Home

Wir über uns
News

Historie und
Aktuelles

Spielberichte Test-Pokal-Punktspiele
Ehrenmitglieder
In Memoriam

Gästebuch
 
 
Fanclubshop
Links
Impressum

gratis Counter by GOWEB
Gratis Counter by GOWEB
 


Jeden Freitag von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr moderiert unser Präsident Alf den Mainfranken Rock im Würzburg Radio



Unser Mitglied Jürgen hat den Fanclub AC*DC-Löwen
gegründet. Für Infos bitte den Button anklicken.

Punktspiele
Saison 2013/2014


 
Abschlußtabelle
 
Pl. Team TD Pkt.
1 1. FC Köln 33 68
2 SC Paderborn 07 15 62
3 SpVgg Greuther Fürth 26 60
4 1. FC Kaiserslautern 16 54
5 Karlsruher SC 13 50
6 Fortuna Düsseldorf 1 50
7 1860 München -3 48
8 FC St. Pauli -5 48
9 1. FC Union Berlin 1 44
10 FC Ingolstadt 04 1 44
11 VfR Aalen -3 44
12 SV Sandhausen -6 44
13 FSV Frankfurt -5 41
14 Erzgebirge Aue -12 41
15 VfL Bochum -13 40
16 Arminia Bielefeld -18 35
17 Dynamo Dresden -17 32
18 Energie Cottbus -24 25

34. Spieltag, 11.05.2014, 15:30 Uhr

 

1. FC Union Berlin

Union Berlin

1:1

1860 München

1860 München

Löwen punkten bei Union Berlin Wojtkowiak trifft per Kopf

Wood und Osako
Bobby Wood (li.) und Yuya Osako verpassten nach Flanke von Moritz Stoppelkamp in der 38. Minute das 2:0.

Die Löwen blieben auch bei Union Berlin ungeschlagen, verpassten aber beim 1:1 den vierten Sieg in Folge. Grzegorz Wojtkowiak erzielte in der 17. Minute die Führung für die TSV 1860 München per Kopf nach einem Eckball. Nachdem Mortiz Stoppelkamp direkt nach Wiederanpfiff das 2:0 verpasste (46.), traf Patrick Kohlmann mit einem Sonntagsschuss zum 1:1-Endstand (49.). Die Sechzger beschlossen damit die Saison auf dem Rang sieben.

Personal: Verletzungs- oder krankheitsbedingt konnte Trainer Markus von Ahlen im letzten Saisonspiel nicht auf Daniel Bierofka (Magen-/Darminfekt), Stephan Hain (Aufbautraining) und Michael Netolitzky (Syndesmoseband-Verletzung) zurückgreifen. Nicht im 18er-Kader standen Dominik Stahl, Andreas Ludwig, Markus Steinhöfer und Necat Aygün. Andreas Geipl, Kodjovi Koussou, Korbinian Vollmann und Phillipp Steinhart spielten in der U21 gegen den TSV Buchbach (2:4).

Spielverlauf: Es dauerte sieben Minuten, ehe Björn Jopek den ersten Schuss aufs Löwen-Tor abgab. Der bereitete Gabor Kiraly jedoch keinerlei Probleme (7.). Mehr Mühe hatte er 60 Sekunden später, nachdem Sören Brandy Christopher Schindler auf der linken Strafraumseite stehen ließ, der Ungar aber geschickt den Winkel verkürzte und den Schuss aus sechs Metern zur Ecke abwehrte (8.). Diese kam von Torsten Mattuschka getreten zu Michael Parensen, dessen Kopfball aus sieben Metern knapp über die Querlatte ging (9.). Die Führung fiel auf der anderen Seite. Einen Eckball von rechts flankte Moritz Stoppelkamp an den ersten Pfosten, Grzegorz Wojtkowiak sprintete in die Hereingabe, kam frei zum Kopfball und traf aus sechs Metern zum 1:0 ins lange Eck (17.). Es war bereits das fünfte Standardtor unter Trainer Markus von Ahlen bei neun Treffern. In der 19. Minute wäre beinahe der Ausgleich gefallen. Eine Linksflanke von Martin Dausch errreichte Brandy im Zweikampf mit Hertner nicht. Der Löwe blieb aber nach dem Zweikampf verletzt am Torraum liegen. Union spielte weiter, die Kugel kam zu Jopek, der halbrechts aus 17 Metern zum Abschluss kam, aber mit seinem harten Schuss an Kiraly scheiterte. Eine Rechtsflanke von Mattuschka verlängerte Brandy unorthodox mit der Schulter, setzte die Kugel aber am kurzen Pfosten vorbei (24.). Wieder beschwor in der 29. Minute eine Ecke von Stoppelkamp Gefahr fürs Union-Tor hervor, doch Yuya Osako reagierte nicht schnell genug, als der abgefälschte Ball ihm vor die Füße fiel. Der Japaner stocherte im Nachsetzen die Kugel weiter auf Christopher Schindler. Doch Jan Glinker warf sich im Torraum beherzt auf den Ball, entschärfte so die Szene. In der 38. Minute flankte Stoppelkamp von rechts, die Hereingabe wurde abgefälscht, wo nacheinander Bobby Wood und Osako am Torraum verpassten. Nach einem schnellen Angriff über die linke Seite kam Sebastian Hertner im Rücken der Abwehr zum Flanken, jedoch war keiner in der Mitte, der seine scharfe Hereingabe verwerten konnte (40.). Glück hatten die Löwen bei einer Mattuschka-Ecke von links, die quer durch den Torraum lief. Am zweiten Pfosten war Jopek zur Stelle, brachte die Kugel aus spitzem Winkel jedoch nicht mehr aufs 1860-Gehäuse (41.). In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit überflankte Christopher Quiring von rechts die Löwen-Abwehr, Brandy kam am zweiten Pfosten zum Kopfball, konnte die Kugel aber nicht mehr aufs Tor drücken (45.). Direkt danach pfiff Schiedsrichter Frank Willenborg zur Pause.

Kurz nach Wiederanpfiff hatte Stoppelkamp die Riesenchance, auf 2:0 zu erhöhen, brachte aber frei vor Glinker die Kugel nicht am Union-Keeper vorbei (46.). Auf der anderen Seite wurde Patrick Kohlmann halblinks nach Mattuschka-Zuspiel nicht konsequent attackiert, der Linksverteidiger zog aus 19 Metern mit seinem schwächeren rechten Fuß einfach ab und traf unhaltbar für Kiraly zum 1:1 ins lange Eck. In der 53. Minute blockte Fabian Schönheim nach Osako-Zuspiel einen Schussversuch von Wood am rechten Fünfmetereck ins Tor-Aus. Im Gegenzug musste Kiraly Kopf und Kragen riskieren, um bei einem Pass in die Tiefe vor Quiring am Elfmeterpunkt am Ball zu sein (54.). Nach hohem Zuspiel von Dausch kam Brandy zum Kopfball, setzte die Kugel aber aus neun Metern übers Löwen-Gehäuse (56.). Danach passierte über 25 Minuten so gut wie nichts vor den Toren, obwohl beide Teams keineswegs auf Ergebnisverwaltung aus waren. In der Schlussphase scheiterte der eingewechselte Erol Zejnullahu mit einem 18-Meter-Schuss nur knapp (84.). Dann nahm Brandy eine Hereingabe von ihm am vorderen Torraumeck per Rückfallzieher, bugsierte die Kugel aber übers Tor (86.). Nach einem Foul von Wojtkowiak direkt vorm Strafraum an Brandy hatte Mattuschka die Chance, per Freistoß den Siegtreffer für die Berliner zu erzielen. Doch sein Schuss vom linken Strafraumeck wehrte Kiraly mit einer Hand zur Ecke ab (90.). In der Nachspielzeit hatten die Gastgeber nochmals eine Möglichkeit, doch der aufgerückte Verteidiger Marc Pfertzel brachte ein Mattuschka-Zuspiel aus acht Metern nicht aufs Löwen-Tor. Damit blieb es beim 1:1.

Stimmen zum Spiel bei Union Berlin

Ticker

Union: 20 Glinker - 6 Pfertzel, 5 Stuff, 34 Schönheim, 7 Kohlmann - 17 Mattuschka, 29 Parensen - 2 Quiring, 10 Dausch, 25 Jopek - 9 Brandy.
Ersatz: 1 Haas (Tor) - 4 Puncec, 11 Terodde, 13 Kopplin, 24 Skrzybski, 27 Zejnullahu.

1860: 1 Kiraly - 3 Wojtkowiak, 4 Bülow, 26 Schindler, 17 Hertner - 29 Stark, 28 Weigl - 10 Stoppelkamp, 9 Osako, 19 Adlung - 23 Wood.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 2 Volz, 5 Vallori, 11 Lauth, 14 Tomasov, 20 Wannenwetsch, 35 Schwabl.

Wechsel: Zejnullahu für Jopek (64.), Skrzybski für Dausch (71.) - Lauth für Wood (70.), Tomasov für Stoppelkamp (78.), Volz für Adlung (90.).

Tore: 0:1 Wojtkowiak (17.), 1:1 Kohlmann (49.).
Gelbe Karten: Dausch - Bülow, Osako, Weigl, Wojtkowiak.
Zuschauer: 21.717 im Stadion An der Alten Försterei (ausverkauft).
Schiedsrichter: Frank Willenborg (Osnabrück); Assistenten: Sven Jablonski (Bremen), Dirk Wijnen (Hannover); Vierter Offizieller: Marcel Unger (Halle).

Teamstatistik

Torschüsse: 20:12
Aktionen am Ball: 52:48 %
Gewonnene Zweikämpfe: 53:47 %
Ecken: 8:8
Abseits: 4:2
Fouls: 11:14


33. Spieltag, 04.05.2014, 15:30 Uhr

1860 München

1860 München

2:0

VfL Bochum

VFL Bochum

Stimmen zum Spiel gegen den VfL Bochum

Benny Lauth

Löwen-Trainer Markus von Ahlen gratulierte zunächst seinem alten Verein zum Klassenerhalt. „Es war eine super emotionale Woche hinsichtlich der Verabschiedung", sagte der 43-Jährige. Es sei keine einfache Aufgabe gegen Bochum gewesen. „Der VfL hat auf Konter gespielt, sie lauerten auf Fehler von uns. Nach der Chance von Moritz Stoppelkamp kam Bochum zu zwei guten Möglichkeiten, um in Führung zu gehen."

Besonders freute sich Markus von Ahlen über das 1:0. „Wir haben gesagt, wenn der VfL die Flügel zumacht, müssen wir schnell durch die Mitte gehen. Das ist uns bei dem Treffer gelungen." Für die 2. Halbzeit hatte der Löwen-Coach die Devise ausgegeben, „das Spiel weiter aktiv gestalten. Aber Bochum hat mit dem Rücken zur Wand gezeigt, welche fußballerischen Mittel es hat. Zum Glück für uns hat bei ihnen die Konsequenz im Abschluss gefehlt."

Besonders freute sich von Ahlen über das Tor von Benny Lauth. „Er hat die Gier gezeigt, einen Treffer zu erzielen, was ihm dann auch gelungen ist. So ein Abschied wünscht sich jeder." Der Trainer wurde gefragt, wieso er den Stürmer nicht von Beginn an gebracht habe. „Meine Überlegung war, dass Bobby Wood die Bochumer abarbeitet und Benny dann, wenn er reinkommt, seine fußballerischen Qualitäten zur Geltung bringt. Letztlich ist das aufgegangen."

Galerie
Fotos: Stefan Matzke/Sampics

Bochums Trainer Peter Neururer nahm die Niederlage mit Galgenhumor. „Alles Gute den Sechzger-Spielern, die sich verabschiedet haben. Als neutraler Mensch würde ich auch Benny Lauth das Tor zum 2:0 aus ganzem Herzen gönnen. Aber für uns war das bitter, weil wir alleine in der 1. Halbzeit drei ganz klare Chancen hatten, die wir nicht nutzen konnten. Auch nach der Pause hatten wir eine Vielzahl an Möglichkeiten, doch Sechzig macht das Tor. Aufgrund des Chancenverhältnisses dürfen wir das Spiel nicht verlieren." Man habe klar gesehen: „Sechzig hat die Qualität, die uns fehlt." Neururer freute sich über den Klassenerhalt. „Aber wir wollten den Kopf aus eigener Kraft aus der Schlinge ziehen. Nun sind wir in der Pflicht, unserem Publikum im letzten Saisonheimspiel gegen den KSC etwas zu bieten."

