelang, freute Maurer besonders. „Das Tor tut Djordje gut. Es war aber auch schön von Sebastian Maier vorbereitet."

Insgesamt wertete Maurer das Testspiel sehr positiv. „Beide Teams haben hohes Engagement gezeigt. Thun ist sehr aggressiv ins Spiel gegangen und wollte sich zeigen. Trotzdem war die Führung aufgrund der Chancen zur Pause hochverdient. In der 2. Halbzeit war ich dann mit dem Spiel nicht mehr ganz so zufrieden."

„Für mich war es wichtig, dass wir zu Null gespielt haben", meinte Gastspieler Guillermo Vallori. „Das stand für mich an erster Stelle." Sein Fazit nach den ersten 90 Minuten für die Löwen: „Im Vergleich zum Schweizer Fußball war hier mehr Rhythmus im Spiel. Sechzig ist schneller und kämpferischer aufgetreten, als ich es bisher gewohnt war."

1860, 1. Halbzeit: 22 Ochs - 2 Rukavina, 3 Vallori, 13 Aygün, 17 Buck - 4 Bülow, 7 Bierofka - 15 Aigner, 9 Rakic - 31 Volland, 11 Lauth.
1860, 2. Halbzeit: 22 Ochs - 20 Benjamin, 3 Vallori,  26 Schindler,  36 Steinhart - 6 Stahl, 34 Hofstetter - 2 Rukavina, 27 Feick - 19 Maier, 9 Rakic.

Thun, 1. Halbzeit: 35 Djukic - 25 Bigler, 26 Reinmann, 24 Matic, 23 Schneider - 8 Demiri, Hediger, 20 Schneuwly, 28 Wittwer - 21 Lezcano, 16 Lustrinelli.
Thun, 2. Halbzeit: 22 Moser - 30 Zuta, 26 Reinmann, 5 Ghezal, 27 Schirinzi - 29 Manière, 6 Bättig, 19 Volina, 28 Wittwer - 32 Salamand, 13 Frey.

Tore: 1:0 Aigner (42.), 2:0 Rakic (88.).
Gelbe Karten: Aygün - Demiri.
Zuschauer: 200 in Belek.
Schiedsrichter: Elyor Aqayer (Aserbaidschan).

Motiv


2. Runde, 25.10.2011, 19 Uhr

 

Fortuna Düsseldorf

VfL Osnabrueck

3:0

1860 München

1860 München

 

Bitteres Pokal-Aus für die Löwen in Düsseldorf

Daniel Bierofka
Die Löwen und Daniel Bierofka, hier gegen Adam Bodzek, kämpften ohne Fortune.

Die Löwen mussten bei Fortuna Düsseldorf ein bitteres Pokal-Aus hinnehmen. Die Führung für die Rheinländer besorgte in der 15. Minute Collin Benjamin mit einem Eigentor. Das 2:0 fiel durch eine verunglückte Flanke von Ex-Löwe Sascha Rösler (39.). In der Schlussminute sah Benjamin nach einer Notbremse im Strafraum die Rote Karte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Rösler zum 3:0-Endstand (90.).

Personal: Löwen-Chefcoach Reiner Maurer musste im Pokal bei Düsseldorf nur auf Necat Aygün (Aufbautraining nach Innenbandriss im Knie) und Benjamin Schwarz (Reha nach Knieverletzung) verzichten. Daniel Halfar saß nach seinen Leistenproblemen nur auf der Bank. Als einzige Spitze hatte Maurer Benjamin Lauth aufgeboten.

Spielverlauf: Unter den Augen von Box-Swergewichtsweltmeister Wladimir Klitschko, der am 10. Dezember in der Esprit Arena gegen Jean-Marc Mormeck seinen Titel verteidigt, begann Düsseldorf furios. Bereits nach 18 Sekunden handelte sich Christopher Schindler nach einem Foul an Maximilian Beister eine Gelbe Karte ein. Der Düsseldorfer kam in der Anfangsphase überraschenderweise über die linke Seite und spielte zudem in der Spitze. Die erste gute Chance des Spiels besaßen aber die Löwen in der 7. Minute. Benjamin Lauth hatte auf Kevin Volland durchgesteckt, der sich im Strafraum zu weit abdrängen ließ. Sein Neun-Meter-Schuss aus halblinker Position strich knapp übers kurze Kreuzeck. Nach Zuspiel von Beister kam auf der anderen Seite Oliver Fink in zentraler Position aus 19 Metern zum Schuss, der aber von der Löwen-Defensive geblockt wurde (11.). In der 12. Minute hatten die Sechzger die Riesenchance zur Führung. Arne Feick hatte aus dem linken Halbfeld in den Strafraum geflankt, Johannes van den Bergh ließ Stefan Aigner in seinem Rücken frei stehen. Der 24-Jährige schien aber etwas überrascht, nahm den Ball direkt aus acht Metern aus der Luft, setzte ihn jedoch knapp neben das lange Eck. Drei Minuten später war es auf der Gegenseite passiert. Fink hatte van den Bergh auf der linken Strafraumseite freigespielt, seine Hereingabe wollte Collin Benjamin am ersten Pfosten klären, grätschte dabei das Leder zum 1:0 für die Fortuna ins eigene Netz (15.). Mit der Führung im Rücken zogen sich die Fortunen etwas zurück, überließen den Löwen die Initiative. Eine scharfe Hereingabe von Aigner im Anschluss an eine Ecke konnten die Düsseldorfer am Torraum erneut zur Ecke klären. Diese flankte Lauth von links in die Mitte, Schindler kam von hinten angebraust, verpasste den aufspringenden Ball knapp am Torraum (25.). In der 34. Minute zielte Kai Bülow mit einem Distanzschuss aus 25 Metern hoch rechts am Tor vorbei. Drei Minuten später spielte Rösler Beister an der Strafraumgrenze an, doch Löwen-Keeper Gabor Kiraly war weit aus seinem Tor gekommen, warf sich in den Ball und hielt ihn fest (37.). Zwei Minuten später fiel dann der kuriose Treffer von Ex-Löwe Rösler. Der 33-Jährige wollte von der linken Seite auf Beister in die Mitte flanken, der Ball rutschte ihm dabei über den Spann, flog im Bogen über Kiraly hinweg und landete rechts oben zum 2:0 im Tor (39.). Dieser Treffer war doppelt bitter, weil der Szene ein Foul von Rösler an Feick voraus ging, das Schiedsrichter Dr. Jochen Drees ungeahndet ließ. Den Zwei-Tore-Vorsprung nahmen die Gastgeber mit in die Pause. Um in der Boxer-Sprache zu bleiben: Ein ausgeglichener Kampf bei dem die Fortuna die Wirkungstreffer erzielte.

Die erste Möglichkeit in der 2. Halbzeit besaßen die Düsseldorfer. Nach einer Ecke von Rösler kam Juanan, der Aigner entwischt war, frei aus sechs Metern zum Kopfball. Er traf das Leder aber nur mit der Stirn und setzte es zwei Meter neben den linken Pfosten (47.). Danach versuchte erst Thomas Bröker (56.), dann Beister (58.) einen Elfmeter zu schinden, aber Dr. Drees ahndete die Flugeinlagen der Fortunen nicht. In der 62. Minute zog Volland anstatt zu flanken von der linken Seite außerhalb des Strafraums aus spitzem Winkel ab. Der überraschte Keeper Michael Ratajczak hatte Mühe, den Ball aus dem kurzen Eck über die Tor-Auslinie zu fausten. Nach einem weiten Pass kam Kiraly im Strafraum nicht ans Leder. Bröker versuchte es aus halblinker Position mit einem Schlenzer aufs lange Eck, doch der Ball ging über die Querlatte (70.). Auf der Gegenseite flankte Daniel Bierofka einen Eckball von der linken Seite an den zweiten Pfosten, Schindler verlängerte per Kopf in die Mitte, wo Benjamin beim Versuch an den Ball zu kommen nicht ganz einwandfrei von Assani Lukimya am Torraum gestört wurde (71.). Einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld von Lauth verpasste Volland in der 75. Minute acht Meter vor dem Tor nur knapp mit dem Kopf. Im Gegenzug steckte Rösler auf Bröker durch. Der Versuch im Strafraum zurück auf Rösler abzulegen, scheiterte aber (76.). Nur Zentimeter fehlten den Löwen in der 81. Minute zum Anschlusstreffer. Einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld durch Lauth erreichte Benjamin im Luftduell gegen Bodzek mit dem Kopf, setzte ihn aber aus acht Metern neben den linken Pfosten. Einen Freistoß vier Meter vorm rechten Strafraumeck setzte Rösler halbhoch am linken Pfosten vorbei (83.). Zwei Minuten später kombinierten sich die Löwen schön über die rechte Seite durch, der eingewechselte Djordje Rakic flankte in die Mitte, wo Bierofka aber nicht zum Abschluss kam (85.). In der Schlussminute sah Benjamin auch noch die Rote Karte. Adriano Grimaldi hatte nach einem Konter Kiraly ausgespielt. Beim Klärungsversuch brachte Benjamin den eingewechselten Stürmer im Strafraum zu Fall. Den fälligen Elfmeter verwandelte Rösler sicher zum 3:0-Endstand (90.). Unterm Strich bleibt festzuhalten: Die Löwen haben sich bei Fortuna Düsseldorf keinesfalls versteckt, doch Aufwand und Ertrag stimmten schlussendlich nicht überein.

Fortuna: 22 Ratajczak - 19 Levels, 5 Lukimya, 3 Juanan, 21 van den Bergh - 13 Bodzek - 18 Bröker, 17 Lambertz, 7 Fink - 30 Rösler, 11 Beister.
Ersatz: 1 Almer (Tor) - 2 Weber, 4 Aouadhi, 8 Dum, 20 Grimaldi, 23 Kruse, 31 Schwertfeger.

1860: 1 Kiraly - 2 Rukavina, 26 Schindler, 20 Benjamin, 27 Feick - 6 Stahl, 4 Bülow - 15 Aigner, 7 Bierofka, 31 Volland - 11 Lauth.
Ersatz: 22 Ochs (Tor) - 5 Malura, 9 Rakic, 14 Wood, 17 Buck, 25 Kotzke, 28 Halfar.

Wechsel: Dum für Bröker (78.), Grimaldi für Beister (86.), Weber für Levels (90.)- Wood für Stahl (68.), Rakic für Volland (84.).

Tore: 1:0 Benjamin (15., Eigentor), 2:0 Rösler (39.), 3:0 Rösler (90., Foulelfmeter).
Gelbe Karten: Levels, Bodzek - Schindler, Feick.
Rote Karte: Benjamin (90., Notbremse).
Zuschauer: 34.413 in der ESPRIT-Arena.
Schiedsrichter: Dr. Jochen Drees (Münster-Sarmsheim); Assistenten: Christian Gittelmann (Gauersheim), Sönke Glindemann (Erftstadt); Vierter Offizieller: Sascha Stegemann (Niederkassel).


Löwen besiegten Trostberg 23:1 Acht Tore durch Rakic

Djordje Rakic

Gut fürs Selbstvertrauen: Djrodje Rakic markierte in Trostberg acht Treffer.

Fast 25 Jahre nach dem letzten Auftritt bei der FA Trostberg gewannen die Löwen im Jahnstadion mit 23:1. Vor einem Vierteljahrhundert war das Ergebnis mit 0:3 für die Gastgeber noch moderater ausgefallen. Bester Torschütze beim Zweitligisten war Djordje Rakic mit acht Treffern.

Die FA Trostberg, größter Verein der Region, hatte zusammen mit dem Trostberger Tageblatt 2.000 Zuschauer mobilisiert. Am Mikrophon saß wie immer bei solchen Gelegenheiten Karleinz Kas, nicht nur Sportchef des Tageblatts, sondern auch bekannt als Reporter aus der BR-Sendung „Heute im Stadion".