Ein „aufgewühlter" Daniel Bierofka konnte direkt nach Spielschluss „nicht richtig realisieren, dass jetzt Schluss ist. Die Emotionen sind noch relativ frisch." Der 35-Jährige freute sich, „dass ich heute eine halbe Stunde spielen konnte. Das Tor von Benny war das Tüpfelchen auf dem i. Ich habe gehofft, dass er schon zuvor meine Vorlage reinhaut. Das wäre perfekt gewesen." Wehmut habe ihn nicht befallen. „Ich konnte mich ja auf meinen Abschied vorbereiten. Heute Abend gibt's eine Party, wo alle kommen. Das wird vielleicht noch mal emotional."

Auch der Rekord-Torschütz der Löwen, Benny Lauth, war mit dem Drehbuch des Spiels zufrieden. „Ich hätte mir das nicht schöner vorstellen können. Natürlich habe ich mir ein Tor zum Abschied erträumt. Schon vor dem 2:0 hatte ich zwei gute Chancen." Für ihn sei das Kapitel Sechzig jetzt abgeschlossen. „Ich konnte mich wenigstens ordentlich verabschieden und noch einmal zeigen, dass ich Tore schießen kann und noch Spaß am Fußball habe. Ich lasse jetzt alles auf mich zukommen. Aber auf jeden Fall werde ich weiterspielen."

„Es war ein schöner Saisonabschluss", befand auch Yuya Osako, der an beiden Treffern beteiligt war. „Es ist gut, dass wir gewonnen haben. Darauf können wir aufbauen." Über seine eigene Zukunft wollte der 23-Jährige nichts sagen. Nur seinen scheidenden Kollegen Benny Lauth lobte er. „Benny ist ein hochprofessioneller Spieler." Als einziger aus dem Löwen-Team kletterte Sako nach dem Spielschluss nicht auf den Zaun. „Das mag ich nicht so gerne", begründete er seine Zurückhaltung.

Abschied von Benny & Biero: 2:0-Sieg über Bochum

Ticker

 

32. Spieltag, 25.04.2014, 18:30 Uhr

 

SpVgg Greuther Fürth

Greuther Fuerth

1:2

1860 München

1860 München

Löwen feiern Auswärtssieg in Fürth – Osako und Bülow treffen

Kai Buelow
Zum zweiten Mal in Folge erzielte Innenverteidiger Kai Bülow per Kopf das Siegtor zum 2:1.

Auswärtssieg: Die Löwen fügten der SpVgg Greuther Fürth nach elf Spielen wieder eine Niederlage bei. Den Siegtreffer markierte Kai Bülow in der 3. Minute der Nachspielzeit. In der 15. Minute hatte Yuya Osako die Sechziger in Führung gebracht, die Ilir Azemi sechs Minuten später nach einem Fehler von Gabor Kiraly zum 1:1 ausglich. In der Schlussphase drängten beide Teams auf den Siegtreffer - mit dem glücklicheren Ende für die Weiß-Blauen.

Galerie
Fotos: Renate und Bernd Feil/M.I.S.

Personal: Verletzungsbedingt musste Trainer Markus von Ahlen auf Dominik Stahl (Sprunggelenksverletzung), Daniel Bierofka (muskuläre Probleme im Oberschenkel), Stephan Hain (Aufbautraining), Michael Netolitzky (Syndesmoseband-Verletzung), Kodjovic Koussou (leichte Gehirnerschütterung) und Phillipp Steinhart (Fußprellung) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften Andreas Ludwig, Andi Geipl, Korbinian Vollmann, Markus Schwabl und Necat Aygün.

Spielverlauf: Beide Teams standen in der Anfangsphase sehr kompakt, wodurch wenig vor den Strafräumen passierte. Die erste gute Angriffsszene besaßen die Löwen in der 6. Minute, doch Daniel Adlung rutschte bei seinem Schussversuch aus zentraler Position weg, sodass Wolfgang Hesl wenig Mühe mit dem Kullerball hatte. Die Fürther kamen nach einer Ecke von der linken Seite durch Daniel Brosinski zu ihrer ersten Chance. Ilir Azemi am vorderen Pfosten kam relativ unbedrängt aus fünf Metern zum Kopfball, setzte die Kugel aber knapp neben das linke Kreuzeck (11.). Vier Minuten später die Führung für die Sechzger. Tim Sparv klärte die Kugel halbrechts auf Yuya Osako. Der Japaner zog in die Mitte, ließ Benedikt Röcker stehen und hämmerte aus 21 Meter die Kugel mit Links zum 1:0 halbhoch ins linke Eck (15.). Es war nach sechs torlosen Spielen der fünfte Treffer für den 23-Jährigen. In der 19. Minute dribbelte Thomas Pledl von rechts in die Mitte, Sebastian Hertner konnte ihn nicht stören, doch sein Schuss aus 18 Metern aufs rechte Eck wurde sichere Beute von Gabor Kiraly. Zwei Minuten später warf Kiraly den Ball ohne Not Richtung Mittelkreis ab. Sparv köpfte die Kugel einfach nach vorne, Azemi setzte nach, lief der aufgerückten Löwen-Abwehr davon und überwand den Ungarn im 1860-Tor von der Strafraumgrenze flach zum 1:1 (21.). Dieser Treffer ging klar auf Kiralys Konto. In der 33. Minute kam Tom Weilandt auf der rechten Seite bis zur Grundlinie durch, legte anschließend den Ball zurück auf Azemi, doch Kai Bülow ging dazwischen, klärte in höchster Not. Nach einem Fehlpass von Markus Steinhöfer im Aufbau konterten die Fürther über die rechte Seite, Bülow spekulierte auf den Pass in die Mitte von Nikola Djurdjic, konnte so erneut vor dem hinter ihm lauernden Azemi klären (38.). Damit blieb es beim 1:1 zur Pause.

Zu Beginn der 2. Halbzeit standen die Löwen defensiv wieder besser. Trotzdem hatten die Kleeblättler die erste gute Chance im zweiten Durchgang. Weilandt passte von links in die Mitte auf Azemi, doch Hertner konnte seinen Schuss aus 14 Meter blocken (54.). In der 56. Minute passte Brosinski von rechts in die Mitte, der Ball war aber zu steil für Azemi, ging durch den Fünf-Meter-Raum und links am Tor vorbei (56.). Auf der anderen Seite blieb Brosinski am zweiten Pfosten nach einer Flanke von rechts durch Yannick Stark Kopfballsieger gegen Osako (59.). Eine Hereingabe des eingewechselten Niclas Füllkrug klärte Hertner in der 63. Minute übers eigene Tor. Nach einem katastrophalen Fehlpass von Hertner im Aufbau konterten die Fürther. Der Löwen-Verteidiger setzte nach, blockte Azemis Schuss im Strafraum zu Weilandt, der aus 20 Metern sofort abzog, aber die Kugel knapp neben den linken Pfosten setzte (66.). In der 75. Minute nahm Azemi eine Hereingabe von Füllkrug mit der Brust an, bugsierte den Ball per Fallrückzieher aus sieben Metern aufs Tor, verfehlte aber das 1860-Gehäuse um einen halben Meter. Auf der anderen Seite versuchte es Stark nach Zuspiel von Moritz Stoppelkamp mit einem Schlenzer aus 22 Metern aufs lange Eck, verfehlte das Tor aber deutlich (77.). Mit einer Riesenparade verhinderte Hesl die erneute Löwen-Führung. Nach einer Stoppelkamp-Ecke von rechts verlängerte Grzegorz Wojtkowiak die Kugel, ein Fürther klärte zu Schindler, der aus zehn Metern sofort abzog. Der Fürther-Keeper boxte reaktionsschnell den Ball mit einer Hand übers Tor (83.). Im Anschluss an einen Konter konnte Schindler die Flanke von Zlotan Stieber vor Füllkrug, der am rechten Torraumeck lauerte, per Kopf im letzten Moment entschärfen (86.). Eine Hereingabe durch den eingewechselten Marin Tomasov erreichte Bobby Wood am zweiten Pfosten, traf aber aus sechs Metern nur das Außennetz (89.). In der Nachspielzeit kam Tomasov aus 17 Metern zum Abschluss, Thomas Kleine konnte den Schuss für seinen Torwart zur Ecke klären. Diese brachte Stoppelkamp von links in die Mitte, Bülow am zweiten Pfosten war zur Stelle, köpfte den Ball in der 3. Minute der Nachspielzeit zum vielumjubelten 2:1 ins kurze Eck. Hesl war zwar dran, war aber gegen die Wucht des Kopfballs machtlos (90.). Damit brachten die Löwen den Fürthern nach elf Spielen in Folge wieder die erste Niederlage bei, feierten den zweiten Sieg in Folge.

Stimmen zum Spiel bei Greuther Fürth

Ticker
 

SpVgg: 1 Hesl - 20 Brosinski, 19 Kleine, 2 Röcker, 31 Gießelmann - 8 Fürstner, 6 Sparv - 17 Pledl, 14 Weilandt - 10 Djurdjic, 33 Azemi
Ersatz: 39 Mickel (Tor) - 3 Korcsmar, 7 Stieber, 9 Mudrinski, 18 Baba, 22 Füllkrug, 27 Trinks.

1860: 1 Kiraly - 2 Wojtkowiak, 4 Bülow, 26 Schindler, 17 Hertner - 28 Weigl, 29 Stark - 10 Stoppelkamp, 19 Adlung, 21 Steinhöfer - 9 Osako.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 2 Volz, 5 Vallori, 11 Lauth, 14 Tomasov, 20 Wannenwetsch, 23 Wood.

Wechsel: Füllkrug für Djurdjic (62.), Trinks für Fürstner (72.), Stieber für Pledl (84.) - Wood für Steinhöfer (56.), Tomasov für Adlung (82.).

Tore: 0:1 Osako (15.), 1:1 Azemi (21.), 1:2 Bülow (90.).
Gelbe Karten: - Hertner, Osako.
Zuschauer: 16.140 in der Trolli-Arena.
Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin); Assistenten: Florian Steuer (Menden), Marcel Pelgrim (Hamminkeln-Loikum); Vierter Offizieller: Arno Blos (Deizisau).

Teamstatistik

Torschüsse: 19:20
Aktionen am Ball: 49:51 %
Gewonnene Zweikämpfe: 51:49 %
Ecken: 5:6
Abseits: 2:2
Fouls: 9:16


31. Spieltag, 19.04.2014, 13 Uhr

 

1860 München

1860 München

2:1

Arminia

Arminia Bielefeld

Hart erarbeiteter 2:1-Sieg über Bielefeld -
Adlung und Bülow treffen

Daniel Adlung
Daniel Adlung brachte die Löwen gegen Arminia Bielefeld bereits in der 4. Minute in Führung.

Die Löwen erkämpften sich im Heimspiel gegen Arminia Bielefeld den ersten Sieg unter Trainer Markus von Ahlen. Daniel Adlung hatte in der 4. Minute nach 277 torlosen Minuten in der Allianz Arena das 1:0 erzielt. Ben Sahar glich die Führung nach einer halben Stunde aus (30.). Den glücklichen Siegtreffer erzielte Kai Bülow in der 71. Minute nach einem Eckball.