Die Trostberger traten gegen die Löwen-Profis mit drei verschiedenen Mannschaften an. Die ersten 30 Minuten spielte die Erste, derzeit Zweiter der A-Klasse, dann die zweite Mannschaft, und die letzten 30 Minute durfte die Dritte ran. Fast wie der Gewinn der Meisterschaft wurde der Ehrentreffer in der 59. Minute zum 1:17-Zwischenstand durch Stephan Bozner bejubelt. Karlheinz Kas klärte darüber auf: Sponsoren hätten zuvor dafür 500 Liter Freibier ausgelobt.

Cheftrainer Reiner Maurer war mit dem Ergebnis zufrieden. „Wir haben hier Werbung in eigener Sache gemacht", meinte der 51-Jährige. Das Trostberger Tageblatt hatte am Dienstag ein großformatiges Poster in seiner Ausgabe abgedruckt, das die Löwen-Profis eifrig unterschrieben. Auch 1860-Geschäftsführer Robert Schäfer weilte bei dem Testspiel.

FA Trostberg - 1860 München 1:23 (0:13)

1860, 1. Halbzeit: 30 Tank - 2 Rukavina, 26 Schindler, 20 Benjamin, 27 Feick - 6 Stahl, 7 Bierofka (32. Vocaj) - 25 Karger, 28 Halfar - 11 Lauth, 9 Rakic.
1860, 2. Halbzeit: 30 Tank - 32 Wolff, 4 Bülow, 23 Rech, 17 Buck - 24 Vocaj, 6 Stahl - 36 Knezevic, 34 Jevtic - 9 Rakic, 18 Schäffler.

Tore: 0:1 Bierofka (7.), 0:2 Bierofka (9.), 0:3 Halfar (13.), 0:4 Lauth (14.), 0:5 Rakic (18.), 0:6 Rakic (21.), 0:7 Bierofka (24.), 0:8 Lauth (30.), 0:9 Lauth (32., Foulelfmeter), 0:10 Halfar (34.), 0:11 Rakic (36.), 0:12 Rakic (40.), 0:13 Rakic (42.), 0:14 Buck (46.), 0:15 Knezevic (51.), 0:16 Schäffler (51.), 0:17 Jevtic (58.), 1:17 Bozner, 1:18 Jevtic (61.), 1:19 Rakic (62.), 1:20 Knezevic (69.), 1:21 Schäffler (83.), 1:22 Rakic (85.), 1:23 Rakic (87.).
Zuschauer: 2.000 im Jahnstadion.
Schiedsrichter: Michael Krische (Bernau); Assistenten: Johann Rappolder (Rechtmehring), Sandra Kurzmeier (Rame


Löwen stehen im Dunkeln: 17:0-Sieg beim SV Aschau

Das von Premium Partner LINSTER präsentierte Spiel beim Kreisklassenklub SV Aschau gewannen die Löwen-Profis deutlich mit 17:0. Sechsmal traf Manuel Schäffler, viermal Markus Ziereis in dieser Partie. Kuriosum: Anlässlich des Spiels wurde die neue Flutlichtanlage auf dem Hauptspielfeld der Veilchenarena eingeweiht, die aber in der 36. Minute komplett ausfiel.

Das Team von Trainer Reiner Mauer tat sich zunächst schwer, fand erst langsam ins Spiel. Der SVA hielt- solange die Kräfte reichten - gut dagegen. Djordje Rakic, der die Führung in der 11. Minute erzielte, hatte nach knapp einer halben Stunde die Lacher auf seiner Seite, als er knapp am Tor vorbeizielte, aber genau den mit Bier gefüllten Pappbecher eines Zuschauers traf. Besonders das Kind, das der Stadionbesucher an der anderen Hand hielt, bekam den Gerstensaft ab. In der 36. Minute gingen dann die Lichter, der vom Dorfpfarrer vorm Spiel eingeweihten Flutlichtanlage, aus. Die 1.450 Zuschauer standen plötzlich im Dunkeln. Eine Überlastung der Sicherung wurde festgestellt. Die anwesenden Elektriker arbeiteten mit Hochdruck an der Stromversorgung, Schiedsrichter Martin Bruckmayer zog die Pause vor. Nachdem eine stärkere Sicherung eingebaut war, kamen die Mannschaften wieder aufs Spielfeld. Doch noch einmal musste die Anlage heruntergefahren werden.

Der Stadionsprecher nutzte die Zeit, um etwas über das Aufeinandertreffen der beiden Teams zu erzählen. Es war bereits die vierte Begegnung des SV Aschau gegen die Sechziger. 1983 zur Platzeinweihung hatten die Löwen bereits vorgespielt, 1998 unter Trainer Werner Lorant gastierte die komplette Bundesliga-Mannschaft zu einem Benefizspiel am Inn. 2009 hatten die Linster-Brüder, die auch diesmal das Spiel präsentierten, schon einmal den Auftritt des TSV 1860 ermöglicht. Nach genau 29 Minuten Unterbrechung konnte der Unparteiische die Partie erneut anpfeifen. Bis zur eigentlichen Halbzeit fiel nur noch der Treffer zum 3:0. Im zweiten Durchgang drehten die Löwen dann auf, erzielten 13 weitere Tore.

1860-Cheftrainer Reiner Maurer war zufrieden. „Meine Mannschaft hat eine gute Einstellung gezeigt. Der Auftritt war absolut in Ordnung."

Schaeffler


SV Aschau - 1860 München 0:17 (0:3)

1860, 1. Halbzeit: 30 Tank - 2 Rukavina, 26 Schindler, 17 Buck, 27 Feick - 7 Bierofka, 4 Bülow - 18 Schäffler, 28 Halfar - 9 Rakic, 11 Lauth.

1860, 2. Halbzeit: 30 Tank- 25 Bühler, 4 Bülow, 23 Rech, 27 Feick - 19 Maier, 6 Stahl - 34 Jevtic, 36 Knezevic - 18 Schäffler, 29 Ziereis.

Tore: 0:1 Rakic (11.), 0:2 Schäffler (18.), 0:3 Schäffler (40.), 0:4 Bülow (52.), 0:5 Knezevic (54.), 0:6 Schäffler (57.). 0:7 Ziereis (60.), 0:8 Schäffler (65.), 0:9 Jevtic (66.), 0:10 Ziereis (68.), 0:11 Maier (70.), 0:12 Schäffler (71.), 0:13 Stahl (75.), 0:14 Schäffler (80.), 0:15 Ziereis (86.), 0:16 Ziereis (87.), 0:17 Jevtic (89.).
Zuschauer: 1.450 in der Veilchenarena in Aschau/Inn.
Schiedsrichter: Martin Bruckmayer (Altötting); Assistenten: Matthias Donaubauer, Maximilian Nakldal.


Löwen besiegen Marktoberdorf 11:1 Hattrick durch Volland, zwei durch Rakic

Kevin Volland
War in seiner Heimat Marktoberdorf besonders motiviert: Löwen-Stürmer Kevin Volland.

Den Frust von der Seele schossen sich die Löwen nach der unnötigen Niederlage auf St. Pauli gegen den Bezirksoberligisten TSV Marktoberdorf und gewannen deutlich mit 11:1. Bester Torschütze war Djordje Rakic, dem in der 2. Halbzeit ein doppelter Hattrick gelang, mit insgesamt sieben Treffern.

Ebenfalls hochmotiviert war Kevin Volland, der aus Marktoberdorf stammt und dessen Eltern dort leben. Außerdem waren viele Freunde des 19-Jährigen gekommen, um ihn zu sehen. Volland war es auch, der den Torreigen mit einem Hattrick eröffnete und die Löwen nach etwas zähem Beginn zwischen der 22. und 34. Minute mit 3:0 in Führung schoss. Djordje Rakic erhöhte wenig später mit seinem ersten Tor des Spiels auf 4:0 (36.), ehe Robin Sowboda der Ehrentreffer für die Allgäuer gelang (40.).

Während Reiner Maurer in der Pause kräftig durchwechselte, blieb Rakic als einer von wenigen auch in der 2. Halbzeit auf dem Platz. Und der 25-jährige Serbe dreht kräftig auf, Seine beiden Hattricks wurden nur von dem Treffer von Daniel Jais (63.) unterbrochen. Trotz des zweistelligen Ergebnisses blieben viele weitere Löwen-Chancen ungenutzt.

Löwen-Chefcoach Reiner Maurer war mit der engagierten Leistung seiner Mannschaft zufrieden. „Heute Morgen haben wir noch etwas für die Kräftigung getan", beschrieb er süffisant die Trainingseinheit am Vormittag, „deshalb haben wir etwas gebraucht, bis wir ins Spiel gekommen sind. Gefreut haben mich besonders die drei Treffer von Kevin Volland in seiner Heimat und natürlich die sieben Treffer von Djordje Rakic. So viele Tore in einem Spiel muss mach auch erst mal schießen. Sowohl der Rahmen als auch das Ergebnis haben gepasst", zeigte sich der 51-Jährige mit dem Ausflug ins Allgäu zufrieden.


TSV Marktoberdorf -1860 München 1:11 (1:4)

1860: Ochs - Rukavina (46. Wolf), Aygün (46. Schindler), Buck (46. Hofstetter), Benjamin (46. Feick) - Stahl, Bierofka (46. Bülow) - Aigner (46. Halfar), Volland (46. Jais) - Rakic, Schäffler (72.) Lauth.

Tore: 0:1 Volland 822.), 0:2 Volland (23.), 0:3 Volland (34.), 0:4 Rakic (36.), 1:4 Sowboda (40.), 1:5 Rakic (46.), 1:6 Rakic (58.), 1:7 Rakic (60.) 1:8 Jais (63.), 1:9 Rakic (74.), 1:10 Rakic (82.), 1:11 Rakic (84.)
Zuschauer: 1.400 im Stadion Marktoberdorf.
Schiedsrichter: Stefan Stangl (Oberbeuren).


DFB-Pokal, 1. Runde, 29. Juli 2011

VfL Osnabrück

VfL Osnabrück

2:3
n. V.

1860 München

1860 München

Löwen gewinnen 3:2 nach Verlängerung in Osnabrück

Benny Lauth
Benjamin Lauth verwandelte sich der Elfmeter zum zwischenzeitlichen 1:1.

120 Minuten spannende Minuten, in denen die Löwen zweimal einen Rückstand aufholten: Mit 3:2 über den VfL Osnabrück zog der TSV 1860 in die 2. Hauptrunde des DFB-Pokals ein. Die Führung von Gerrit Wegkamp nach nicht einmal 60 Sekunden egalisierte Benjamin Lauth per Elfmeter (11.). Jan Mauersberger brachte die Gastgeber vor der Pause erneut in Front (34.), die Kevin Volland direkt nach Wiederpfiff ausglich (47.). Den Siegtreffer erzielte Lauth in der 107. Minute.

Personal: Im Pokalspiel an der Bremer Brücke musste Cheftrainer Reiner Maurer verletzungsbedingt auf Necat Aygün (Gesichtsfraktur), Stefan Buck (muskuläre Probleme) und Benjamin Schwarz (Knieverletzung) verzichten. Bobby Wood erhielt den Vorzug vor Djordje Rakic, saß für den Serben auf der Bank. Ansonsten begannen die Löwen in der gleichen Aufstellung wie beim 2:1-Heimsieg über den Karlsruher SC.