Personal: Verletzungsbedingt musste Trainer Markus von Ahlen auf Stephan Hain (Aufbautraining), Michael Netolitzky (Syndesmoseband-Verletzung), Grzegorz Wojtkowiak (Aufbautraining) und Daniel Bierofka (muskuläre Probleme) verzichten. Nicht berücksichtigt wurden Guillermo Vallori und Markus Steinhöfer. Andreas Geipl, Kodjovi Koussou, Korbinan Vollmann und Phillipp Steinhart spielten zeitgleich in der U21 beim SV Schalding-Heining. In der Anfangsaufstellung gab es vier Veränderungen: Kai Bülow rückte für Vallori in die Innenverteidigung, Moritz Volz verteidigte rechts für Steinhöfer, links spielte Sebastian Hertner. Für Dominik Stahl begann auf der Sechser-Position Yannick Stark.

Spielverlauf: Die Löwen begannen mit viel Tempo, aber die erste gefährliche Szene gehörte den Gästen. Eine Rechtsflanke klärte Moritz Volz mit dem Kopf zu Ben Sahar, dessen Kopfball landete bei Arne Feick. Der Ex-Löwe nahm die Kugel aus 19 Metern mit vollem Risiko direkt, setzte sie aber weit neben den rechten Pfosten (3.). Eine Minute später die Führung für die Sechzger. Nach einem Konter passte Yannick Stark tief auf die rechte Seite zu Daniel Adlung, der kam im Strafraum zum Schuss. Stephan Salger fälschte den Ball ab, der sich über Torhüter Stefan Ortega Morena hinweg an die Unterkante der Latte senkte, von dort hinter die Linie sprang. Doch Schiedsrichter Markus Wiggenbach ließ zunächst weiterspielen. Den Nachschuss aus kurzer Distanz verzog Andreas Ludwig übers Tor. Assistent Torsten Bauer hatte das Tor allerdings sofort angezeigt. Wiggenbach folgte ihm und gab den Treffer unter Protesten der Bielefelder (4.). Für Adlung war es das vierte Saisontor und das erste in der Allianz Arena seit 277 Minuten. In der 21. Minute war es erneut eine Hereingabe von der rechten Seite durch Tom Schütz, die Kai Bülow nicht klären konnte. Anschließend verlor Volz gegen Sahar das Kopfballduell. Doch Fabian Klos, der frei vor Kiraly gewesen wäre, stand knapp im Abseits. Glück hatten die Löwen nach einem Freistoß von rechts, der zu kurz abgewehrt wurde. Feick nahm aus 14 Metern die Kugel direkt per Dropkick, verfehlte nur knapp den Kasten (29.). Eine Minute später war es passiert. Salger schlug fast von der Mittellinie den Ball nach vorne. Sahar zog im Strafraum halblinks aus elf Metern sofort ab, traf unhaltbar für Kiraly zum 1:1 ins lange Eck (30.). Das hatte sich angedeutet, weil die Löwen nach der frühen Führung viel zu passiv agierten. Ein 32-Meter-Schuss von Feick ging in der 34. Minute nur knapp übers linke Kreuzeck. Auf der anderen Seite versuchte es Yuya Osako aus der Distanz. Sein 25-Meter-Schuss landete über dem Tor (41.). Nach einem Doppelpass mit Stark schlenzte Moritz Stoppelkamp die Kugel aus 20 Metern über den Bielefelder-Keeper hinweg, aber auch knapp über die Querlatte (43.). Der Atem blieb den Sechzger-Fans kurz vor Ende der 1. Halbzeit stocken, weil Kacper Przybylko zum vermeintlichen 2:1 für die Gäste traf. Doch Schiedsrichter Wingenbach versagte dem Treffer die Anerkennung, weil der Pole beim Zuspiel von Philipp Riese knapp im Abseits stand. So blieb es beim schmeichelhaften 1:1 zur Pause.

Kurz nach Wiederanpfiff die nächste Großchance für die Ostwestfalen. Fabian Klos legte den Ball an Christopher Schindler vorbei, nahm ihn an der Strafraumgrenze direkt aus der Luft. Sein Schuss ging etwa ein Meter über die Querlatte (47.). Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs unterliefen den Löwen viel zu viele Ungenauigkeiten im Passspiel, wodurch sie die vorhandenen Räume nicht nutzen konnten. Der agile Adlung prüfte Morena in der 60. Minute mit einem 20-Meter-Schuss aufs rechte untere Eck, den der Arminia-Keeper parierte. Eine Hereingabe von Adlung erwischte Osako im Zentrum mit dem Kopf, doch konnte er die Kugel aus acht Metern nicht mehr aufs Tor lenken (65.). Eine Standardsituation brachte die Löwen in der 71. Minute erneut in Front. Stoppelkamp hatte eine Ecke von rechts vors Tor geschlagen. Osako am ersten Pfosten verpasste die Kugel, Bülow dahinter kam frei zum Abschluss, traf aus fünf Metern zum 2:1. Wenig später setzte sich Stoppelkamp auf der rechten Seite durch, in seine flache Hereingabe sprintete Osako, aber sein Direktschuss vom rechten Torraumeck konnten der Keeper und ein Verteidiger gemeinsam zur Ecke abwehren (76.). In der 85. Minute bediente Osako den eingewechselten Bobby Wood. Dessen Drehschuss von der Strafraumgrenze landete aber knapp neben dem rechten Pfosten. Zumindest in der Schlussphase verdienten sich die Löwen den Sieg, indem sie unbeirrt nach vorne spielten und hinten nichts anbrennen ließen. Damit feierte Interimstrainer Markus von Ahlen in seinem zweiten Spiel den ersten Dreier.

Stimmen zum Spiel gegen Arminia Bielefeld

Ticker

1860: 1 Kiraly - 2 Volz, 4 Bülow, 26 Schindler, 17 Hertner - 29 Stark, 28 Weigl - 8 Ludwig, 19 Adlung, 10 Stoppelkamp - 9 Osako.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 6 Stahl, 11 Lauth, 14 Tomasov, 20 Wannenwetsch, 23 Wood, 35 Schwabl.

Arminia: 24 Ortega - 4 Appiah, 19 Burmeister, 11 Salger, 29 Feick - 6 Schütz, 16 Riese - 35 Sahar, 10 Przybylko, 37 Müller - 9 Klos.
Ersatz: 1 Platins (Tor) - 2 Strifler, 5 Hübener, 7 Lorenz, 15 Achahbar, 20 Fießer, 21 Schönfeld.

Wechsel: Wood für Ludwig (46.), Tomasov für Adlung (88.), Stahl für Osako (90.) - Lorenz für Sahar (66.), Schönfeld für Riese (77.), Achabar für Müller (80.).

Tore: 1:0 Adlung (4.), 1:1 Sahar (30.), 2:1 Bülow (71.).
Gelbe Karten: Weigl, Volz, Hertner - Feick.
Zuschauer: 15.100 in der Allianz Arena.
Schiedsrichter: Markus Wingenbach (Mainz); Assistenten: Torsten Bauer (Seesbach), Thorsten Braun (Güdingen); Vierter Offizieller: Martin Petersen (Stuttgart).

Teamstatistik

Torschüsse: 12:14 %
Aktionen am Ball: 55:45 %
Gewonnene Zweikämpfe: 55:45 %
Ecken: 5:4
Abseits: 1:4
Fouls: 13:19


30. Spieltag, 14.04.2014, 20:15 Uhr

 

Dynamo Dresden

Dynamo Dresden

4:2

1860 München

1860 München

Kalt erwischt: Löwen verlieren in Dresden mit 2:4

Idir Ouali und Gabor Kiraly
Gabor Kiraly war bei dem Schuss von Idir Ouali ins rechte Kreuzeck zum 2:0 für Dresden machtlos.

Die Löwen betätigten sich mal wieder als Aufbaugegner für Dynamo Dresden. Nach 13 Spielen ohne Sieg gewannen die Sachsen gegen den TSV 1860 die Partie mit 4:2. Dabei stand es bereits zur Pause 4:1 für die Gastgeber durch Treffer von Tobias Kempe (5.), Idir Ouali (11.), zweimal Robert Koch (20. und 44.) sowie einem Eigentor von Anthony Losilla (26.). Der zweite Treffer durch Daniel Adlung in der 89. Minute war nur noch Ergebniskosmetik.

Personal: Verletzungsbedingt musste Interimstrainer Markus von Ahlen auf Grzegorz Wojtkowiak (Adduktorenverletzung), Stephan Hain (Aufbautraining) und Michael Netolitzky (Muskelverletzung) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Marin Tomasov, Stefan Wannenwetsch, Andreas Geipl, Kodjovi Koussou, Korbinian Vollmann, Markus Schwabl und Phillipp Steinhart. Die einzige Veränderung, die von Ahlen im Vergleich zur 0:3-Niederlage gegen den KSC vornahm: Christopher Schindler kehrte nach seiner Verletzung für Schwabl in die Innenverteidigung zurück.

Spielverlauf: Dresden erzielte mit der ersten Chance des Spiels die Führung. Nach einem Foul von Guillermo Vallori an Robert Kochh sechs Meter vorm Strafraum lief Tobias Kempe in halblinker Position an, schnippte mit rechts den Ball über die Fünf-Mann-Mauer und traf halbhoch zum 1:0 ins kurze Eck (5.). Vier Minuten später legte Kempe von der linken Strafraumseite zurück auf Idir Ouali, der nahm die Kugel aus 16 Metern direkt, schoss aber knapp übers linke Kreuzeck (9.). In der 11. Minute fiel bereits das 2:0. Mickael Poté hatte nach links auf Ouali gepasst, Markus Steinhöfer attackierte nicht konsequent, der Dresdner dribbelte nach innen, zog dann aus 16 Metern ab. Die Kugel schien am rechten Pfosten vorbei zu gehen, doch der Ball drehte sich plötzlich nach innen und landete im Winkel des 1860-Tores. Drei Minuten später konnte sich Gabor Kiraly erstmals auszeichnen, als er einen 15-Meter-Schuss von Ouali aus dem linken unteren Eck fischte (14.). Es dauerte bis zur 17. Minute, ehe die Löwen erstmals gefährlich vorm Dresdener Tor auftauchten. Andreas Ludwig hatte in halbrechter Position aus 18 Metern abgezogen, Dynamo-Keeper Benjamin Kirsten ließ nach vorne abklatschen, aber seine Vorderleute bereinigten die Situation. Drei Minuten später waren wieder die Gastgeber am Zug. Einer zu kurzen Rückgabe von Vallori setzte Poté nach, Kiraly war zwar vor ihm am Ball, klärte per Pressschlag aber genau vor die Füße von Koch, der aus 30 Metern zum 3:0 ins leere Tor traf (20.). Nach einem Doppelpass mit Daniel Adlung kam Moritz Stoppelkamp halblinks zum Abschluss, sein Schuss aus 18 Metern strich knapp am kurzen Eck vorbei (25.). Im Anschluss an einen Eckball kam Steinhöfer auf der rechten Seite ans Leder, flankte vom Strafraumeck mit links hoch vors Tor, Yuya Osako kam mit dem Kopf vor Kirsten an die Kugel, der Keeper klatschte den Ball nach oben weg. Im anschließenden Luftkampf des Japaners mit Anthony Losilla traf der Dresdner aus kurzer Distanz per Kopf ins eigene Netz (26.). Nach einem Freistoß von der rechten Seite durch Steinhöfer kam Vallori am zweiten Pfosten vollkommen frei an den Ball, köpfte ihn in die Mitte, wo sich Christopher Schindler in die Hereingabe warf. Sein Kopfball aus kurzer Distanz wehrte Kirsten mit einem Reflex ab (33.). Zwei Minuten später strich eine Direktabnahme von Stoppelkamp aus halblinker Position aus 22 Metern nur um Zentimeter über die Querlatte (35.). Doch während die Löwen in dieser Phase den Anschlusstreffer vergaben, nutzten die Dresdener kurz vor der Pause erneut eine Abwehrschwäche eiskalt aus. Ouali setzte sich auf der linken Strafraumseite erneut gegen Steinhöfer durch, flankte hoch in die Mitte, Koch kam am Torraum sträflich frei zum Kopfball, wuchtete die Kugel zum 4:1 unter die Querlatte (44.). Vier Gegentore in 45 Minuten - so viele hatten die Sechzger in dieser Saison in keinem Spiel kassiert!