Spielverlauf: Es passierte genau das, was nicht passieren sollte. Keine 60 Sekunden waren gespielt, als der Ball bereits im Löwen-Tor lag. Andreas Glockner hatte von der linken Grundlinie genau auf Dominik Stahl geflankt, doch der passte überhastet im Strafraum quer auf Gegenspieler Niels Hansen, der Michael Gardawski bediente. Mit viel Übersicht spielte er das Leder nach hinten auf den vollkommen frei stehenden Gerrit Wegkamp, der keine Mühe hatte, den Ball aus elf Metern links unten zum 1:0 einzuschieben (1.). Es dauerte zehn Minuten, bis die Löwen erstmals gefährlich vors Osnabrücker Tor kamen. Daniel Halfar hatte sich halblinks den Ball erobert, spielte steil in den Strafraum auf Kevin Volland, der legte sich das Leder vor, von hinten kam Jan Mauersberger, grätschte den 1860-Stürmer am Torraum um (10.). Schiedsrichter Florian Steuer zögerte keinen Moment, pfiff Elfmeter. Benjamin Lauth lief an, Torhüter Manuel Riemann ahnte die Ecke, kam aber nicht an den äußerst platzierten Schuss, der links unten zum 1:1 einschlug (11.). Drei Minuten später sogar die Chance für die Sechzger zur Führung. Im Anschluss an einen Eckball kam Collin Benjamin rechts an der Grundlinie ans Leder, legte zurück auf Stefan Aigner, doch dessen Drehschuss aus sechs Metern wurde von einem Osnabrücker zur Ecke geblockt (14.). In der 23. Minute lief der pfeilschnelle Kevin Kampl halblinks der Löwen-Abwehr davon, sein Schuss von der Strafraumgrenze aufs lange Eck konnte Gabor Kiraly jedoch entschärfen. Fünf Minuten später ein Konter der Löwen. Lauth passte auf Halfar, der aus 15 Metern zum Abschluss kam, doch sein Schuss war zu schwach, sodass Torhüter Riemann parieren konnte (28.). Im Gegenzug nahm Wegkamp eine Flanke von Gardawski an der Strafraumgrenze per Seitfallzieher, aber Löwen-Keeper Kiraly hatte keine Mühe mit dem schwachen Schuss (29.). In der 34. Minute war es erneut der slowenische U21-Nationalspieler Kampl, der halblinks aus 20 Metern nach einem Sprint zum Schuss kam, Kiraly taucht ab, lenkt den Ball um den linken Pfosten. Den anschließenden Eckball flankte Kampl hoch an den ersten Pfosten, Innenverteidiger Mauersberger kam von hinten angestürmt, übersprang die Löwen-Abwehr und köpfte aus sechs Metern unhaltbar für Kiraly zum 2:1 ins lange Eck (34.). Diese Führung nahmen die Niedersachsen auch mit in die Kabine. Die Löwen offenbarten in den ersten 45 Minuten viele Unsicherheiten, wurden meist über die linke Seite ausgespielt, wo Dennis Malura schon früh wegen Ballwegschlagen die gelbe Karte gesehen hatte und danach mehrmals am Rande eines Platzverweises wandelte.

Trainer Reiner Maurer reagierte, brachte Antonio Rukavina auf der rechten Defensivseite für Malura. Völlig überraschend kamen die Löwen mit ihrem ersten gelungenen Spielzug im zweiten Durchgang zum Ausgleich. Stefan Aigner hatte von halbrechts diagonal nach links gepasst, Volland kam herangebraust, hielt aus 15 Metern mit links drauf und traf aus unmöglichem Winkel an Torhüter Riemann vorbei zum 2:2 ins kurze Eck (47.). In der 53. Minute traf Aigner mit einem Acht-Meter-Schuss aus spitzem Winkel nur das Außennetz. Eine Minute später flankte Lauth von halbrechts auf Volland, dessen Kopfball aus zwölf Metern landete aber nur auf der Torlatte (54.). Kräftiges Durchschnaufen bei den Löwen in der 60. Minute. Stephan Salger hatte von der rechten Seite geflankt, Glockner setzte sich in der Mitte gegen Arne Feick durch, der Ball fiel Gardawski vor die Füße, der freistehend das Leder aus acht Metern über das Löwen- Tor drosch. Doch Schiedsrichter Steuer hätte den Treffer ohnehin nicht gegeben, weil sich Glockner etwas zu rustikal gegen Feick eingesetzt hatte. In der 69. Minute nahm Wegkamp eine Ecke von rechts aus 14 Metern volley, aber Kiraly hatte mit dem schwach geschossenen Aufsetzer keine Probleme. Im Gegenzug flankte Rukavina von rechts, Mauersberger nahm den Ball in der Mitte an, vertändelte ihn aber gegen Halfar, das Leder kam zu Lauth, der halblinks aus 16 Metern sofort abzog, leicht abgefälscht durch Florian Riedel schrammte der Schuss knapp am rechten Pfosten vorbei (70.). In der 79. Minute kam Feick zur Abwechslung über die rechte Seite, seine Flanke von der Grundlinie kam zu Aigner, der aber aus sieben Metern genau in die Arme von Keeper Riemann köpfte. Drei Minuten später kommt der Ball im Strafraum zu Volland, Mauersberger war weggerutscht, doch der Löwen-Stürmer brachte das Spielgerät nicht unter Kontrolle (82.). Im Gegenzug hätte Hansen an der 1860-Strafraumgrenze schießen können, legte aber auf den mitgelaufenen Fouad Idabdelhay ab, Kai Bülow grätschte dazwischen, klärte die brenzlige Situation (83.). Zwei Minuten später hatte Aigner auf der Gegenseite von rechts in den Rückraum geflankt, Lauth kam an der Strafraumgrenze an den Ball, doch erneut wurde sein Schuss zur Ecke abgeblockt (85.). In der 89. Minute der gleiche Spielzug. Flanke Aigner, Lauth nahm den Ball an, zog mit dem zweiten Kontakt ab, hatte aber bei seinem 13-Meter-Schuss zu viel Rücklage. Beinahe wäre den Osnabrücker in der Schlussminute der Siegtreffer gelungen. Kampl hatte sich links gegen Rukavina durchgesetzt, Idabdelhay am Torraum kam einen Schritt zu spät, so dass Bülow in höchster Not klären konnte (90.). Kurz danach Pfiff Schiri Steuer die reguläre Spielzeit ab. Verlängerung!

Kurios: Der bereits zwei Minuten vor dem Ende ausgewechselte Riedel wurde am Spielfeldrand wegen einer Schulterverletzung behandelt, wodurch der Unparteiische erst mit Verspätung die Verlängerung anpfeifen konnte. Die Löwen kamne in der 96. Minute auch zur ersten Chance. Aigner hatte auf der rechten Seite steil auf Lauth gepasst, dessen Schuss aus 14 Metern aufs kurze Eck konnte VfL-Keeper Riemann jedoch abwehren. Zwei Minuten später kam Idabdelhay zentral aus 18 Metern zum Schuss, Kiraly war auf dem Posten, konnte das Leder sicher abfangen (98.). Trotz drückender Überlegenheit der Löwen blieben die Osnabrücker bei ihren sporadischen Entlastungsangriffen gefährlich. Zu den letzten 15 Minuten brachte Maurer mit Manuel Schäffler für Halfar nochmals einen frischen Stürmer. Und Schäffler war es auch, der das 3:2 in der 107. Minute einleitete. Sein Pass auf die rechte Seite erlief Rukavina, flankte fast von der Eckfahne an den kurzen Pfosten, Lauth gewann das Laufduell gegen Nils Fischer, grätschte das Leder aus fünf Metern ins kurze Eck. Zwei Minuten später sah Mauersberger nach einem taktischen Foul gegen Rukavina die gelb-rote Karte, so dass die Osnabrücker die letzten elf Minuten zu Zehnt bestreiten mussten. Trotzdem versuchte der VfL in der Schlussphase nochmals den Druck zu erhöhen, was ihm auch teilweise gelang. Die Löwen zogen sich in dieser Phase zu weit zurück. In der 117. Minute setzte Massimilian Porcello einen Freistoß aus fast 30 Metern nur knapp neben den linken Pfosten. Die Schlussminute verbrachte Osnabrücks Keeper Riemann bei einem Freistoß seines Teams im Strafraum der Löwen. Dann gab Schiri Steuer nochmals zwei Minuten obenauf. Aber auch diese überstanden die Sechzger, zogen nach hartem Kampf in die 2. Hauptrunde des DFB-Pokals ein.

VfL: 1 Riemann - 2 Riedel, 17 Fischer, 5 Mauersberger, 6 Salger - 4 Costa, 30 Hansen - 22 Gardawski, 8 Kampl, 10 Glockner - 13 Wegkamp.
Ersatz: 20 Zumbeel (Tor) - 9 Idabdelhay, 14 Beermann, 19 John, 21 Neppe, 23 Porcello, 25 Latkowski.

1860: 1 Kiraly - 5 Malura, 26 Schindler, 4 Bülow, 27 Feick - 20 Benjamin, 6 Stahl - 15 Aigner, 28 Halfar - 31 Volland, 11 Lauth.
Ersatz: 22 Ochs (Tor) - 2 Rukavina, 7 Bierofka, 14 Wood, 18 Schäffler, 19 Maier, 21 Kaiser.

Wechsel: Idabdelhay für Wegkamo (72.), Porcello für Gardawski (72.), Neppe für Riedel (88.) - Rukavina für Malura (46.), Bierofka für Benjamin (72.), Schäffler für Halfar (106.).

Tore: 1:0 Wegkamp (1.), 1:1 Lauth (11., Foulelfmeter), 2:1 Mauersberger (34.), 2:2 Volland (47.), 2:3 Lauth (107.).
Gelbe Karten: Kampl - Malura, Volland, Kiraly.
Gelb-Rote Karte: Mauersberger (109., wiederholtes Foulspiel).
Zuschauer: 11.000 in der osnatel-Arena.
Schiedsrichter: Florian Steuer (Menden); Assistenten: Thorben Siewer (Drolshagen), Marcel Pelgrim (Bocholt); Vierter Offizieller: Bastian Börner (Iserlohn).


Löwen gewinnen 2:0 beim letzten Test in Heidenheim

Die Löwen sind für den Punktspielauftakt am kommenden Sonntag bei Eintracht Braunschweig gerüstet. Beim Drittligisten 1. FC Heidenheim gewannen sie mit 2:0. Die Führung durch Benjamin Lauth in der 5. Minute baute Manuel Schäffler nach knapp einer Stunde aus (62.). Positiv fiel dabei auf: Obwohl Trainer Reiner Maurer zur Pause komplett durchwechselte, stimmte auch die Leistung der zweiten Garnitur.

Personal: Löwen-Trainer Reiner Maurer musste im letzten Test vorm Punktspielstart auf Stefan Aigner (Muskelfaserriss), Necat Aygün (Gesichtsfraktur), Collin Benjamin (Achillessehnenverletzung) und Benjamin Schwarz (Fußverletzung) verzichten.

Spielverlauf: Gleich mit der ersten guten Chance erzielten die Löwen die Führung. Kevin Volland hatte sich auf der linken Seite gegen Ex-Löwe Florian Tausendpfund durchgesetzt, anschließend legte er quer auf Benjamin Lauth, der aus drei Metern nur noch zur Führung eindrücken musste (5.). Eine Minute später startete Daniel Halfar ein Solo über den halben Platz, legte nach rechts raus auf Daniel Bierofka ab, der aus acht Metern aber nur das Außennetz traf (6.). In der 19. Minute leistete sich ausgerechnet Ex-Löwe Mathias Wittek ein übles Foul. Der Deutsche B-Juniorenmeister von 2006 grätschte Bierofka auf Höhe der Mittellinie von hinten in die Beine. Schiedsrichter Benjamin Kortus drückte beide Augen zu, zeigte dem Übeltäter lediglich Gelb. Danach wurde wieder Fußball gespielt - vorwiegend von den Sechzgern. Lauth setzte sich auf der linken Seite durch, scheiterte aber mit seinem Acht-Meter-Schuss an FCH-Keeper Frank Lehmann, den Abpraller stocherte anschließend Volland Richtung Tor, doch Lehmann konnte erneut abwehren (22.). Nach knapp einer halben Stunde kam auch mal der Drittligist gefährlich an den 1860-Strafraum. Andreas Ludwig zog an der Strafraumgrenze ab, Gabor Kiraly war auf dem Posten, parierte den Schuss (28.). Drei Minuten später flankte Bastian Heidenfelder von der rechten Seite, Martin Klarer stieg in der Mitte am höchsten, köpfte das Leder aus zehn Metern über das Tor (31.). Danach waren wieder die Löwen am Drücker. In der 37. Minute setzte sich Halfar auf der linken Seite durch, zog in die Mitte, doch sein Schuss wurde zunächst geblockt, sein Nachschuss zur Ecke abgewehrt. Ebenso wie ein 22-Meter-Freistoß des Mittelfeldspielers kurz vor dem Pausenpfiff (45.).

Wie zuvor angekündigt, schickte Löwen-Coach Reiner Maurer zur 2. Halbzeit ein komplett neues Team auf den Platz. Es dauerte etwas, bis sich die junge Mannschaft gefunden hatte. Folgerichtig besaßen die Gastgeber die erste Chance. Marc Schnatterer setzte in der 48. Minute einen 25-Meter-Schuss nur knapp neben den rechten Pfosten. Sehenswert der Spielzug der Sechzger in der 55. Minute. Djordje Rakic hob den Ball über zwei Heidenheimer auf Manuel Schäffler, der das Leder aus sieben Metern mit vollem Risiko volley nahm, aber knapp über die Querlatte zielte. Nach einer Flanke von links durch Philipp Steinhart köpfte Rakic aus sieben Metern den Ball über das Tor (61.). Eine Minute später lag das Leder dann im Netz des FCH. Youngster Sebastian Maier hatte einen Freistoß fast von der Mittellinie halblinks in den Strafraum geflankt, Daniel Hofstetter köpfte aus fünf Metern aufs lange Eck, wo Schäffler in bester Torjägermanier aus kurzer Distanz zum 2:0 abstaubte (62.). In der 67. Minute konnte Heidenheims Keeper Lehmann eine Flanke nur in die Mitte wegfausten, Hofstetter kam ans Leder, sein Schuss aus 19 Metern ging aber knapp am Tor vorbei. Danach passierte nichts mehr, so dass die Löwen in Heidenheim gewannen und damit die Vorbereitungsphase ohne Niederlage abschlossen.

„Das war ein sehr guter Test für das Spiel am Sonntag", analysierte Chefcoach Reiner Maurer. „In der 1. Halbzeit hat Heidenheim sehr aggressiv gespielt, da konnten wir uns gut darauf einstellen, was uns in Braunschweig erwarten wird." Das schnelle Tor sei seinem Team entgegen gekommen. „Das war schön von Kevin Volland herausgespielt", lobte er seinen Stürmer. Nach der Pause sah er zunächst Probleme bei seiner Mannschaft, die spätestens nach dem 2:0 behoben waren. „Wir haben uns gut gezeigt, es sind keine neuen Verletzte hinzu gekommen", so die positive Bilanz des 51-Jährigen. „Um in Braunschweig bestehen zu können, werden wir uns aber nochmals enorm steigern müssen."

Djordje Rakic, Manuel Schäffler, Jonathan Kotzke

Manuel Schäffler (Mitte) erhöhte auf 2:0. Djordje Rakic (li.) und Jonathan Kotzke (re.) gratulieren ihm.

1. FC Heidenheim - 1860 München 0:2 (0:1)

1860, 1. Halbzeit: 1 Kiraly - 5 Malura, 26 Schindler, 17 Buck, 27 Feick - 6 Stahl, 4 Bülow - 7 Bierofka, 28 Halfar - 31 Volland, 11 Lauth.
1860, 2. Halbzeit: 22 Ochs - 24 Schilk, 2 Rukavina, 25 Kotzke, 36 Steinhart - 19 Maier, 34 Hofstetter - 18 Schäffler, 21 Kaiser - 14 Wood, 9 Rakic.

Tore: 0:1 Lauth (5.), 0:2 Schäffler (62.).
Gelbe Karten: Wittek -.
Zuschauer: 3.500 in der Heidenheimer Voith-Arena.
Schiedsrichter: Benjamin Kortus (Nürnberg).


Löwen ertrotzen Bayer Leverkusen ein 0:0

Die Generalprobe ist gelungen. Gegen den Champions-League-Teilnehmer Bayer Leverkusen erspielten sich die Löwen ein verdientes 0:0. Besonders vor der Pause waren sie das dominantere Team.

Personal: Löwen-Trainer Reiner Maurer musste gegen den Deutschen Vize-Meister Bayer Leverkusen auf Stefan Aigner (Faserriss), Necat Aygün (Gesichtsfraktur) und Benjamin Schwarz (Fußverletzung) verzichten.

Benjamin, BallackSpielverlauf: Die Löwen begann, wie von Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler prophezeit, druckvoller. „Wir sind kräftemäßig im Nachteil, weil Sechzig in der Vorbereitung schon weiter ist", so der Ex-Löwe vor dem Spiel. So hatten die Sechzger auch folgerichtig auf dem schmalen Platz in Zell die ersten Chancen. In der 10. Minute war es Benjamin Lauth, der fünf Meter vorm linken Strafraumeck einfach mit links abzog, jedoch klatschte der Ball ans Außennetz des kurzen Ecks. Vier Minuten später war es Dennis Malura, der sich auf der rechten Seite im Laufduell gegen Bastian Oczipka durchsetzte, seine Flanke wurde aber sichere Beute von Bayer-Torhüter René Adler (14.). Die beste Möglichkeit des Spiels besaßen die Löwen in der 19. Minute. Lauth lief über rechts in den Strafraum, legte mit viel Übersicht zurück auf Daniel Bierofka, der das Leder aus 13 Metern mit links nicht voll traf, zudem schoss er Hanno Balitsch am Torraum an. Nach etwa 20 Minuten kamen die Leverkusener erstmals gefährlich an den Löwen-Strafraum. Gonzalo Castro hatte von rechts geflankt, Stefan Kießling am kurzen Eck kam zwar aus fünf Metern mit der Fußspitze ans Leder, konnte ihm aber keine entscheidende Richtungsänderung geben, sodass Gabor Kiraly keine Probleme hatte, den Ball aufzunehmen (21.). Kurios die Szene zwei Minuten später. Ein langer Ball flog Richtung 1860-Strafraum, Sidney Sam setzte nach, Kiraly kam aus seinem Kasten, sprang aber an der Strafraumgrenze am Leder vorbei, doch Sam war so verdutzt, dass er nicht nachgesetzt hatte, Stefan Buck klärte dann die Situation (23.). In der 28. Minute war es Halfar, der sich auf der linken Seite durchgesetzt hatte, anschließend legte er in den Rückraum auf Collin Benjamin, der das Leder aus 17 Metern mit einer Direktabnahme zwar nicht voll traf, trotzdem verfehlte er nur knapp den rechten Pfosten des Bayer-Tores. Die nächste gute Möglichkeit vor der Pause besaßen die Sechzger in der 38. Minute. Kevin Volland hatte Lauth halblinks angespielt, der lief mit dem Ball noch ein paar Schritte, zog dann aus 18 Metern ab, doch sein Schuss schrammte knapp übers linke Kreuzeck. Fünf Minuten später fasste sich Arne Feick aus 25 Metern ein Herz, schoss mit links, Adler konnte dem Ball nur hinterher schauen, doch das Leder ging knapp am rechten Pfosten vorbei (43.). Damit konnten die Leverkusener ein schmeichelhaftes Remis mit in die Pause nehmen.

Bayer brachte zur 2. Halbzeit gleich fünf neue Spieler, während Löwen-Trainer Maurer nur einmal wechselte. Lange passierte nichts, ehe Ex-Löwe Lars Bender Torhüter Kiraly mit einem Flachschuss aus 19 Metern prüfte, jedoch kam der Ball genau auf den Ungar (59.). In der 62. Minute kombinierten Michael Kadlec und Andre Schürrle über die linken Seite, die Hereingabe des Tschechen fast von der Grundlinie konnte Feick klären (62.). In dieser Phase wurde der Erstligist immer stärker. In der 65. Minute hatte sich Castro auf rechts durchgesetzt, seine scharfe Hereingabe konnte Eren Derdiyok aus acht Metern - gestört von Christopher Schindler - aber nicht entsprechend verwerten. Zwei Minuten später versuchte es Castro in zentraler Position mit einem 20-Meter-Schuss, Kiraly streckte sich, konnte das Leder mit den Fingerspitzen gerade noch über die Querlatte lenken (67.). Einen Freistoß von Lauth aus dem Halbfeld verlängerte Kai Bülow am Elfmeterpunkt mit dem Hinterkopf, doch David Yelldell war zur Stelle, hielt den Ball fest (72.). In der 75. Minute wurde nach einer Kontersituation Djordje Rakic nur zögerlich von Manuel Friedrich angegriffen, der Serbe zog aus 22 Metern ab, doch das Leder kam zu zentral auf Yelldell, der es wegfausten konnte. Eine Diagonalflanke von rechts durch Augusta nahm Schürrle wenig später im Strafraum volley mit vollem Risiko, sein Rechtsschuss aus 15 Meter ging aber weit am linken Pfosten vorbei (80.). Kurz vor dem Ende hatte ausgerechnet Bender die große Chance, den Siegtreffer für Bayer zu erzielen. Athanasios Mentizis hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt, sein Pass nahm der Brannenburger aus acht Metern am kurzen Pfosten direkt, doch Malura konnte seinen Schuss am langen Eck klären (88.). Somit trennten sich beide Teams mit einem torlosen Unentschieden.

Stimmen zum Spiel

Löwen-Cheftrainer Reiner Maurer sprach von einem guten Spiel seiner Mannschaft. „Wir hatten in der 1. Halbzeit die besseren Chancen", resümierte der 51-Jährige, „am Schluss hatten wir Glück, dass wir keinen Gegentreffer bekommen haben. Bayers großer Vorteil war, dass sie Eins-zu-Eins wechseln konnten, dadurch keinen Leistungsverlust hatten." Außerdem musste Maurer „unplanmäßig" auch noch Stefan Buck wegen muskulärer Probleme vom Platz nehmen. „Stefan hat sich verletzt, ich hoffe, dass es nichts schlimmeres ist." Gegen Ende kamen auch die 18-Jährigen Bobby Wood und Sebastian Maier zum Einsatz. „Aufgrund unseres geringen Budgets müssen wir versuchen, die Jungen zu fördern und möglichst schnell an den Profibereich heranzuführen." Trotzdem hält der Löwen-Coach für die aktuelle Spielzeit einen Platz unter den ersten Sieben für realistisch. „Dazu müssen wir aber hinten noch stabiler stehen als letztes Jahr."

Sein Leverkusener Kollege Robin Dutt war nicht ganz zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, hatte aber Verständnis für die fehlende Spritzigkeit. „Man hat gesehen, dass die Jungs extrem müde waren. Der Spielfluss hat gefehlt, auch wenn es in der 2. Halbzeit besser wurde. Wir müssen bis zum Saisonstart noch wahnsinnig viel tun. Aber ich habe keine Bedenken, weil die Mannschaft im Training voll mitzieht."

1860-Mittelfeldspieler Daniel Bierofka spielte durch, wechselte während des Spiels mehrmals die Position. „Hauptsache ich darf überhaupt spielen, alles andere ist mir egal", kommentierte er diesen Umstand. „Mir macht das Fußball spielen im Moment unheimlich Spaß." Konkrete Ziele für die neue Spielzeit wollte der 31-Jährige nicht formulieren, aber „wir wollen einen guten Fußball wie in der Rückrunde spielen, wo wir viele Tore erzielt haben. Wenn wir alle gesund bleiben, dann haben wir eine gute Mannschaft. Unser Pluspunkt ist der gute Zusammenhalt im Team."

Dennis Malura

Dennis Malura hatte Leverkusens Angreifer Nicolai Jörgensen gut im Griff. (Foto: M.I.S.)

Bayer Leverkusen - 1860 München 0:0

Bayer: 1 Adler - 14 Balitsch, 21 Toprak, 5 Friedrich, 4 Oczipka - 6 Rolfes, 27 Castro - 18 Sam, 13 Ballack, 31 Jörgensen - 11 Kießling.
Ersatz: Yelldell - 3 Reinartz, 7 Barnetta, 8 Bender, 9 Schürrle, 10 Augosto, 19 Derdiyok, 24 Kadlec, 38 Bellarabi, Mentizis.