Die erste Chance im zweiten Durchgang gehörte den Löwen. Der eingewechselte Yannick Stark eroberte den Ball, passte auf die rechte Seite zu Stoppelkamp, dessen Hereingabe nahm Ludwig aus neun Metern im Zentrum direkt, zielte aber knapp neben den linken Pfosten (53.). Ein Schuss von Poté im 1860-Strafraum konnte Schindler mit einer Grätsche im letzten Moment blocken (59.). Ansonsten hatte die Partie in der zweiten Hälfte nicht mehr das Tempo der 1. Halbzeit. Dresden beschränkte sich vorwiegend aufs Verteidigen, startete nur sporadisch Konter. Nach einem Osako-Zuspiel stoppte Toni Leistner den eingewechselten Bobby Wood per Foul kurz vorm Strafraum (68.). Den anschließenden Freistoß aus 19 Metern setzte Daniel Adlung jedoch weit über den Dynamo-Kasten (69.). Drei Minuten später passte Stoppelkamp von rechts flach in die Mitte, Wood kam am zweiten Pfosten ans Leder, brachte es aus kurzer Distanz aber nicht aufs Tor (72.). Beinahe wäre Ouali in der 76. Minute die Kopie seines Treffers zum 2:0 von der anderen Seite gelungen. Doch diesmal ging sein Schuss knapp am linken Pfosten vorbei. Kurz danach setzte sich Koch auf der rechten Strafraumseite durch, sein Pass in die Mitte verpasste Potè um einen Schritt (78.). In der 79. Minute tauchte Torsten Schulz am linken Torraumeck vor Kiraly auf, der Löwen-Keeper wehrte den Schuss mit der Brust ab (79.). Die Sechzger waren bis zum Schluss um Ergebniskosmetik bemüht. Nach einem Eckball von rechts durch Stoppelkamp verlängerte Vallori den Ball mit dem Körper auf Adlung, der mit dem Rücken zum Tor per Hacke aus drei Metern zum 2:4-Endstand vollendete (89.). Damit verloren die Löwen auch das zweite Spiel in dieser Saison gegen Dynamo Dresden.

Stimmen zum Spiel bei Dynamo Dresden

Ticker

Dynamo: 13 Kirsten - 4 Gueye, 37 Leistner, 5 Bregerie, 23 Schulz - 18 Kempe, 11 Losilla - 7 Ouali, 34 Stefaniak - 10 Poté, 25 Koch.
Ersatz: 35 Fromlowitz (Tor) - 8 Trojan, 19 Grifo, 21 Susac, 22 Dedic, 27 Schuppan, 40 Fiel.

1860: 1 Kiraly - 21 Steinhöfer, 5 Vallori, 26 Schindler, 2 Volz - 6 Stahl, 28 Weigl - 8 Ludwig, 19 Adlung, 10 Stoppelkamp - 9 Osako.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 4 Bülow, 7 Bierofka, 11 Lauth, 17 Hertner, 23 Wood, 29 Stark.

Wechsel: Grifo für Stefaniak (46.), Fiel für Ouali (80.), Dedic für Poté (89.) - Stark für Stahl (46.), Wood für Ludwig (65.).

Tore: 1:0 Kempe (5.), 2:0 Ouali (11.), 3:0 Koch (20.), 3:1 Losilla (26., Eigentor), 4:1 Koch (44.), 4:2 Adlung (89.).
Gelbe Karten: Leistner - Schindler, Wood, Steinhöfer.
Zuschauer: 27.344 im glücksgas stadion.
Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin); Vierter Offizieller: Stefan Lupp (Zossen), Robert Schröder (Hannover); Vierter Offizieller: Thomas Gorniak (Bremen).

Teamstatistik

Torschüsse: 17:22
Aktionen am Ball: 42:58 %
Gewonnene Zweikämpfe: 49:51 %
Ecken: 3:4
Abseits: 3:1
Fouls: 15:19


29. Spieltag, 06.04.2013, 13:30 Uhr

 

1860 München

1860 München

0:3

KSC

Karlsruher SC

Bitteres 0:3 gegen den Karlsruher SC

Gabor Kiraly
In dieser Szene begann das Unglück für die Löwen. Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer pfiff einen zweifelhaften Foulelfmeter für den KSC.

Die K-Wochen der Löwen (Kaiserslautern, Köln und Karlsruhe) endeten mit einer deutlichen 0:3-Niederlage gegen den KSC. Ein zweifelhafter Elfmeterpfiff in der 18. Minute und zwei individuelle Fehler brachten die Sechzger, die vor der Pause dominant auftraten, ins Hintertreffen. Alle drei Tore für die Badener markierte Rouwen Hennings (19., 32. und 53.).

Galerie
Fotos: Renate und Bernd Feil/M.I.S.

Personal: Löwen-Chefcoach Friedhelm Funkel musste gegen den Karlsruher SC verletzungsbedingt auf Grzegorz Wojtkowiak (Adduktorenverletzung), Stephan Hain (Außenmeniskus-OP) und Yannick Stark (Sprunggelenksverletzung rechts) verzichten. Andreas Geipl, Kodjovi Koussou, Korbinian Vollmann und Phillipp Steinhart spielten tags zuvor beim 1:0-Sieg der Regionalliga-Mannschaft über die Würzburger Kickers. Marin Tomasov und Stefan Wannenwetsch fanden keine Berücksichtigung im 18er-Kader.

Spielverlauf: Die erste gute Chance besaßen die Löwen in der 6. Minute. Markus Steinhöfer hatte von rechts scharf nach innen geflankt, Daniel Gordon konnte die Hereingabe an Yuya Osako gerade noch zur Ecke klären. Zwei Minuten später spielte Julian Weigl Andreas Ludwig rechts frei, dessen halbhoher Ball verpasste Daniel Adlung am ersten Pfosten. Osako dahinter brauchte zu lange, um ihn unter Kontrolle zu bringen, sodass ein Karlsruher klären konnte (8.). Nach einem Stellungsfehler in der KSC-Hintermannschaft fackelte Moritz Stoppelkamp nicht lange, zog vom linken Strafraumeck ab, traf aber nur das Außennetz (11.). In der 18. Minute gab's eine äußerst umstrittene Szene. Erst pfiff Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer bei einem normalen Zweikampf zwischen Dominik Stahl und Rouwen Hennings fünf Meter vorm Löwen-Strafraum Freistoß für den KSC. Anschließend flankte Hennings den Ball an den zweiten Pfosten. Gordon stürzte im Zweikampf mit Markus Schwabl und zum Schrecken der Sechzger zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt. Hennings lief an, verlud Gabor Kiraly und traf zum 1:0 ins linke untere Eck (19.). Nach Zuspiel von Osako kam Ludwig auf der linken Strafraumseite zum Abschluss. Sein Schrägschuss aus neun Metern kratzte Dirk Orlishausen aus dem linken Kreuzeck (25.). In der 26. Minute flankte Steinhöfer von rechts in die Mitte, Orlishausen wehrte die Hereingabe nach vorne auf Stahl ab, der bei seinem Schussversuch aus acht Metern im letzten Moment geblockt wurde. Bei einer Freistoßflanke von links durch Steinhöfer griff Orlishausen am Ball vorbei. Osako kam aber nicht an die Kugel (29.). Den anschließenden Freistoß von der rechten Seite zirkelte Steinhöfer in die Mitte, jedoch rutschte Osako der Ball am Torraum über den Scheitel (30.). Der Spielverlauf wurde zwei Minuten später endgültig auf den Kopf gestellt. Nach einem Stellungsfehler von Schwabl, der sich bei einem aufsetzenden Ball aus der Karlsruher Hälfte verschätzte, versuchte Kiraly die Kugel vor Hennings zu erreichen, was ihm aber nicht gelang. Der KSC-Stürmer umspielte den Torwart, lief aufs Tor zu, wo Guillermo Vallori mittlerweile stand, aber gegen den Schuss von Hennings machtlos war (32.). Glück hatten die Löwen in der 43. Minute, als Manuel Torres an der rechten Grundlinie zum Flanken kam. Hennings am zweiten Pfosten erreichte die Kugel aus vier Metern, setzte den Flugkopfball aber knapp neben das 1860-Gehäuse (43.). Trotz Spieldominanz und optischer Überlegenheit nahmen die Löwen das 0:2 mit in die Pause. Ein zweifelhafter Elfmeterpfiff und ein Stellungsfehler spielten den Karlsruher, die auf eben solche Szenen spekulierten, in die Karten.

Kurz nach Wiederanpfiff besaßen die Sechzger die Chance zum Anschlusstreffer. Ludwig hatte die Kugel von der rechten Grundlinie in den Rückraum gelegt, Stahl nahm das Zuspiel in zentraler Position an der Strafraumgrenze direkt, aber Dominic Peitz blockte den Schuss zur Ecke ab (47.). Auf der Gegenseite spielte Reinhold Yabo in die Gasse für Torres, der aber aus 13 Metern in halbrechter Position verzog (51.). Zwei Minuten später konnte Weigl nach einem schlechtem Zuspiel von Vallori die Kugel gegen Jung Bin Park nicht behaupten. Dadurch liefen die Karlsruher in 3:2-Überzahl aufs Löwen-Tor zu. Der Südkoreaner Park legte am Strafraum nach links raus, Hennings nahm die Kugel direkt, traf aus 14 Metern mit links unhaltbar ins rechte Kreuzeck zum 3:0 (53.). Es war der dritte Treffer des Stürmers. In der 58. Minute beinahe das 4:0. Wieder konterten die Badener nach einem Fehler im Spielaufbau. Kiraly kam zu spät gegen Yabo, doch der setzte seinen Schuss aus 14 Metern neben den langen Pfosten. Der eigewechselte Benjamin Lauth vergab in der 72. Minute den Ehrentreffer. Steinhöfer hatte sich auf der rechten Strafraumseite durchgesetzt. Seinen Querpass nahm Lauth am vorderen Torraumeck direkt, setzte die Kugel aber weit über die Querlatte. Der nicht immer sattelfeste Orlishausen parierte fünf Minuten später einen 22-Meter-Freistoß von Adlung glänzend (77.). Ein Drehschuss von Stahl aus 17 Metern ging nur knapp am rechten Pfosten vorbei (82.). Torres, der Kiraly anschoss und Hennings, der freistehend aus 14 Metern neben den Kasten schoss, vergaben innerhalb von Sekunden zwei Riesenmöglichkeiten für die Badener (87.). So blieb es beim 0:3, der höchsten Saisonheimniederlage der Löwen.

Stimmen zum Spiel gegen den Karlsruher SC

Ticker

1860: 1 Kiraly - 21 Steinhöfer, 5 Vallori, 35 Schwabl, 2 Volz - 28 Weigl, 6 Stahl - 8 Ludwig, 19 Adlung, 10 Stoppelkamp - 9 Osako.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 4 Bülow, 7 Bierofka, 11 Lauth, 17 Hertner, 23 Wood, 26 Schindler.

KSC: 1 Orlishausen - 2 Klingmann, 3 Gordon, 6 Mauersberger, 5 Kempe - 13 Peitz - 18 Torres, 8 Yabo, 21 Krebs, 33 Park - 17 Hennings.
Ersatz: 24 Vollath (Tor) - 4 Stoll, 10 Alibaz, 11 Nazarov, 14 Gulde, 28 van der Biezen, 31 Schwertfeger.

Wechsel: Bierofka für Ludwig (62.), Lauth für Weigl (70.) - Alibaz für Park (66.), Schwertfeger für Krebs (83.), Nazarov für Hennings (87.).

Tore: 0:1 Hennings (19., Foulelfmeter), 0:2 Hennings (32.), 3:0 Hennings (53.).
Gelbe Karten: Schwabl - Yabo, Park, Kempe.
Zuschauer: 19.100 in der Allianz Arena.
Schiedsrichter: Thorsten Kinhöfer (Herne); Assistenten: Detlef Scheppe (Wenden), Thorben Siewer (Drolshagen); Vierter Offizieller: Alexander Sather (Grimma).