1860: 1 Kiraly - 5 Malura, 26 Schindler, 17 Buck, 27 Feick -20 Benjamin, 4 Bülow - 7 Bierofka, 28 Halfar - 31 Volland, 11 Lauth.
Ersatz: 22 Ochs - 2 Rukavina, 6 Stahl, 9 Rakic, 14 Wood, 15 Aigner, 18 Schäffler, 19 Maier, 21 Kaiser, 25 Kotzke, 33 Vollmann, 34 Hofstetter.

Wechsel: Wechsel: Yelldell für Adler (46.), Bender für Rolfes (46.) Barnetta für Sam (46.) Schürrle für Jörgensen (46.), Kadlec für Oczipka (46.), Renato Augosto für Ballack (64.), Reinartz für Oczipka (64.), Derdiyok für Kießling (64.), Mentizis für Balitsch (73.), Bellarabi für Castro (73.) - Rakic für Volland (46.), Kaiser für Halfar (64.), Stahl für Benjamin (64.), Maier für Buck (72.), Wood für Lauth (77.).

Tore: -.
Gelbe Karten: Jörgensen - Bierofka.
Zuschauer: 2.100 in Zell am Ziller.
Schiedsrichter: Andreas Heiß (Innsbruck).


Spatzen ärgern Löwen: Nur 3:3 beim SSV Ulm

Erstmals präsentierten die Löwen beim 3:3 beim SSV Ulm 1846 im Donaustadion die neuen hellblauen Heimtrikots, nachdem sie tags zuvor beim 0:0 gegen Rapid Wien in den schwarzen Auswärtsjerseys vom neuen Ausrüster uhlsport aufgelaufen waren. Nach der Führung von Djordje Rakic (13.) drehten die Ulmer das Spiel, führten zwischenzeitlich mit 3:1. Daniel Jais (36.) und Manuel Schäffer (85.) trafen zum Ausgleich.

Gegen die Ulmer Spatzen verzichtete Trainer Reiner Maurer auf Benjamin Lauth, Daniel Halfar, Arne Feick, Kai Bülow und Kevin Volland, die lediglich eine Laufeinheit absolvierten. Collin Benjamin hatte dagegen einen freien Tag.

Die Löwen-Profis begannen trotzdem gut und gingen in der 13. Minute in Führung. Nach einem schönen Doppelpass zwischen Stefan Aigner und Sebastian Maier flankte der A-Junioren-Spieler von der rechten Seite mit viel Gefühl in den Strafraum, Djordje Rakic kam am Torraum zum Kopfball, traf zum 1:0 (13.). Doch die Ulmer hatten fünf Minuten später die passende Antwort parat. Nach einer Ecke von Tastan Burak kam Johannes Reichert freistehend zum Abschluss, erzielte den Ausgleich gegen einen machtlosen Timo Ochs (18.). Aber es kam für die Weiß-Blauen noch dicker. In der 23. Minute verlor Daniel Hofstetter an der rechten Strafraumseite einen Zweikampf gegen Florian Treske, Jonatan Kotzke stand zu weit von seinem Gegenspieler Fabio Kaufmann weg, der frei aus zehn Metern Ochs zum 2:1 überwand. Ebenfalls ein Abwehrschnitzer ging dem 3:1 für die Spatzen voraus. Löwen-Verteidiger Stefan Buck ließ Arne Kittel von links ungehindert auf David Braig passen, der aus 18 Metern zum 3:1 traf (35.). Fast im Gegenzug gelang Daniel Jais bereits Anschlusstreffer . Nach einem Solo über die rechte Seite ließ der pfeilschnelle 18-Jährige Holger Betz im Ulmer Tor keine Chance, netzte aus 14 Metern ins lange Eck ein (36.).

Trainer Maurer schien in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben. Trotzdem dauerte es bis fünf Minuten vor dem Abpfiff, ehe der hochverdiente Ausgleich fiel. Rakic hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt, zog in den Strafraum, passte dann quer auf Manuel Schäffler, der am zweiten Pfosten den Ball aus kurzer Distanz mit der Fußspitze nur noch über die Linie bugsieren musste (85.). Dieses Tor bedeutete auch den Endstand zum 3:3.

Reiner Maurer

Nicht zufrieden mit dem Spiel der Löwen in Ulm war Trainer Reiner Maurer vor der Pause.

„Man hat gemerkt, dass uns die Erfahrung gefehlt hat", meinte Sportchef Florian Hinterberger. „Heute kamen wieder viele junge Spieler zum Zuge." So durfte der 18-jährige Christoph Rech sein Debüt bei den Profis geben, weil die U23 zeitgleich in Rosenheim ein Vorbereitungsturnier absolvierte. Auch wenn Hinterberger mit dem Auftritt bei dem Oberligisten nicht gerade glücklich war, lobte er doch die Einstellung des Teams: „Die hat auf alle Fälle gestimmt."

Gar nicht zufrieden zeigte sich Cheftrainer Reiner Maurer mit den ersten 45 Minuten. „Defensiv haben wir einfach zu viel zugelassen. Nach der Führung haben wir es versäumt, ein zweites Tor nachzulegen" Dazu passte, dass Ulm seine Chancen konsequent ausnutzte. „Aus drei Schüssen sind drei Tore entstanden", analysierte Maurer. „Die 2. Halbzeit hat mit gut gefallen, weil wir viel dominanter als vor der Pause aufgetreten sind. Leider haben wir zu viele Chancen ausgelassen, um das Spiel gewinnen zu können." Besonders lobte Maurer Daniel Bierofka, der nach seiner Einwechslung viel Engagement gezeigt hätte. „Heute hat man deutlich gesehen, woran es fehlt", zog er dennoch ein positives Fazit aus dem mageren Unentschieden. „Ich konnte mir ein gutes Bild über unsere Stärken und Schwächen machen. Wir werden in den nächsten zwei Wochen konzentriert an diesen Defiziten arbeiten."

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SSV Ulm 1846 - 1860 München 3:3 (3:2)

1860: 22 Ochs - 25 Kotzke, 34 Hofstetter, 17 Buck, 36 Steinhart - 6 Stahl, 19 Maier - 15 Aigner, 21 Kaiser - 9 Rakic, 16 Jais.
Ersatz: 1 Kiraly (Tor) - 5 Malura, 7 Bierofka, 14 Wood, 18 Schäffler, 26 Schindler, 35 Rech.

Wechsel: Bierofka für Stahl (46.), Wood für Aigner (46.), Schäffler für Jais (46.), Rech für Buck (46.), Malura für Kaiser (58.).

Tore: 0:1 Rakic (13.), 1:1 Reichert (18.), 2:1 Kaufmann (23.), 3:1 Braig (35.), 3:2 Jais (36.), 3:3 Schäffler (85.).
Zuschauer: 1.500 im Ulmer Donaustadion.
Schiedsrichter: Thomas Färber (Augsburg).


Löwen trennen sich torlos von Rapid Wien

Im letzten Test während des Trainingslagers in Niederösterreich trennten sich die Löwen im Hofmaninger Stadion in Bad Wimsbach 0:0 vom österreichischen Rekordmeister Rapid Wien, für den Ex-Löwe Steffen Hofmann eine Halbzeit im Mittelfeld die Fäden zog. Damit bleiben die Sechziger in der Vorbereitung weiter ungeschlagen.

Bis auf die Innenverteidiger Necat Aygün (Gesichtsschädelfraktur) standen Trainer Reiner Maurer in Bad Wimsbach alle Spieler zur Verfügung. Beide Teams neutralisierten sich über weite Strecken. Während auf beiden Seiten die Defensive gut stand, fehlte in der Offensive die Durchschlagskraft. So gab es den ersten Aufreger in der 21. Minute nach einem Foul. Rapid-Stürmer Atdhe Nuhiu hatte Arne Feick bis fast an den eigenen Strafraum verfolgt, ihm dann böse in die Beine gegrätscht. Feick krümmte sich danach am Boden, was Löwen-Trainer Maurer dazu bewog, aufs Spielfeld zu laufen und Schiedsrichter Andreas Feichtinger seine Meinung zu geigen. Den fälligen Freistoß aus 28 Metern setzte Daniel Halfar mit links weit übers Tor. Ohnehin lief wenig aus dem Spiel heraus, so dass die Standardsituationen zu den einzigen Möglichkeiten führten. Ausnahme: Nach einer Flanke von Dennis Malura kam Kevin Volland im Strafraum zum Kopfball, setzte den Ball aber neben das Tor (37.).

Auch nach der Pause änderte sich wenig, wobei es zunächst so aussah, als ob die Löwen die Partie dominieren könnten. In der 47. Minute hatten die Sechzger drei Eckbälle in Folge, doch allesamt - von rechts mit links durch Halfar getreten - verpufften ungenutzt. Da auch Rapid nur durch ein Fernschuss von Christopher Drazan gefährlich wurde (51.), endete die Partie mit einem leistungsgerechten Unentschieden.

Dennis Malura
Ein hart umkämpftes Spiel sahen die Zuschauer in Bad Wimsbach.
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„Es war ein Spiel auf Augenhöhe", resümierte Löwen-Coach Reiner Maurer, „beide Teams haben in der Defensive nichts zugelassen, deswegen denke ich, dass das Ergebnis den Leistungen beider Teams entspricht." Nach dem harten Trainingslager, so der 51-Jährige, „war es zum Abschluss nochmals ein sehr guter Test". Besonders freute Maurer, dass Stefan Buck ins Team zurückkehrte. „Er hat sich nahtlos wieder eingefügt. Darüber bin ich nach dem Ausfall von Necat Aygün besonders froh." Zumal der 30-jährige Verteidiger anschließend bestätigte, seinen Einsatz „beschwerdefrei" absolviert zu haben.

Ähnlich wie Maurer sah es auch sein Rapid-Kollege Peter Schöttel: „Nach einer harten Vorbereitungswoche waren wir im Spiel gut organisiert und haben nichts zugelassen. Wir waren ein bisschen müde, aber sehr bemüht. Darum bin ich zufrieden."

1860-Sportchef Florian Hinterberger sah die Rapid-Mannschaft „etwas spritziger als unser Team nach dem langen Trainingslager. Insgesamt war das Spiel heute ein bisschen zäh. Für uns war es wichtig, dass wir zu Null gespielt haben. In der Offensive haben wir uns zu wenig Chancen herausgespielt. Spielerisch war Rapid einen Deut besser als wir, aber wir haben uns gut gewehrt."

Rapid Wien - 1860 München 0:0

Rapid: Novota (Gastspieler) - 36 Schimpelsberger, 22 Soma, 27 Pichler, 4 Schrammel - 28 Trimmel, 11 Hofmann, 7 Kulovits, 16 Prokopic - 20 Gartler, 15 Nuhiu
Ersatz: 31 Königshofer - 3 Patocka, 6 Sonnleitner, 8 Heikkinen, 9 Salihi, 19 Drazan, 21 Saurer, 23 Prager, 26 Hinum.

1860: 1 Kiraly - 5 Malura, 26 Schindler, 4 Bülow, 27 Feick - 6 Stahl, 20 Benjamin - 7 Bierofka, 28 Halfar - 31 Volland, 11 Lauth.
Ersatz: 22 Ochs - 9 Rakic, 14 Wood, 15 Aigner, 17 Buck, 18 Schäffler, 19 Maier, 25 Kotzke, 34 Hofstetter.

Wechsel: Prager für Hofmann (46.), Drazan für Nuhiu (46.), Saurer für Trimmel (63.), Heikkinen für Kulovits (63.), Salihi für Gartler (63.), Sonnleitner für Prokopic (84.) - Aigner für Bierofka (46.), Schäffler für Lauth (61.), Wood für Volland (61.), Kaiser für Halfar (61.), Buck für Stahl (61.), Kotzke für Feick (78.), Maier für Benjamin (85.).