Teamstatistik

Torschüsse: 13:14 %
Aktionen am Ball: 59:41 %
Gewonnene Zweikämpfe: 49:51 %
Ecken: 9:4
Abseits: 1:3
Fouls: 12:15


27. Spieltag, 26.03.2014, 17:30 Uhr

Energie Cottbus

Energie Cottbus

1:2

1860 München

1860 München

Löwen drehen Spiel: 2:1-Sieg bei Energie Cottbus

Daniel Adlung
Daniel Adlung erzielte gegen seinen Ex-Klub Energie Cottbus in der 70. Minute den 2:1-Siegtreffer.

Auswärtssieg! Die Löwen holten erstmals seit dem 1. Dezember 2013 wieder in der Fremde drei Punkte, gewannen 2:1 bei Energie Cottbus. Mathias Fetsch hatte die Lausitzer in der 25. Minute in Führung gebracht. Direkt nach Wiederanpfiff traf Dominik Stahl zum Ausgleich (47.). Den Siegtreffer erzielte der Ex-Cottbuser Daniel Adlung in der 70. Minute mit seinem zweiten Saisontreffer.

Personal: In Cottbus musste Löwen-Cheftrainer Friedhelm Funkel auf Kai Bülow (Magen-/Darmgrippe), Stephan Hain (Außenmeniskus-OP) und Christopher Schindler (muskuläre Probleme) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Marin Tomasov, Stefan Wannenwetsch, Michael Netolitzky, Andreas Geipl, Kodjovi Koussou, Korbinian Vollmann und Phillipp Steinhart. Im Vergleich zum Spiel gegen Kaiserslautern drei Tage zuvor gab es nur eine Veränderung in der Startelf. Der 18-jährige Julian Weigl bekam eine schöpferische Pause, für ihn begann Dominik Stahl nach auskurierter Verletzung.

Spielverlauf: Die erste gefährliche Offensivszene hatten die Gastgeber, als in der 5. Minute Innenverteidiger Uwe Möhrle mit nach vorne stürmte, halbrechts aus zwölf Metern zum Abschluss kam. Doch Gabor Kiraly im Löwen-Tor wehrte den harten Schuss auf den Körper zunächst ab, Möhrle legte den Abpraller quer auf Stiven Rivic, der die Kugel aber in die Wolken setzte. Fünf Minuten später rutschte Dominik Stahl bei einem Zuspiel von Markus Steinhöfer im zentralen Mittelfeld weg, Marco Stiepermann trieb den Ball nach vorne, passte dann auf den freistehenden Boubacar Sanogo an der Strafraumgrenze, der jedoch knapp im Abseits stand (10.). Ein gefährlicher Aufsetzer von Stiepermann aus 17 Metern aufs linke untere Eck lenkte Kiraly in der 12. Minute gerade noch um den Pfosten. Ein Standard war Ausgang für die Führung von Energie. Stiepermann schlug den Ball aus dem Halbfeld vors Löwen-Tor, Ahmed Madouni brachte im Kampf um den Ball zwei Löwen zu Fall, leitete dann die Kugel im Fallen mit der Hand auf Ex-Löwe Mathias Fetsch weiter, der freistehend aus fünf Metern zum 1:0 ins 1860-Netz traf (25.). In der 29. Minute setzte sich Sanogo halblinks durch, seine scharfe Hereingabe klärte Markus Schwabl vor Fetsch. Eine Minute später zog Fanol Perdedaj ab, der Ball wurde zu Sanogo geblockt, dessen Drehschuss aus 13 Metern parierte Kiraly glänzend (30.). Beinahe wäre Fetsch das 2:0 gelungen. Madouni gewann nach einem Freistoß das Kopfballduell an der Strafraumgrenze, Rivic legte den Ball auf Fetsch ab, der mit seinem Drehschuss aus 15 Metern nur knapp am rechten Pfosten vorbeizielte (34.). Ein Zuspiel über Kopf von Rivic nahm Sanogo halblinks aus 15 Metern direkt, hämmerte den Ball mit links aber einen Meter über die Querlatte (42.). Wenig später passte Stiepermann steil auf Sven Michel, der von der linken Grundlinie den Ball in die Mitte auf Fetsch legte, doch dessen Schuss wurde von Schwabl am Torraum zur Ecke geblockt (43.). Kurz danach pfiff Schiedsrichter Christian Bandurski in einer einseitigen zur Pause.

Es dauerte keine 80 Sekunden im zweiten Durchgang, dann war das Spiel wieder ausgeglichen. Der eingewechselte Daniel Bierofka setzte sich rechts durch, passte auf Yuya Osako, dessen Hereingabe klärte Möhrle in die Mitte, Rivic schlug ein Luftloch, Stahl war zur Stelle, traf per Dropkick aus sieben Metern zum 1:1 (47.). Nach einem Konter in Überzahl bediente Moritz Stoppelkamp halbrechts Daniel Adlung, doch dessen Schuss wurde im letzten Momenbt geblockt. Kurz danach kam Yannick Stark aus 18 Metern zum Abschluss, doch René Renno fischte die Kugel aus dem rechten unteren Eck (51.). Ein Gewaltschuss von Stiepermann aus 28 Metern prallte in der 54. Minute an den rechten Pfosten. Wenig später tauchte Stiepermann halbrechts im Strafraum frei vor Kiraly auf, aber anstatt selbst zu schießen, passte er in den Rücken von Sanogo. Der konnte das ungenaue Zuspiel nicht gleich verarbeiten, sodass der am Boden liegende Löwen-Torhüter sich den Ball krallte (54.). In der 57. Minute tauchte Adlung nach einem Stellungsfehler von Möhrle frei vor Renno auf, aber sein Schuss aus 14 Metern wehrte der Energie-Keeper mit der Schulter zur Ecke ab (57.). Der gefährliche Stiepermann zog zwei Minuten später vom linken Strafraumeck erneut ab, wieder strich der Ball knapp am langen Eck vorbei (59.). In der 63. Minute vergab Stoppelkamp die Riesenchance zur Führung. Ein Zuspiel von Bierofka leitete Osako mit der Hacke auf Markus Steinhöfer weiter, der legte den Ball von der rechten Strafraumseite quer auf Stoppelkamp, der freistehend aus acht Metern die Direktabnahme links neben den Pfosten setzte. Vier Minuten später zappelte der Ball im Energie-Netz, aber Osako stand beim Steinhöfer-Zuspiel knapp im Abseits (67.). Drei Minuten später fiel dann der mittlerweile hoch verdiente Führungstreffer für die Sechzger. Osako leitete ein Stoppelkamp-Zuspiel per Doppelpass auf seinen Kollegen weiter, der legte halblinks frei vor Renno quer auf Adlung. Der ehemalige Cottbuser ließ Alexander Bittroff aussteigen, traf dann aus sieben Metern zum 2:1 ins leere Tor. Nach einem steilen Zuspiel stürmte auf der Gegnseite Bittroff über links in den Strafraum, aber bevor der Verteidiger zum Abschluss kam, stürzte Kiraly heraus und warf sich auf die Kugel. (83.). Drei Minuten später flankte der eingewechselte Christian Bickel von rechts gefährlich nach innen. Ivica Banovic am zweiten Pfosten verpasste mit dem Kopf, die dahinter lauernden Sanogo und Madouni irritierten sich gegenseitig (86.). So verpuffte auch diese Chance. In der Nachspielzeit setzte Sanogo noch eine Flanke von Bickel per Flugkopfball aus neun Metern deutlich neben das 1860-Gehäuse (90.). Kurz danach war die Partie zu Ende. Erstmals nach knapp vier Monaten feierten die Löwen wieder einen Sieg in der Fremde.

Stimmen zum Spiel bei Energie Cottbus

Ticker

Energie: 12 Renno - 40 Perdedaj, 6 Möhrle, 29 Madouni, 15 Bittroff - 4 Banovic, 10 Stiepermann - 11 Rivic, 35 Michel - 24 Fetsch, 27 Sanogo.
Ersatz: 1 Almer (Tor) - 5 Susic, 13 Börner, 16 Svab, 20 Takyi, 37 Bickel.

1860: 1 Kiraly - 21 Steinhöfer, 5 Vallori, 35 Schwabl, 3 Wojtkowiak - 29 Stark, 6 Stahl - 8 Ludwig, 19 Adlung, 10 Stoppelkamp - 9 Osako.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 2 Volz, 7 Bierofka, 11 Lauth, 17 Hertner, 23 Wood, 28 Weigl.

Wechsel: Bickel für Rivic (76.) - Bierofka für Ludwig (46.), Wood für Osako (86.), Weigl für Stahl (86.).

Tore: 1:0 Fetsch (25.), 1:1 Stahl (47.), 1:2 Adlung (70.).
Gelbe Karten: Bittroff - Adlung.
Zuschauer: 10.021 im Stadion der Freundschaft.
Schiedsrichter: Christian Bandurski (Oberhausen); Assistenten: Christian Gittelmann (Albisheim), Stefan Glasmacher (Alsdorf); Vierter Offizieller: Nikolaus Athanassiadis (Bad Salzdetfurth).

Teamstatistik

Torschüsse: 24:14
Aktionen am Ball: 46:54 %
Gewonnene Zweikämpfe: 50:50 %
Ecken: 4:4
Abseits: 5:3
Fouls: 18:16


26. Spieltag, 23.03.2014, 13:30 Uhr

 

1860 München

1860 München

0:1

1. FC Kaiserslautern

1. FC Kaiserslautern

Großartig gekämpft! Löwen verlieren Big-Point-Spiel gegen FCK

Markus Schwabl
Debütant Markus Schwabl (li.) hatte FCK-Torjäger Simon Zoller gut im Griff.

Die Löwen verloren das Big-Point-Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 0:1. Sechzig zeigte sich kampfstark, konnten seine Chancen aber nicht nutzen. So kamen die Pfälzer in der 55. Minute aufgrund einer Nachlässigkeit in der 1860-Defensive durch Marcel Gaus zur Führung. Wenig später wurde einem Treffer von Yannick Stark wegen angeblicher Abseitsstellung die Anerkennung versagt (59.). Die Hausherren versuchten bis zum Schluss alles, brachten die Kugel aber nicht im Gehäuse der Roten Teufel unter.

Personal: Verletzungs- oder krankheitsbedingt musste Friedhelm Funkel gegen Lautern nur auf Stephan Hain (Außenmeniskus-OP) und Kai Bülow (Magen-/Darmgrippe) verzichten. Kurz vor dem Anpfiff musste auch noch Christopher Schindler passen. Für ihn kam Markus Schwabl zu seinem ersten Einsatz für die Löwen. Stefan Wannenwetsch, Andreas Geipl, Kodjovi Koussou, Korbinian Vollmann und Phillipp Steinhart spielten am Freitagabend für die U21 gegen Rosenheim (2:2). Keine Berücksichtigung für den 18er-Kader fand Marin Tomasov.