Tore: -.
Gelbe Karten: Nuhiu - Malura.
Zuschauer: 2.500 im Hofmaninger Stadion in Bad Wimsbach.
Schiedsrichter: Andreas Feichtinger (Oberösterreich).


Profis | Trainingslager in Maria Taferl
 
28.06.2011 | 21:00 Uhr

Das 2:2 gegen St. Pölten war nur Nebensache

Necat Ayguen
Necat Aygün krümmte sich nach dem Zusammenprall mit Torhüter Christoph Riegler am Boden.

Das 2:2 bei der SKN St. Pölten wurde überschattet von der schweren Verletzung von Necat Aygün, der mit Verdacht auf Jochbeinbruch zur Untersuchung in die Klinik musste. Fußball wurde aber auch gespielt: Kevin Volland (45.) und Sandro Kaiser (55.) hatten die Löwen in Führung gebracht, Jannick Schibany (65.) und Manuel Rödl (86.) glichen für den letztjährigen Tabellenfünften der österreichischen Zweiten Liga aus.

Vor der Partie stand für Markus Ziereis, Daniel Jais, Antonio Rukavina, Korbinian Vollmann und Benjamin Lauth, die alle geschont wurden, unter Leitung der beiden Co-Trainer Wolfgang Schellenberg und Denis Bushuev am Voithplatz in St. Pölten noch eine Trainingseinheit auf dem Programm. Auch Stefan Buck, der am Morgen aus München angereist war, gesellte sich zu den Fünf.

Die Gastgeber begannen im heimischen Stadion sehr motiviert, standen kompakt in der Defensive und versuchten mit viel Engagement, die Löwen am Spielaufbau zu hindern. Nach etwa einer halben Stunde spielte sich die Szene ab, die zu der schweren Verletzung von Necat Aygün führte. Ein Freistoß von Daniel Halfar segelte in den Strafraum von St. Pölten. Aygün, der zum Kopfball hochstieg, bekam die Fäuste von SKN-Torhüter Christoph Riegler unglücklich ins Gesicht lieb benommen am Boden liegen (31.). Zunächst saß der Schock bei den Löwen tief, doch kurz vorm Pausenpfiff brachte Kevin Volland die Weiß-Blauen in Führung. Nach toller Vorarbeit von Halfar, der von der linken Seite auf Daniel Bierofka geflankt hatte, konnte Torhüter Riegler den Kopfball zwar abwehren. Auch der Nachschuss von Manuel Schäffler fand sein Ziel nicht, dafür landete er vor den Füßen von Volland, der sicher zum 1:0 für die Löwen einschob (45.).

Auch die zweite Hälfte begann nach dem Geschmack der etwa 100 mitgereisten Löwen-Fans. Stefan Aigner hatte sich den Ball an der Mittellinie erkämpft. Sein Pass auf Djordje Rakic leitete dieser weiter auf Bobby Wood, der nach einem sehenswerten Solo in den Strafraum eindrang, anschließend mit viel Übersicht und uneigennützig auf Sandro Kaiser quer legte. Dieser brauchte aus acht Metern nur noch den Fuß zum 2:0 hinzuhalten (55.). Doch die im Schnitt unter 20 Jahre alte Abwehr musste in der Folge Lehrgeld bezahlten. In der 65. Minute hatte sich Michael Ambichl auf der rechten Seite durchgesetzt, seine Flanke erreichte Jannick Schibany, der aus kurzer Distanz Timo Ochs keine Abwehrchance ließ. Kurz vor Schluss schafften die Niederösterreicher sogar noch den Ausgleich. Nach einer Flanke war Verteidiger Manuel Rödl zur Stelle, traf per Kopf von der Torraumgrenze zum 2:2-Endstand (86.).

„St. Pölten ist sehr spritzig aufgetreten", analysierte Löwen-Chefcoach Reiner Maurer. „Deshalb haben wir uns schwer getan und einige Chancen für den Gegner zugelassen." Besonders in der zweiten Hälfte, als der „Nachwuchs" verteidigte, sah der 51-Jährige einige Probleme. Dagegen war der Trainer mit der Offensivleistung seines Teams zufrieden. „Wir hatten gute Aktionen nach vorne, allerdings haben wir zu viele Chancen ausgelassen", kritisierte Maurer. Besonders erwähnenswert fand der Coach das Tor zum 2:0. „Bobby hat das super vorbereitet, während Sandro beim Abschluss ruhig blieb." Natürlich war auch er von der Verletzung seines Verteidigers Necat Aygün geschockt. „Das war ein Riesenschreck für die gesamte Mannschaft. Ich möchte an dieser Stelle keine Ferndiagnose stellen, sondern das Ergebnis der CT abwarten. Wir alle hoffen natürlich auf eine schnelle Genesung von Necat."

SKN St. Pölten - 1860 München 2:2 (0:1)
1860, 1. Halbzeit: Kiraly - Malura, Aygün (32. Kotzke), Schindler, Feick - Bülow, Benjamin - Bierofka, Halfar - Volland, Schäffler.
1860, 2. Halbzeit: Ochs - Schilk, Kotzke, Hofstetter, Steinhart - Stahl, Maier - Aigner, Kaiser - Wood, Rakic.

Tore: 0:1 Volland (45.), 0:2 Kaiser (55.), 1:2 Schibany (65.), 2:2 Rödl (86.).
Zuschauer: 950 Stadion Voithplatz in St. Pölten.
Schiedsrichter: Markus Katona (Niederösterreich). 

Profis | Trainingslager in Maria Taferl
 
24.06.2011 | 22:00 Uhr

9:0-Erfolg über österreichischen Fünftligisten

Strömender Regen und Sonne wechselten sich ab beim 9:0-Sieg der Löwen beim SC Hainfeld. Der Spielort lag eine Stunde Busfahrt von Maria Taferl entfernt. Neben den sogenannten „Allesfahrer" begleiteten auch Präsident Dieter Schneider und Ehefrau Gipsy die Mannschaft nach Hainfeld.

„Mann des Spiels" war Kevin Volland. Der 18-Jährige, der wegen des A-Junioren-Halbfinals um die Deutsche Meisterschaft verspätet ins Mannschaftstraining einstieg, bereitete beide Treffer von Djordje Rakic vor und erzielte während seines 45-Minuten-Einsatzes das vierte und sechste Tor selbst.

Löwen-Cheftrainer Reiner Maurer verzichtete beim österreichischen Fünftligisten SC Hainfeld (Gebietsliga West) nach dem 2:0-Erfolg tags zuvor über Sparta Prag auf Torhüter Gabor Kiraly, Benjamin Lauth, Necat Aygün, Dominik Stahl, Collin Benjamin, Arne Feick und Kai Bülow. Christopher Schindler fehlte wegen einer Entzündung am Knie und Stefan Buck war tags zuvor nach München gereist, wo er sich einer Zahn-OP unterzogen hatte. Alle neun Spieler der Jahrgänge 1992 und 1993 kamen diesmal zum Einsatz.

In der Anfangsphase konnte der österreichische Fünftligist noch einigermaßen mithalten. Innerhalb von 20 Minuten - zwischen der 21. und 41. Minute - machten die Löwen alles klar, trafen in dieser Zeit gleich fünfmal. Das „Tor des Tages" erzielte aber Antonio Rukavina im zweiten Durchgang. Hatte der Serbe vor der Pause noch in der Innenverteidigung gespielt, wechselte er in der 2. Halbzeit auf die ungewohnte linke Abwehrseite. Von dort sah er, dass der SCH-Keeper zu weit vor seinem Tor stand. Von der Mittellinie hob er deshalb das Leder aus halblinker Position über den Torhüter zum 7:0 ins Hainfelder Tor (53.). Den Schlusspunkt der Partie zum 9:0 setzte Daniel Jais mit seinem ersten Treffer für die Profis kurz vor dem Abpfiff.

Die 1. Halbzeit wertete Sportkoordinator Florian Hinterberger als „okay", weil die Löwen in der Anfangsphase noch auf Gegenwehr trafen und sich danach entscheidend durchsetzen konnten. „Nach der Pause spielten dann die Jungen. Zu Beginn haben sie sich schwer getan, was sich in der Torausbeute im Vergleich zum ersten Durchgang widergespiegelt hat", kommentierte der Ex-Profi. Löwen-Coach Reiner Maurer zeigte sich trotzdem „prinzipiell zufrieden" mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Es hat mich besonders gefreut, dass Kevin Volland wieder mit der nötigen Frische aufgetreten ist, nachdem er nach der Saison noch für die U19-Nationalmannschaft und für unsere A-Junioren gespielt hatte." Das Spiel gegen den Fünftligisten war für Maurer in vielfacherweise ein Test. „Es war nicht einfach für die Mannschaft, weil ich einige Umstellungen vorgenommen hatte und viele Spieler nicht auf ihrer gewohnten Position zum Zuge kamen." Auch die Youngsters mussten merken, dass noch viel Arbeit vor ihnen liegt. „Die Jungs haben sich sehr schwer getan. Da hat in vielen Situationen die Abstimmung gefehlt. Aber daran werden wir die nächsten Wochen weiter intensiv arbeiten."

SC Hainfeld - 1860 München 0:9 (0:6)1860, 1. Halbzeit: Ochs - Schilk, Rukavina, Kotzke, Steinhart - Kaiser, Hofstetter, Halfar, Bierofka - Volland, Rakic.
1860, 1. Halbzeit: Ochs (70. Eicher) - Malura, Hofstetter, Kotzke, Rukavina - Vollmann, Aigner, Maier, Wood - Jais, Ziereis.

Tore: 0:1 Rakis (7.), 0:2 Kaiser (21.), 0:3 Rakic (24.), 0:4 Volland (26.), 0:5 Bierofka (36., Foulelfmeter), 0:6 Volland (41.), 0:7 Rukavina (53.), 0:8 Aigner (85.), 0:9 Jais (87.).
Zuschauer: 800 in Hainfeld/Niederösterreich.
Schiedsrichter: Sabir Ramic (Sollenau).

Profis | Trainingslager in Maria Taferl
 
23.06.2011 | 20:00 Uhr

Tag 2 in Maria Taferl: Löwen besiegen Sparta Prag mit 2:0

Die Löwen besiegten in ihrem ersten ernsthaften Test der Saison 2011/2012 den tschechischen Rekordmeister Sparta Prag in Sitzenberg-Reidling mit 2:0. Die Tore erzielten die eingewechselten Bobby Wood (64.) und Djordje Rakic (82.) jeweils auf Vorarbeit von Daniel Bierofka, der ebenfalls nach der Pause kam.

Der tschechische Vize-Meister bereitet sich derzeit mit seinem Trainer Jozef Chovanec in Windischgarsten/Oberösterreich auf die kommende Saison vor. Bei den Löwen stand erstmals wieder Gabor Kiraly im Tor, im Mittelfeld gab Collin Benjamin sein Debüt für die Weiß-Blauen.

Das Team von Trainer Reiner Maurer begann konzentriert, attackierte Sparta früh und ließ den Gegner kaum zur Entfaltung kommen. Besonders über die linke Seite machten die Sechzger durch Arne Feick und Daniel Halfar viel Druck. Oft konnten die beiden nur durch Fouls gebremst werden. So besaßen die Löwen vor der Pause die besten Chancen nach Standards. Doch meistens blieben die Flanken beim überragenden Innenverteidiger der Prager, Martin Abena, hängen. Die beste Möglichkeiten im ersten Durchgang hatten die Löwen bereits in der 10. Minute. Halfar war auf der linken Seite zum Flanken gekommen, Manuel Schäffler nahm den Ball im Strafraum an, ließ ihn aber etwas zu weit wegspringen, so dass er Rücklage bei seinem 13-Meter-Schuss bekam. Dieser ging über den Querbalken. Drei Minuten später flankte Benjamin Lauth eine Ecke von links mit rechts gefährlich vors Tor, doch Sparta-Torhüter Milan Svenger konnte den Ball wegfausten (13.). In der 35. Minute startete Halfar ein Solo über den linken Flügel, sein Schuss von der Strafraumgrenze konnte jedoch Keeper Svenger erneut parieren. So ging es mit einem für Prag schmeichelhaften 0:0 in die Kabine.

Nicht nur Spieler wurden vor Beginn der 2. Halbzeit getauscht, sondern auch der Ball. Spielte man im ersten Durchgang mit der „Torfabrik", rollte in den zweiten 45 Minuten das Spielgerät der tschechischen Gambrinus Liga. Einen Vorteil hatten die Prager dadurch nicht, denn weiterhin zeigten die Löwen das druckvollere Spiel. In der 48. Minute kam Aigner über rechts, zog Richtung Mitte, sein Schuss aus 18 Metern wurde aber von einem Abwehrspieler geblockt. Die erste nennenswerte Offensivaktion der Tschechen, ein Eckball von links, klärte Christopher Schindler mit dem Kopf im Luftduell (55.). In der 64. Minute fiel dann die hochverdiente Führung der Sechzger. Der agile Daniel Bierofka erlief auf der linken Seite einen langen Ball von Schindler, zog in die Mitte, legte dann fast von der Grundlinie zurück auf Bobby Wood, der aus sieben Metern zum 1:0 einnetzte. Drei Minuten später war ein 22-Meter-Freistoß von Bierofka Ausgangspunkt der nächsten Löwen-Chance. Sein Schuss wurde zu kurz abgewehrt, Sandro Kaiser kam ans Leder, setzte es aus 13 Metern aber links neben den Pfosten (67.). In der 69. Minute war dann bei einem Prager Konter die 1860-Hintermannschaft nicht im Bilde. Necat Aygün konnte den durchgebrochenen Ladislav Krejci 30 Meter vor dem Tor nur noch mit einem Foul bremsen, sah dafür die Gelbe Karte. Den fälligen Freistoß führte Erich Brabec aus. Kiraly musste sich strecken, um den gegen die Laufrichtung abgefälschten Ball aus dem rechten unteren Eck zu fischen. Torschütze Wood erkämpfte sich in der 81. Minute das Leder, lief damit bis an die Strafraumgrenze, passte dann quer auf Jonathan Kotzke, dessen Schuss wurde jedoch geblockt. Den Nachschuss durch Wood aus 14 Metern konnte Prags Torhüter parieren. Die nächste Offensivaktion der Löwen brachte die Entscheidung. Bierofka hatte von halblinks mustergültig Djordje Rakic in den Lauf gelegt, der Serbe lief seinem Gegenspieler davon, lupfte aus acht Metern den Ball an Torhüter Svenger vorbei zum 2:0 ins linke Eck (82.). In der Schlussphase tat sich nicht mehr viel, die Sechzger brachten die Führung sicher über die Zeit.

Löwen-Coach Reiner Maurer war zufrieden. „Wir haben sehr gut gestanden und den nötigen Druck nach vorne entwickelt." Besonders lobte er Daniel Bierofka. „Er hat beide Tore mustergültig vorbereitet, ist gut in Form." Der 51-Jährige führt das darauf zurück, dass der Routinier die Vorbereitung bisher komplett und verletzungsfrei absolvieren konnte. Ebenfalls positiv bewertete Maurer das Debüt von Collin Benjamin. „Er hat seine Sache gut gemacht, unser Mittelfeld organisiert. Collin verfügt über ein ausgezeichnetes Positionsspiel." Ähnlich sah es auch 1860-Sportkoordinator Florian Hinterberger. „Benjamin agierte sehr auffällig, hat viel mit seinen Mitspielern gesprochen. Seine Erfahrung, Übersicht und Ruhe bringt er sehr gut ins Spiel ein." Unterm Strich war Hinterberger sehr zufrieden. „Zum jetzigen Zeitpunkt der Vorbereitung haben wir ordentlich gespielt. Taktisch und spielerisch war das Gezeigte okay."

1860 München - Sparta Prag 2:0 (0:0)
1860: 1 Kiraly - 5 Malura, 4 Bülow, 134 Aygün, 27 Feick - 15 Aigner, 16 Stahl, 20 Benjamin, 28 Halfar - 18 Schäffler, 11 Lauth.
Ersatz: 12 Ochs - 2 Rukavina, 7 Bierofka, 8 Steinhart, 9 Rakic, 14 Wood, 21 Kaiser, 26 Schindler, 32. Kotzke.

Wechsel: Bierofka für Halfar (46.), Schindler für Stahl (46.), wood für Lauth (59.), Rukavina für Malura (75.), Rakic für Schäffler (75.), Kotzke für Benjamin (75.).

Tore: 1:0 Wood (64.), 2:0 Rakic (82.).
Zuschauer: 750 in Sitzenberg-Reidling.
Schiedsrichter: Markus Hameter (Niederösterreich).

19.06.2011 | 09:00 Uhr

Löwen siegen 9:0 beim SV Amerang

Zum Abschluss der zweiten Trainingswoche in der Saisonvorbereitung 2011/2012 traten die Löwen zum Testspiel beim SV Amerang an. Die 1860-Profis siegten mit 9:0

Der Kreisligist war perfekt vorbereitet, um den Münchnern einen tollen Empfang und den Zuschauern einen spannenden Fußballnachmittag zu bereiten. Doch der strömende Regen machte den Gastgebern einen Strich durch die Rechnung. Initiator des Löwen-Gastspiels war übrigens Spieler-Trainer der Ameranger, Thomas Kasparetti, der auf der Geschäftsstelle des TSV München bei Vermarkter IMG arbeitet.

Der SV Amerang startete engagiert in das „Regenrennen". Trotzdem waren es die Gäste aus München, die sich überwiegend Chancen herausspielten. So lag der TSV 1860 zur Halbzeitpause mit 3:0 in Führung. Die Treffer erzielten Daniel Halfar mit einem Doppelpack (12./30.) und Kai Bülow (45.).

Auch im fünften Testspiel wechselte Trainer Reiner Maurer mit Beginn der zweiten Hälfte kräftig durch. Die frische Elf trat ebenfalls überlegen auf. Sechs weitere Tore folgten. Wie schon einen Tag zuvor in Burgkunstadt netzte Daniel Bierofka zweimal ein (79./82.). Der 32-Jährige war damit erneut erfolgreichster Schütze, diesmal gemeinsam mit Daniel Halfar.

Nach nass-kalten 90 Minuten verabschiedete sich Sechzig mit einem 9:0 von rund 1000 Zuschauern, die sich unter Schirmen und auf der 150-Mann-Tribüne gegen den Dauerregen geschützt hatten.

Chefcoach Reiner Maurer sprach von einem „vernünftigen Auftritt", hatte sich gegen den Kreisligisten jedoch „ein paar Tore mehr" erwartet. Mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung zeigte er sich im Großen und Ganzen zufrieden: „Wir sind bisher verletzungsfrei und die Mannschaft hat sich weitestgehend gefunden." Am Sonntag gönnte der 51-Jährige seinem Team einen freien Tag. Am Montag trainiert die Mannschaft zweimal, um 10 und 16 Uhr.

SV Amerang - 1860 München 0:9 (0:3)1860, 1. Halbzeit: Ochs - Malura, Kappelmaier, Aygün, Bierofka - Kotzke, Bülow - Aigner, Halfar - Rakic, Lauth.
1860, 2. Halbzeit: Eicher - Rukavina, Schindler, Aygün, Feick - Stahl, Kotzke - Kaiser, Bierofka - Schäffler, Wood.

Tore: 0:1 Halfar (12.), 0:2 Halfar (30.), 0:3 Bülow (45.), 0:4 Kaiser (53.), 0:5 Stahl (56.), 0:6 Schäffler (66.), 0:7 Wood (75.), 0:8 Bierofka (79.), 0:9 Bierofka (82., Foulelfmeter).
Zuschauer: 1.000 Sportplatz Amerang.
Schiedsrichter: Martin Bruckmayer (Altötting).

17.06.2011 | 21:00 Uhr

Löwen gewinnen 8:0 in Burgkunstadt

Die Löwen gewannen beim Landesligisten 1. FC Burgkunstadt zu dessen 100-jährigen Vereinsjubiläums standesgemäß mit 8:0, wobei das Team von Trainer Reiner Maurer vor allem in der Viertelstunde vor der Pause mit vier Treffer überzeugen konnte. Erfolgreichster Torschütze mit zwei Treffern war Daniel Bierofka.

Gegen die starken Gastgeber aus Oberfranken taten sich die Löwen in der ersten halben Stunde schwer. Der Klub aus der Landesliga Nord wehrte sich nach Kräften, ließ bis zur 35. Minute nur ein Treffer zu - und der war auch noch ein Eigentor. Stefan Aigner flankte vom rechten Flügel gefährlich in den Strafraum, Tobias Geldner wollte klären, bugsierte dabei das Leder ins eigene Tor (6.). Auch beim 2:0 leistete Aigner die Vorarbeit. Von rechts kommend zog er nach innen, legte quer auf Daniel Halfar, der mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze ins rechte Eck traf (35.). Vier Minuten später kam Außenverteidiger Dennis Malura über die rechte Seite, flankte hoch in den Strafraum, Manuel Schäffler stieg am höchsten, köpfte aus neun Metern zum 3:0 ein (39.). Drei Minuten später hatte sich Aigner auf der rechten Seite den Ball erkämpft, zog anschließend von rechts in den Strafraum und überlupfte Burgkunstadts Keeper zum 4:0 (42.). Kurz vor der Pause fiel sogar noch das 5:0. Wieder war es Aigner, der sich rechts durchgesetzt hatte, er legte den Ball Benjamin Lauth auf, dessen Schuss aus 17 Metern bedeutete den Halbzeitstand.

In der Pause wechselte Löwen-Chefcoach Reiner Maurer kräftig durch - an der Überlegenheit der Weiß-Blauen änderte sich nichts. Dominik Stahl spielte aus dem Mittelfeld heraus Sandro Kaiser an, der zog aus 20 Metern ab, erzielte mit seinem Schuss das 6:0 (52.). In der 66. Minute nahm Bierofka einen Rückpass aus dem Strafraum der Oberfranken auf, schoss aus 22 Metern und netzte zum 7:0 ein. Der Routinier war es auch, der in der 82. Minute in den Strafraum eindrang, anschließend nur mit einem Foul zu bremsen war. Den fälligen Elfmeter verwandelte Bierofka selbst zum 8:0 (82.). Djordje Rakic, in den drei Vorbereitungsspielen zuvor zehnmal erfolgreich, ging diesmal leer aus. Die beste Chance besaß der Serbe in der 89. Minute. Kaiser hatte geflankt, doch Rakic setzte den Kopfball übers Tor. So blieb es beim 8:0.

„Insgesamt war es eine zufriedenstellende Vorstellung mit acht Toren", kommentierte 1860-Chefcoach Reiner Maurer. „In der 1. Halbzeit haben wir sehr schöne Treffer gesehen." Insgesamt wertete der 51-Jährige die Leistung seines Teams positiv, ohne in Euphorie zu verfallen. „Gegen einen starken Gegner haben wir uns viele Chancen erspielt."

1. FC Burgkunstadt - 1860 München 0:8 (0:5)1860, 1. Halbzeit: Ochs - Malura, Schindler, Aygün, Feick - Stahl, Bülow - Aigner, Halfar - Schäffler, Lauth.
1860, 2. Halbzeit: Ochs - Rukavina, Malura, Bülow, Kappelmaier - Stahl, Kotzke - Kaiser, Bierofka - Rakic, Wood.

Tore: 0:1 Geldner (6.), 0:2 Halfar (35.), 0:3 Schäffler (39.), 0:4 Aigner (42.), 0:5 Lauth (44.), 0:6 Kaiser (52.), 0:7 Bierofka (66.), 0:8 Bierofka (82., Foulelfmeter).
Zuschauer: 1.360 Stadion Mühlwiese.
Schiedsrichter: Dr.Michael Völk (Kronach).