Galerie
Fotos: Christina Pahnke & Stefan Matzke/sampics

Spielverlauf: Erstmals kamen die Pfälzer in der 2. Minute gefährlich vors Löwen-Tor. Der Schuss von Marcel Gaus mit links vom rechten Strafraumeck wurde jedoch von einem Löwen-Spieler abgefälscht, rutschte knapp am linken Pfosten vorbei ins Aus. Die Sechzger begannen kompakt, versuchten immer wieder mit schnellem Umschaltspiel die Lauterer zu überraschen, doch zunächst kam der letzte Pass nicht an. Beinahe wäre mit der ersten richtigen Chance in der 13. Minute die Führung gelungen. Einen Einwurf von Markus Steinhöfer nahe der rechten Eckfahne passte Chris Löwe beim Klärungsversuch unfreiwillig in die Mitte. Dort stand Daniel Adlung, der mit einem artistischen Seitfallzieher aus zwölf Metern nur knapp am linken Pfosten vorbeizielte. Die nächste Großchance hatten die Sechzger sechs Minuten später. Nach einem schnellen Konter über die linke Seite passte Daniel Adlung in den Lauf von Yuya Osako, dessen Schuss aus 13 Metern in halblinker Position konnte Sippel mit einer Hand gerade noch nach vorne abwehren, wo Marc Torrejon im Fünf-Meter-Raum die Situation vor Andreas Ludwig bereinigte (19.). Bei einem vielversprechenden Konter über Stoppelkamp ging der Pass durch Ludwig von der linken Grundlinie ins Leere (26.). Im Gegenzug hatten die Pfälzer Platz zum Kontern. Die Linksflanke von Mohamadou Idrissou erreichte Srdjan Lakic, aber sein Kopfball kam zu zentral auf Gabor Kiraly (27.). Besser war die Chance von Markus Karl wenige Sekunden danach. Bei seinem Hammerschuss aus 25 Metern musste sich Kiraly strecken, um die Kugel mit einer Hand über die Querlatte zu boxen (27.). Zwei Minuten später waren die Löwen wieder am Zug. Steinhöfer passte von rechts mustergültig in den Lauf von Adlung, der kam aus spitzem Winkel vor Sippel aus zwölf Metern zum Schuss, doch der FCK-Schlussmann wehrte den Ball erneut ab (29.). In der 34. Minute rauschte ein Distanzschuss von Simon Zoller knapp über das Löwen-Gehäuse. Auf der anderen Seite passte Ludwig die Kugel in die Tiefe, Yannick Stark kam fast an der linken Torauslinie zum Abschluss, aber Sippel stand richtig, parierte auch diesen Schuss (35.). Dann brachten sich die Löwen selbst in die Bredouille. Ludwig hatte zurück auf Kiraly gepasst, Zoller sprintete dazwischen, ging außen am 1860-Keeper vorbei, schoss aus spitzem Winkel aufs Tor, doch der mitgelaufene Schwabl schlug den Ball kurz vor der Torlinie weg (37.). Nach einer Ecke von links durch Chris Löwe war Karl zur Stelle, köpfte die Kugel aus acht Metern aber knapp neben den rechten Pfosten (41.). Kurz vor dem Pausenpfiff wurde Julian Weigl bei einem Schuss aus 22 Metern im letzten Moment von Gaus entscheidend gestört, sodass die Kugel einige Meter neben dem Tor landete (44.). So blieb es nach 45 Minuten in einem abwechslungsreichen Spiel beim 0:0.

Stimmen zum Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern

Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs hatten die Roten Teufel eine Riesenchance, als Steinhöfer auf der linken Seite überraschend den Ball gegen Idrissou verlor. Der Kameruner kam bis zur Grundlinie, legte zurück an den Torraum auf Lakic, dessen Schuss Kiraly pairerte. Die Kugel lag aber noch frei vorm leeren Tor. Mit viel Körpereinsatz klärte Guillermo Vallori vor dem einschussbereiten Gaus (48.). In der 55. Minute lag der Ball dann doch im Löwen-Tor. Grzegorz Wojtkowiak griff Gaus auf der rechten Strafraumseite nach einem Pass von Florian Dick nur halbherzig an. Die Nummer 19 des FCK ließ ihn stehen, zog nach innen, schoss dann mit links aus zwölf Metern aufs lange Eck und traf zum 1:0 für die Pfälzer. In der 59. Minute lag die Kugel auch auf der anderen Seite im Netz. Yannick Stark hatte nach einem abgewehrten Freistoß im Nachschuss aus 23 Metern getroffen. Doch Schiedsrichter Bastian Dankert erkannte den Treffer wegen angeblicher Abseitsstellung nicht an. Eine Minute später setzte sich Stoppelkamp auf der rechten Seite durch. Sein Schlenzer aufs lange Eck strich nur knapp über die Querlatte (60.). Zwei Minuten später hatte Osako auf der rechten Strafraumseite FCK-Torhüter Sippel bereits ausgespielt, brachte den Ball aus spitzem Winkel aber weder in die Mitte noch aufs Tor (62.). Lautern hatte nun Platz zum Kontern. Ein Zuspiel in den Strafraum von Dick leitete Zoller mit der Hacke auf Idrissou weiter, doch Kiraly grätschte ihm am Torraum den Ball vom Fuß (71.). Im Gegenzug kam Stoppelkamp an der Strafraumgrenze zum Schuss, doch er war nicht platziert genug, sodass Sippel mit einer sehenswerten Flugeinlage parieren konnte (72.). In der Schlussphase hatten die Sechzger noch einige vielversprechende Aktionen, aber entweder kam der letzte Pass nicht an oder der Abschluss war zu schwach. Auch die Pfälzer versäumten es bei guten Kontersituationen, alles klar zu machen. In der Nachspielzeit ging Kiraly bei einem Freistoß von Steinhöfer von der linken Strafraumseite mit nach vorne, kam am ersten Pfosten auch zum Kopfball, setzte die Kugel aber knapp übers kurze Kreuzeck (90.).So blieb es beim glücklichen 1:0-Erfolg für die Gäste, die damit zurück im Rennen um Platz drei sind.

Ticker

1860: 1 Kiraly - 21 Steinhöfer, 5 Vallori, 35 Schwabl, 3 Wojtkowiak - 29 Stark, 28 Weigl - 8 Ludwig, 19 Adlung, 10 Stoppelkamp - 9 Osako.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 2 Volz, 6 Stahl, 7 Bierofka, 11 Lauth, 17 Hertner, 23 Wood.

FCK: 1 Sippel - 23 Dick, 34 Orban, 15 Torrejon, 31 Löwe - 37 Karl, 11 Jenssen - 19 Gaus, 8 Idrissou - 9 Zoller, 18 Lakic.
Ersatz: 32 Müller (Tor) - 5 Alushi, 25 Occean, 28 Fortounis, 33 Heintz, 35 Dorow, 39 Zimmer.

Wechsel: Bierofka für Ludwig (61.), Lauth für Weigl (75.) - Alushi für Lakic (66.), Occean für Zoller (85.), Fortounis für Gaus (88.).

Tor: 0:1 Gaus (55.).
Gelbe Karten: Schwabl, Stark - Jenssen, Gaus, Idrissou, Dick.
Zuschauer: 24.600 in der Allianz Arena.
Schiedsrichter: Bastian Dankert (Rostock); Assistenten: Markus Häcker (Pentz), Jan Seidel (Hennigsdorf); Vierter Offizieller: Arno Blos (Deizisau).

Teamstatistik

Torschüsse: 14:20 %
Aktionen am Ball: 56:44 %
Gewonnene Zweikämpfe: 50:50 %
Ecken: 3:5
Abseits: 4:3
Fouls: 17:18


25. Spieltag, 15.03.2013, 13 Uhr

 

Erzgebirge Aue

Erzgebirge Aue

2:2

1860 München

1860 München

Osako trifft in Aue zum 2:2-Ausgleich in der Nachspielzeit

Wojtkowiak
Grzegorz Wojtkowiak überwindet in dieser Szene Aues Keeper Martin Männel in der 2. Minute zum 1:0.

Am Ende wusste keiner bei den Löwen, ob er sich über den Punkt freuen oder ärgern sollte. In einer starken Anfangsphase erzielten die Sechzger durch Gzegorz Wojtkowiak das 1:0 (2.), versäumten es aber danach, die Führung auszubauen. Nach der Pause kippten Jakub Sylvestr (49.) und Rico Benatelli (86.) die Partie, ehe Yuya Osako in der Nachspielzeit mit seinem vierten Treffer im sechsten Spiel zum 2:2 Endstand traf.

Personal: Löwen-Chefcoach Friedhelm Funkel beim FC Erzgebirge Aue auf Dominik Stahl (Trainingsrückstand) und Yannick Stark (Gelbsperre) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften Michael Netolitzky, Marin Tomasov, Stefan Wannenwetsch, Andreas Geipl, Kodjovi Koussou und Markus Schwabl.

Spielverlauf: Es begann optimal für die Löwen. Nach einer Ecke durch Markus Steinhöfer von der rechten Seite verlängerte Yuya Osako die Hereingabe per Kopf, Grzegorz Wojtkowiak stahl sich aus dem Rücken der Abwehr, schob die Kugel freistehend aus kurzer Distanz zum 1:0 ins Netz (2.). Zwei Minuten später kam Moritz Stoppelkamp an der Strafraumgrenze in zentraler Position zum Abschluss, setzte den Ball aber mit dem Innenrist links neben das Tor (5.). Noch besser seine Chance in der 9. Minute, als er nach Zuspiel von Daniel Adlung vollkommen frei vor Martin Männel auftauchte, aber aus zehn Metern die Kugel nicht am Auer Keeper vorbeibrachte, der per Fußabwehr klärte. In der 13. Minute lag die Kugel erneut im Veilchen-Tor. Wieder war es eine Ecke von Steinhöfer, diesmal köpfte René Klingbeil das Leder ins eigene Netz. Doch Schiedsrichter Norbert Grudzinski hatte in dieser Szene ein Drücken von Christopher Schindler gesehen, erkannte deshalb den Treffer nicht an. Männel musste auch in der 22. Minute Kopf und Kragen riskieren, um vor Andreas Ludwig im Strafraum am Ball zu sein, nachdem Stoppelkamp den 23-Jährigen steil angespielt hatte. Zur Abwechslung kam auch mal wieder Aue vors Tor von Gabor Kiraly. Jakub Sylvestr hatte eine Hereingabe von rechts für Frank Löning prallen lassen, der Stürmer verfehlte aber bedrängt von Schindler klar den 1860-Kasten (28.). Riesenglück hatten die Löwen in der 38. Minute. Nach einem Aufbaupass von Guillermo Vallori auf der rechten Seite, der nicht ankam, konterten die Veilchen sofort. Sylvestr passte in das verwaiste Zentrum, wo Arvydas Novikovas alleine auf Kiraly zulief, die Kugel aber aus zwölf Metern über die Querlatte hob (38.). Zwei Minuten später der nächste Fehler der Sechzger im Spielaufbau, wodurch Novikovas an die Kugel kam und sofort den gestarteten Rico Benatelli bediente. Dieser tauchte alleine vor Kiraly auf, aber anstatt zu schießen wollte er im Strafraum quer auf Sylvestr legen. Wojtkowiak ging dazwischen, klärte in höchster Not (40.). So blieb es bei der 1:0-Pausenführung der Löwen, die die erste halbe Stunde klar dominierten.

Die erste Möglichkeit nach der Pause hatten die Gastgeber. Sylvestrs Schuss von der rechten Strafraumseite blockte Vallori, der Ball fiel Löning vor die Füße, der halblinks aus 16 Metern knapp neben den linken Pfosten zielte (47.). Zwei Minuten später lag die Kugel im Löwen-Tor. Julian Weigl hatte den Ball im Halbfeld verloren, Novikovas passte sofort steil auf Sylvestr, der frei vor Kiraly auftauchte und unhaltbar zum 1:1 ins rechte untere Eck traf. (49.). Fünf Minuten später legte auf der Gegenseite Andreas Ludwig zurück auf Stoppelkamp. Dessen Schuss aus 14 Metern sah Männel erst recht spät, konnte den Ball nur abklatschen, doch im Nachfassen brachte er die Kugel vor dem heranstürmenden Osako unter Kontrolle (54.). Kurz danach flog Vallori freistehend am Torraum beim Kopfballversuch nach einer Ludwig-Ecke an der Flanke vorbei (55.). Nach einer Linksflanke von Wojtkowiak an den zweiten Pfosten kam Osako am Fünf-Meter-Raum einen Schritt zu spät (62.). Einen 17-Meter-Schuss von Osako aufs lange Eck parierte Männel in der 72. Minute. Die Löwen drängten in dieser Phase auf den Siegtreffer. Aue blieb bei Kontern immer gefährlich. Ein misslungener Abwurf von Männel fing Stoppelkamp in der 84. Minute ab, passte sofort auf den eingewechselten Benjamin Lauth, der bei seinem Schuss aus 15 Metern wegrutschte, so dass die Kugel rechts über das Tor ging. Zwei Minuten später fiel das Tor nach einem krassen Abwehrfehler auf der Gegenseite. Novikovas fand keine Anspielstation, lief vom Tor weg. Plötzlich sah er rechts den vollkommen freistehenden Benatelli, lupte die Kugel in den Strafraum. Der 21-Jährige konnte in aller Ruhe den Ball herunterpflücken, traf anschließend aus acht Metern unhaltbar für Kiraly zum 2:1 ins lange Eck (86.). Die Löwen versuchten bis zum Abpfiff alles, bei einem Eckball ging sogar Kiraly mit nach vorne. Dieser wurde zunächst abgewehrt, der ungarische Keeper kam beim Zurücklaufen an den Ball, schoss ihn auf die rechte Seite, wo sich Daniel Adlung gegen Niels Miatke die Kugel erkämfte, ihn anschließend an der Grundlinie düpierte. Seine hohe Flanke an den ersten Pfosten wuchtete Osako aus kurzer Distanz mit dem Kopf an Männel vorbei zum 2:2 in die Maschen (90.). Direkt danach pfiff Schiedsrichter Norbert Grudzinski die Partie ab.

Ticker

FCE: 1 Männel - 15 Klingbeil, 32 Gonzalez, 20 Schröder, 18 Miatke - 22 Benatelli, 10 Fink - 11 Novikovas, 5 Luksik - 12 Sylvestr, 9 Löning.
Ersatz: 33 Kirschstein (Tor) - 8 Könnecke, 13 König, 14 Janjic, 25 Kocer, 26 Okoronkwo, 30 Müller.

1860: 1 Kiraly - 21 Steinhöfer, 5 Vallori, 26 Schindler, 3 Wojtkowiak - 4 Bülow, 28 Weigl - 8 Ludwig, 19 Adlung, 10 Stoppelkamp - 9 Osako.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 2 Volz, 7 Bierofka, 11 Lauth, 16 Hain, 17 Hertner, 23 Wood.

Wechsel: Lauth für Bülow (78.) - Kocer für Luksik (46.), König für Löning (75.), Janjic für Sylvestr (90.).

Tore: 0:1 Wojtkowiak (2.), 1:1 Sylvestr (49.), 2:1 Benatelli (86.), 2:2 Osako (90.).
Gelbe Karten: - Adlung, Wojtkowiak.
Zuschauer: 8.750 im Sparkassen-Erzgebirgsstadion.
Schiedsrichter: Norbert Grudzinski (Hamburg); Assistenten: Malte Dittrich (Bremen), Holger Henschel (Braunschweig); Vierter Offizieller: Marcel Unger (Halle/Saale).

Teamstatistik

Torschüsse: 12:19
Aktionen am Ball: 43:57 %
Gewonnene Zweikämpfe: 49:51 %
Ecken: 3:6
Abseits: 6:0
Fouls: 18:20


24. Spieltag, 07.03.2014, 18:30 Uhr

 

1860 München

1860 München

4:0

VfR Aalen

VfR Aalen

Löwen feiern mit 4:0 gegen Aalen höchsten Saisonsieg

Yuya Osako
Yuya Osako erzielte mit seinem dritten Treffer im fünften Spiel das 2:0 gegen Aalen.

Im vierten Anlauf klappte es mit dem ersten Sieg 2014. Mit 4:0 bezwangen die Löwen den VfR Aalen. Dabei fielen drei Treffer vor der Pause. Den Torreigen eröffnete Yannick Stark (20.). Eine Minute später erhöhte Yuya Osako auf 2:0 (21.). Andreas Ludwig traf in der 37. Minute zum Pausenstand. Den Schlusspunkt setzte Moritz Stoppelkamp kurz vor dem Abpfiff (87.).

Personal: Löwen-Chefcoach Friedhelm Funkel musste im Heimspiel gegen Aalen auf Kai Bülow (Gelb-Rot-Sperre), Dominik Stahl (Innenbandverletzung im linken Knie) und Michael Netolitzky (Syndesmosebandverletzung) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften Marin Tomasov, Sebastian Hertner, Stefan Wannenwetsch, Andreas Geipl und Kodjovi Koussou.

Spielverlauf: Die erste gefährliche Szene des Spiels ging auf das Konto der Gäste. Leandro hatte aus dem rechten Halbfeld mit links einen Freistoß gefährlich an den Torraum geschlagen, doch Christopher Schindler konnte die Situation im zweiten Versuch bereinigen (5.). Im Gegenzug versuchte es Andreas Ludwig mit einem Linksschuss vom rechten Strafraumeck, zielte aber knapp neben den kurzen Pfosten (6.). In der 12. Minute mussten sich die Löwen bei Gabor Kiraly bedanken, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Markus Steinhöfer hatte sich bei einem hohen Anspiel an der linken Seitenlinie verschätzt, dadurch kam Daniel Buballa ans Leder, zog nach innen, doch der Löwen-Keeper warf sich ihm entgegen, hechtete ihm am Fünf-Meter-Raum den Ball vom Fuß. Auch drei Minuten später machte Steinhöfer keine gute Figur, als er unbedrängt am eigenen Torraum die Kugel klären wollte, dabei beinahe per Querschläger ins eigene Gehäuse getroffen hätte (15.). Eine Minute später konnte Yannick Stark einen Schuss im Sechzehnmeterraum von Manuel Junglas gerade noch blocken (16.). Kurz danach unterlief den Löwen ein Abspielfehler im Spielaufbau. Leandro kam ans Leder, spielte sofort steil auf Junglas, der alleine auf Kiraly zulief. Doch erneut blieb der Ungar Sieger, baute sich vor dem Aalener auf und boxte den Schuss von der Strafraumgrenze mit einer Hand zur Seite (17.). Drei Minuten später fiel völlig überraschend die Führung für die Sechzger. Ludwig hatte fast von der Grundlinie auf der rechten Strafraumseite nach hinten gepasst, wo Stark freistehend aus neun Metern zum 1:0 ins rechte untere Eck traf (20.). Direkt vom Anstoß weg eroberten sich die Löwen den Ball. Den weiten Ball legte Yuya Osako mit dem Kopf auf Moritz Stoppelkamp ab, der mit viel Übersicht vom linken Torraumeck wieder zurück in die Mitte auf den Japaner passte. Osako, der noch zwei Tage zuvor für sein Heimatland in Tokio ein Test-Länderspiel bestritten hatte, ließ sich die Chance nicht entgehen, schob aus acht Metern zum 2:0 ein (21.). Es war bereits der dritte Treffer des 23-Jährigen in seinem fünften Spiel für die Löwen. Die beiden Tore taten dem zuletzt angekratzten Selbstvertrauen der Sechzger gut, Aalen war geschockt. Trotzdem bekamen sie in der 34. Minute die Möglichkeit zum Anschluss. Joel Pohjanpalo hatte an der Strafraumgrenze quer auf Robert Lechleiter gelegt, der stand halblinks vollkommen frei, schloss aber überhastet ab. Seinen schwachen Schuss aus 15 Metern aufs linke untere Eck stellte Kiraly vor keine Probleme. Beinahe wäre zwei Minuten später auf der anderen Seite das 3:0 gefallen. Osako hatte von der linken Strafraumseite die Kugel mit viel Gefühl in den Rückraum gelupft, Stark nahm sie an, sein Dropkick aus 14 Metern ging aber diesmal noch knapp über den Querbalken (35.). In der 37. Minute zappelt die Kugel dann erneut im Netz. Sascha Traut wollte zurück auf seinen Keeper Jasmin Fejzic passen. Dazwischen stand aber Ludwig, der aus zwölf Metern sich für das Geschenk bedankte und den Aalener Keeper mit einem Heber ins lange rechte Eck überwand (37.). Die 3:0-Führung nahmen die Löwen auch mit in die Kabine.

Trotz Überlegenheit schlichen sich immer wieder Leichtsinnsfehler ins Spiel der Löwen. In der 51. Minute profitierte Lechleiter von einem Fehler Schindlers im Spielaufbau. Der gebürtige Rosenheimer zog mit dem Ball am Fuß an Guillermo Vallori vorbei, setzte den anschließenden Linksschuss aus 16 Metern aber einen Meter über die Latte. Ansonsten fehlte den Löwen mit der deutlichen Führung im Rücken der letzte Biss gegen eine Aalen Mannschaft, die in ihren spielerischen Mitteln begrenzt war. Erst in der 87. Minute hatten sie ihre erste Chance im zweiten Durchgang. Der eingewechselte Moritz Volz hatte aus dem Lauf von der rechten Strafraumseite geflankt, Stoppelkamp in der Mitte kam aus sieben Metern zum Abschluss, traf zum 4:0-Endstand. Erwähnenswert noch. Stark kassierte seine zehnte Gelbe Karte, wird somit den Sechzgern in Aue fehlen.

Ticker

1860: 1 Kiraly - 21 Steinhöfer, 5 Vallori, 26 Schindler, 3 Wojtkowiak - 29 Stark, 28 Weigl - 8 Ludwig, 19 Adlung, 10 Stoppelkamp - 9 Osako.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 2 Volz, 7 Bierofka, 11 Lauth, 16 Hain, 23 Wood, 35 Schwabl.

Aalen: 16 Fejzic - 17 Traut, 4 Barth, 6 Hübner, 3 Hainault - 20 Junglas, 23 Hofmann, 7 Leandro, 15 Buballa - 9 Lechleiter, 14 Pohjanpalo.
Ersatz: 1 Bernhardt (Tor) - 10 Reichwein, 11 Valentini, 12 Cidimar, 18 Oesterhelweg, 28 Weiß, 29 Daghfous.

Wechsel: Lauth für Osako (75.) , Bierofka für Ludwig (75.), Volz für Steinhöfer (82.) - Valentini für Pohjanpalo (46.), Daghfous für Junglas (75.), Weiß für Hainault (81.).

Tore: 1:0 Stark (20.), 2:0 Osako (21.), 3:0 Ludwig (37.), 4:0 Stoppelkamp (87.).
Gelbe Karten: Schindler, Stark - Lechleiter.
Zuschauer: 14.100 in der Allianz Arena.
Schiedsrichter: Tobias Christ (Münchweiler); Assistenten: Sascha Thielert (Buchholz), Torsten Bauer (Seesbach); Vierter Offizieller: Patrick Alt (Heusweiler).

Teamstatistik

Torschüsse: 12:13 %
Aktionen am Ball: 60:40 %
Gewonnene Zweikämpfe: 52:48 %
Ecken: 1:3
Abseits: 4:3
Fouls: 10:11


23. Spieltag, 01.03.2014, 13 Uhr

 

SV Sandhausen

SV Sandhausen

0:0

1860 München

1860 München

Löwen erkämpfen in Unterzahl Punkt in Sandhausen

GKai Buelow
Kai Bülow konnte es nicht glauben: von Schiedsrichter Harm Osmers zeigte ihm in der 65. Minute die Gelb-Rote Karte..

Die Löwen erkämpften sich in Unterzahl beim SV Sandhausen beim 0:0 einen Punkt. Kai Bülow hatte in einem chancenreichen Spiel in der 65. Minute nach einem taktischen Foul Gelb-Rot gesehen. Trotzdem versuchten die Sechzger bis zum Abpfiff, den Siegtreffer zu erzielen - ohne Erfolg!

Personal: Cheftrainer Friedhelm Funkel musste in der Kurpfalz verletzungsbedingt auf Grzegorz Wojtkowiak (Fußverletzung), Dominik Stahl (Innenbanddehnung im linken Knie), Stephan Hain (Trainingsrückstand) und Michael Netolitzky (Syndesmosebandverletzung) verzichten. Marin Tomasov, Stefan Wannenwetsch, Andreas Geipl und Kodjovi Koussou schafften nicht den Sprung in den 18er-Kader. Erstmals in der Startformation stand Julian Weigl. Der 18-Jährige hatte zwei Tage zuvor einen Profivertrag bis 2017 bei den Löwen unterschrieben.