12.06.2011 | 18:30 Uhr

14:0-Sieg der Profis beim FC Rettenbach

Zum Abschluss des Trainingslagers in Bad Wörishofen bezwangen die Löwen am Pfingstsonntag den gastgebenden Kreisklassen-Aufsteiger FC Reflexa Rettenbach mit 14:0. Bester Torschütze bei den Weiß-Blauen war Djordje Rakic mit drei Treffern. Je zweimal trafen Manuel Schäffler, Daniel Halfar und Bobby Wood.

Am Sonntagvormittag hatte Trainer Reiner Maurer nochmals eine Trainingseinheit in Bad Wörishofen angeordnet, bevor die Mannschaft den Bus nach Rettenbach im Landkreis Günzburg bestieg. Er selbst war zunächst nach München gefahren, schaute sich im Grünwalder Stadion die 1. Halbzeit der A-Junioren im Halbfinale-Rückspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern an (0:2), fuhr dann in der Pause mit dem PKW nach Rettenbach und kam rechtzeitig vor Spielbeginn dort an.

Dort machten die Profis auf dem gepflegten Rasen bei besten äußeren Bedingungen kurzen Prozess mit den Amateuren, führten schon zur Pause mit 6:0. Bis auf Necat Aygün und Kai Bülow wechselte Maurer das Team für den zweiten Durchgang komplett durch. Gegen die nachlassenden Freizeitkicker aus Rettenbach fielen bei warmen Temperaturen in der 2. Halbzeit nochmals acht Treffer. Trotzdem war das einzige Manko bei drückender Überlegenheit des Zweitligisten die Chancenverwertung vor 1.000 Zuschauern.

Nach Spielschluss ging es dann für die Löwen direkt nach München. Am Montag hat Maurer seiner Mannschaft frei gegeben, am Dienstag, 10 Uhr, wird die Vorbereitung auf die Saison 2011/2012 dann an der Grünwalder Straße 114 fortgesetzt.

FC Reflexa Rettenbach - 1860 München 0:14 (0:6)1860, 1. Halbzeit: Ochs - Malura, Schindler, Aygün, Feick - Stahl, Bülow - Aigner, Halfar - Schäffler, Lauth.
1860, 2. Halbzeit: Eicher - Rukavina, Kotzke, Aygün, Kappelmaier - Bülow, Camdal - Bierofka, Kaiser - Rakic, Wood.

Tore: 0:1 Lauth (2.), 0:2 Schäffler (7.), 0:3 Halfar (17.), 0:4 Halfar (21.), 0:5 Stahl (31.), 0:6 Schäffler (32.), 0:7 Rakic (48.), 0:8 Wood (51.), 0:9 Rakic (56.), 0:10 Kotzke (72.), 0:11 Wood (73.), 0:12 Aygün (78.), 0:13 Kappelmaier (84.), 0:14 Rakic (85.).
Zuschauer: 1.000 im Hans-Peter Albrecht Sportpark in Rettenbach.
Schiedsrichter: Andreas Hummel (Betzigau). 

10.06.2011 | 20:30 Uhr

Löwen siegen zweistellig in Bad Wörishofen

Die Löwen waren bei ihrem Trainingslager in Bad Wörishofen dazu auserkoren, die neue Tribüne im Stadion am Unteren Hart gegen den heimischen FC Bad Wörishofen einzuweihen. Standesgemäß gewannen sie vor 1.086 Zuschauern mit 10:0. Erfolgreichster Torschütze war Djordje Rakic mit vier Treffern nach der Pause.

Die Löwen begannen mit viel Tempo, vergaben zunächst aber einige Chancen. So konnte Torhüter Ricardo Morano in der 6. Minute einen Schuss aus 13 Metern von Daniel Halfar mit einer Glanzparade abwehren. In der 12. Minute war es dann passiert. Nach dem ersten Torschuss der Gastgeber konterten die Sechzger über die rechte Seite, Benjamin Lauth bediente mustergültig Manuel Schäffler, der auf der linken Strafraumseite aus 15 Metern nur noch in das verwaiste Tor einschieben musste. Das 2:0 besorgte Lauth dann höchstpersönlich. Daniel Bierofka hatte von der rechten Seite geflankt, Torhüter Morano klatschte den Ball nur ab, der fiel Lauth vor die Füße, der aus sechs Metern einnetzte (18.). In der 25. Minute gab es einen Freistoß aus halblinker Position, den Daniel Halfar aus 23 Metern an den zweiten Pfosten flankte, Christopher Schindler kam zum Kopfball, traf zum 3:0. Zwei Minuten später zog Bierofka an der Strafraumgrenze ab, das Leder schlug unhaltbar halbhoch ins linke Eck ein (27.). Den Schlusspunkte in der 1. Halbzeit setzte Dominik Stahl. Schäffler hatte von der rechten Strafraumseite aufs lange Eck gezielt, Stahl lenkte den Ball zum 5:0 ins kurze Eck ab (43.).

Reiner Maurer wechselt nach der Pause komplett durch, nur Torhüter Timo Ochs und Innenverteidiger Christopher Schindler blieben auf dem Platz. Und wie zuletzt führte sich Djordje Rakic nach seiner Einwechslung mit einem Hattrick ein. Einen Schuss von Sandro Kaiser konnte FCW-Torhüter Bernd Grund noch abwehren, doch Rakic war zur Stelle, staubte zum 6:0 ab (53.). In der 61. Minute legte Kaiser von der linken Seite quer auf Rakic, der dadurch mutterseelenallein am Strafraum stand und Grund mit einem Flachschuss aus 15 Metern zum 7:0 überwand. Der dritte Treffer von Rakic war der schönste. Von der Strafraumgrenze überwand er Torhüter Grund mit einem Lupfer zum 8:0 (72.). Drei Minuten später traf dann mal wieder ein anderer Löwen-Spieler ins FCW-Tor. Kaiser kam am rechten Flügel an den Ball, passte zurück an den Elfmeterpunkt auf Schindler, der flach ins rechte untere Eck zum 9:0 traf (75.). Dann war erneut Rakic an der Reihe. Nach einem schönen Pass aus der eigenen Hälfte kam der Serbe frei vor Grund zum Abschluss, netzte aus 16 Metern zum 10:0- Endstand ein (83.).

Für Löwen-Coach Reiner Maurer war es ein gelungener Test. „Zehn Tore - da sind auch die Fans auf ihre Kosten gekommen", resümierte der 51-Jährige. „Man hat aber deutlich gemerkt, dass wir gestern hart trainiert hatten. Zwar war unsere Ordnung gut, uns hat aber etwas die Spritzigkeit gefehlt."

FC Bad Wörishofen - 1860 München 0:10 (0:5)1860, 1. Halbzeit: Ochs - Malura, Schindler, Buck, Feick - Stahl, Bülow - Bierofka, Halfar - Schäffler, Lauth.
1860, 2. Halbzeit: Ochs - Rukavina, Schindler, Aygün, Kappelmaier - Kotzke, Camdal - Aigner, Kaiser - Rakic, Wood.

Tore:
0:1 Schäffler (12.), 0:2 Lauth (18.), 0:3 Schindler (25.), 0:4 Bierofka (27.), 0:5 Stahl (43.), 0:6 Rakic (53.), 0:7 Rakic (61.), 0:8 Rakic (72.), 0:9 Schindler (75.), 0:10 Rakic (83.).
Zuschauer: 1.086 im Stadion am Unteren Hart.
Schiedsrichter: Martin Prinzler (Kaufering).

08.06.2011 | 22:15 Uhr

Testspielpremiere gelungen: Löwen siegen 9:1 in Landsberg

Die Testspielpremiere der Löwen in der Saison 2011/2012 ist gelungen. Am Mittwochabend, zwei Tage nach dem Trainingsauftakt, gewann das Team von Cheftrainer Reiner Maurer beim Landesligisten TSV Landsberg mit 9:1.

Der 51-jährige Coach schickte im ersten Spiel der Saison mit Dennis Malura, Arne Feick und Timo Ochs alle drei Neuzugänge von Beginn an ins Rennen. Zudem stand Rückkehrer Manuel Schäffler in der Anfangself, der neben Benny Lauth im Angriff auflief. Für den ersten Paukenschlag in der Offensive sorgte jedoch der Gastgeber. Die Landsberger gingen durch Alex Buschel in Führung, der sich auf der linken Seite schön durchgesetzt hatte (16.). Nur zwei Minuten später gelang den Löwen der Ausgleich (18.). Daniel Halfar kam schnell über links, bediente Stefan Aigner, der aus sieben Metern mit einem platzierten Schuss einnetzte. Die nächste Chance nach einem schönen Doppelpass zwischen Manuel Schäffler und Halfar, der erneut mustergültig Aigner bediente, ließ der 23-Jährige frei vor dem Tor ungenutzt (24.). In Führung brachte die Sechzger dann Neuzugang Malura (35.). Aigner hatte auf den Außenverteidiger, der sich frei gelaufen hatte, gepasst. Mit einem strammen Schuss aus zwölf Metern erzielte er das 2:1. Die 1860-Profis erhöhten vor dem Halbzeitpfiff noch einmal das Tempo, dominierten zunehmend das Spiel und verabschiedeten sich mit dem 3:1 in die Pause. Arne Feick schlug einen langen Pass aus der eigenen Hälfte zielgenau in den Lauf von Benny Lauth. Den Landsberger Keeper, der weit aus seinem Tor gekommen war, umdribbelte der 29-Jährige gekonnt und schob ins leere Tor ein (43).

Mit Beginn der zweiten Halbzeit nahm der Löwen-Trainer acht Wechsel vor und brachte damit frischen Wind ins Spiel. So erhöhte Daniel Bierofka mit einem schönen Heber aus linker Position zum 4:1 (49.). Der Kapitän hatte die „Torfabrik" unhaltbar ins rechte lange Eck gelenkt. Torgefährlich zeigte sich auch der eingewechselte Djordje Rakic, der in Folge dreimal hintereinander für die Löwen traf. Das 5:1 des Serben hatte Bierofka mit einem hohen langen Ball vorbereitet (67.). Tor Nummer zwei entstand nach einem Solo des 25-Jährigen, das er mit einem Lupfer über den Torwart abschloss (70.). Nach einer Flanke von Marcel Kappelmaier von links zeigte sich Rakic per Kopf treffsicher und erhöhte zum 7:1 (74.). Die letzten beiden Tore erzielten Bierofka und Christopher Schindler in Koproduktion. Zunächst traf der Innenverteidiger nach Bierofka-Ecke von rechts per Kopf zum 8:1 (77.). Mit einem Schuss auf fünf Metern netzte der U21-Nationalspieler nach Ecke von links schließlich zum 9:1-Endstand ein (86.).

Löwen-Trainer Reiner Mauer zeigte sich zufrieden mit seiner Mannschaft: „Ich denke, das war ein gelungener Saisonauftakt. Wir haben in der ersten Halbzeit gut kombiniert, aber zu viele Chancen ausgelassen. In der zweiten Spielhälfte sind wir dann entschlossener aufgetreten und haben das Ergebnis standesgemäß erhöht."

Das nächste Mal treten die 1860-Profis beim FC Bad Wörishofen an. Die Partie wird am Freitag, 10. Juni, 18.30 Uhr, im Stadion „Am unteren Hart" ausgetragen.

TSV Landsberg - TSV 1860 München 1:9 (1:3)
1860: Ochs - Malura (46. Rukavina), Aygün (46. Schindler), Buck, Feick (46. Kappelmaier) - Stahl, Bülow (46. Kotzke) - Aigner (46. Camdal), Halfar (46. Bierofka) - Schäffler (45. Wood), Lauth (46. Rakic).

Tore: 1:0 Buschel (16.), 1:1 Aigner (18.), 1:2 Malura (35.), 1:3 Lauth (43.), 1:4 Bierofka (49.), 1:5 Rakic (67.), 1:6 Rakic (70.), 1:7 Rakic (74.), 1:8 Schindler (77.), 1:9 Schindler (86.).
Zuschauer: 600 Zuschauer im Sportzentrum Landsberg am Lech.
Schiedsrichter: Stefan Stangl (Oberbeuren). 

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