Galerie
Fotos: Stefan Matzke/sampics

Spielverlauf: Beinahe wären die Sechzger in der Anfangsphase erneut in Rückstand geraten. Timo Achenbach drehte eine Freistoßflanke von der rechten Seite mit links scharf vors Tor, Simon Tüting kam aus sieben Metern frei zum Kopfball, doch Gabor Kiraly brachte mit einem Reflex die Hand ans Leder, lenkte es an die Oberkante der Latte (4.). In der Folge hatten die Sandhäuser zwei Ecken. Im Anschluss an die zweite kam Manuel Stiefler aus der zweiten Reihe zum Abschluss, sein Schuss sauste jedoch knapp über den Querbalken (6.). Die erste Chance besaßen die Löwen in der 7. Minute. Nach einem Schuss von Moritz Stoppelkamp aus 22 Metern aufs lange Eck musste sich Manuel Riemann strecken, um den Ball unter sich zu begraben. Noch besser die Möglichkeit vier Minuten später. Daniel Adlung hatte von der rechten Seite auf halblinks gepasst, wodurch Yuya Osako im Rücken der SVS-Abwehr zum Abschluss kam, sein Schrägschuss mit links von der Strafraumgrenze ging aber knapp am langen Pfosten vorbei (11.). In der 13. Minute setzte sich Markus Steinhöfer auf der rechten Strafraumseite nach Stoppelkamp-Zuspiel durch, flankte von der Grundlinie scharf nach innen, wo Seyi Olajengbesi im Zweikampf mit Osako im Torraum mit dem Körper klären konnte. Glück hatten die Sechzger in der 20. Minute. Auf der rechten Seite tankte sich Julian Schauerte durch, seine Flanke erreichte Ranisav Jovanovic, der aus acht Metern frei zum Kopfball kam, ihn aber links neben den Pfosten setzte. Gefährlich auch die Szene zwei Minuten später, als die Gastgeber 20 Meter vor dem Löwen-Tor in zentraler Position einen Freistoß zugesprochen bekamen. Tüting schlenzte jedoch die Kugel über Mauer und Tor (22.). Nach einem Rückpass von Marco Thiede im 1860-Strafraum hätte Dennis Linsmayer frei Schussbahn gehabt, doch zum Glück für die Löwen kam ihm Jovanovic zuvor, sein Drehschuss konnte von der Sechzger-Abwehr zur Ecke geklärt werden (27.). Einen Linsmayer-Schuss aus 22 Metern, der enorm flatterte, faustete Kiraly sicherheitshalber zur Seite weg (29.). Zwei Minuten später attackierte Steinhöfer nicht konsequent genug Thiede im 1860-Strafraum, dessen erster Schuss aus halblinker Position blockte Vallori, der zweite ging rechts am Tor vorbei (31.). Bei einer Direktabnahme von Linsmayer aus dem Zentrum musste sich Kiraly erneut strecken, um den Flachschuss aufs linke Eck aus 21 Metern zur Seite abzuwehren (41.). So blieb es zur Pause beim torlosen Remis.

Die erste Chance im zweiten Durchgang gehörte den Löwen. Eine zu kurz geratene Abwehr von Daniel Schulz nahm Stoppelkamp aus 18 Metern direkt, der Ball strich nur knapp über die Querlatte (47.). Nach einem Eckball von links durch Stoppelkamp kam Vallori an die Kugel, doch sein Kopfball aus sieben Metern war zu unplatziert, sodass Riemann ohne Mühe die Situation bereinigen konnte (57.). In der 62. Minute versiebten die Sandhäuser eine hundertprozentige Chance. Nach einer Freistoßflanke von links tauchten Ex-Löwe Nicky Adler und Jovanovic frei vor Kiraly auf, Adlers Kopfball aus kurzer Distanz wehrte der Ungar per Reflex ab, den Nachschuss setzte Schulz über das leere Tor (62.). Kurz danach versuchte Kai Bülow, der kurz zuvor Gelb gesehen hatte, einen Konter der Sandhäuser mit einem Foul zu unterbinden, sah dafür von Schiedsrichter Harm Osmers die Gelb-Rote Karte (65.). Dadurch mussten die Löwen die letzten 25 Minuten mit einem Mann weniger überstehen. Beinahe hätten sich die Sechzger in der 72. Minute den Ball selbst in die Maschen gelegt. Steinhöfer am ersten Pfosten wollte nach einer Ecke den Ball klären, schoss dabei Hertner an, zum Glück ging die Kugel aber ins Tor-Aus. Die nächste Ecke flankte Schauerte von rechts in die Mitte, Schulz schraubte sich am höchsten, sein Kopfball aus neun Metern strich jedoch über die Querstange (73.). Fünf Minuten später die gleiche Szene. Schauerte flankt, Schulz köpft, doch diesmal verhindern Danny Blum und Stoppelkamp fast auf der Linie stehend gemeinsam den Treffer (78.). Nach einem der wenigen Entlastungsangriffe kam Stoppelkamp zum Abschluss, sein Drehschuss aus 19 Metern ging neben das Sandhäuser-Gehäuse (80.). In der 87. Minute kam Steinhöfer zum Flanken, doch die Hereingabe auf Osako geriet zu hoch, sodass Torhüter Riemann die Kugel runterpflücken konnte (87.). Löwen-Trainer Friedhelm Funkel brachte mit Bobby Wood nochmals einen frischen Stürmer, doch zum Siegtreffer reichte es für die dezimierten Sechzger nicht mehr. Nach dem dritten Remis im vierten Spiel 2014 tritt der TSV 1860 auf der Stelle.

Stimmen zum Spiel beim SV Sandhausen

Ticker

SVS: 33 Riemann - 11 Schauerte, 27 Olajengbesi, 5 Schulz, 32 Achenbach - 6 Linsmayer, 24 Tüting - 21 Stiefler, 7 Thiede - 8 Adler, 26 Jovanovic.
Ersatz: 1 Knaller (Tor) - 9 Diakité, 10 Ulm, 20 Uzoma, 25 Blum, 30 Kübler.

1860: 1 Kiraly - 21 Steinhöfer, 5 Vallori, 26 Schindler, 17 Hertner - 4 Bülow - 10 Stoppelkamp, 29 Stark, 28 Weigl, 19 Adlung - 9 Osako.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 2 Volz, 7 Bierofka, 8 Ludwig, 11 Lauth, 23 Wood, 35 Schwabl.

Wechsel: Blum für Thiede (68.), Diakité für Adler (82.) - Bierofka für Adlung (62.), Wood für Osako (88.).

Tore: -.
Gelbe Karten: - Vallori, Steinhöfer, Stark.
Gelb-Rote Karte: Bülow (65., wiederholtes Foulspiel).
Zuschauer: 5.300 im Hardtwaldstadion.
Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover); Assistenten: Florian Heft (Wietmarschen), Tim Skorczyk (Salzgitter); Vierter Offizieller: Markus Sinn (Filderstadt).

Teamstatistik

Torschüsse: 24:9
Aktionen am Ball: 53:47 %
Gewonnene Zweikämpfe: 51:49 %
Ecken: 10:3
Abseits: 7:1
Fouls: 15:15


22. Spieltag, 22.02.2014, 13 Uhr

 

1860 München

1860 München

2:2

SC Paderborn

SC Paderborn

Löwen-Comeback: Nach 0:2 noch 2:2 gegen Paderborn

Yuya Osako
Mit seinem zweiten Treffer für die Löwen erzielte Yuya Osako den Ausgleich zum 2:2 gegen Paderborn.

Die Wiedergutmachung für die Derby-Niederlage in Ingolstadt gelang den Löwen gegen den SC Paderborn nur teilweise. Nach einer indiskutablen Leistung im ersten Durchgang lagen sie durch Treffer von Mario Vrancic (5.) und Alban Meha (18.) mit 0:2 zurück. Durch eine couragierte Leistung nach der Pause kamen sie noch zum Ausgleich. Erst traf Daniel Bierofka per Fernschuss (81.), dann Yuya Osako zum 2:2-Endstand.

Galerie
Fotos: Kerstin Leicht/sampics

Personal: Löwen-Chefcoach Friedhelm Funkel musste verletzungsbedingt auf Grzegorz Wojtkowiak (Fußverletzung) und Stephan Hain (Außenmeniskusverletzung) verzichten. Nicht im Kader standen Marin Tomasov, Stefan Wannenwetsch Michael Netolitzky, Andreas Geipl, Markus Schwabl und Kodjovi Koussou.

Spielverlauf: Es bedurfte einer Glanzparade von Gabor Kiraly, um nicht schon nach 150 Sekunden in Rückstand zu geraten. Eine Freistoßflanke aus halbrechter Position von Mario Vrancic getreten erreichte Uwe Hünemeier am Torraum, seine Direktabnahme lenkte der Löwen-Keeper über die Querlatte (3.). Zwei Minuten später war der Ungar machtlos. Elias Kachunga hatte auf der linken Strafraumseite Christopher Schindler versetzt, legte zurück auf Vrancic, der aus acht Metern freie Schussbahn hatte und zum 1:0 unter die Querlatte traf (5.). Die Löwen wirkten total verunsichert, schwammen in der Folge bei einigen Szenen. In der 10. Minute lief Torschütze Vrancic nach einer kurz ausgeführten Ecke auf der rechten Seite nach innen und schlenzte den Ball mit links aufs lange Eck, doch Kiraly war zur Stelle. Kurz danach tunnelte Vrancic halbrechts Sebastian Hertner im Strafraum, aber Yannick Stark konnte den Schlenzer aus zehn Metern aufs lange Eck per Kopf verhindern. Fast wie bei der Gästeführung sprintete Kachunga auf der linken Strafraumseite an der Grundlinie an Schindler vorbei, hatte aber diesmal keine Anspielstation und schoss aus spitzem Winkel am langen Eck vorbei (13.). In der 18. Minute war Kiraly erneut machtlos. Hertner hatte Jens Wemmer vor dem Strafraum gefoult, sah dafür die Gelbe Karte. Alban Meha lief an, sein 23-Meter-Schuss aus halbrechter Position mit rechts wurde von der Mauer abgefälscht und landete unhaltbar für Kiraly zum 2:0 im rechten unteren Eck. Zwei Minuten später kamen die Löwen zur ersten Chance des Spiels. Doch der 20-Meter-Schuss von Hertner ging knapp übers Tor (20.). Danach dauerte es fast eine Viertelstunde bis zur nächsten gelungenen Offensivaktion der Hausherren. Hertner hatte von links geflankt, Guillermo Vallori kam fast am Elfmeterpunkt zum Kopfball, doch die Kugel flog genau auf Torhüter Daniel Lück zu, der damit keine Probleme hatte (34.). Eine Minute später versuchte es Yuya Osako mit einem Rechtsschuss aus 18 Metern, aber erneut kam der Ball zu zentral auf den SCP-Keeper (35.). In der 40. Minute verlor Daniel Adlung den Ball in der gegnerischen Hälfte gegen Vrancic, der trieb ihn nach vorne, passte dann auf Kachunga, der rechts im Strafraum aus extrem spitzem Winkel abzog, jedoch in Kiraly seinen Meister fand und per Faustabwehr klären konnte. So nahmen die Ostwestfalen die nicht unverdiente Zwei-Tore-Führung mit in die Kabine.

Löwen-Coach Friedhelm Funkel versuchte es nach der Pause mit einem Doppelwechsel. Der 18-jährige Julian Weigl und der 34-jährige Daniel Bierofka kamen für Dominik Stahl und Moritz Volz in die Partie. Markus Steinhöfer spielte fortan rechts in der Abwehrkette. Die Sechzger erhöhten den Druck, waren die dominantere Mannschaft, erspielten sich aber zunächst keine klaren Chancen. Die beste hatte Osako nach einer Stoppelkamp-Flanke. Bei seinem Schuss aus acht Metern hatte er aber zu viel Rücklage, sodass der Ball weit übers Tor ging (51.). In der 54. Minute kam Steinhöfer mit viel Tempo über rechts, ließ Michael Heinloth stehen, kam dann aber im Strafraum nicht zum Abschluss. Im Anschluss an eine Steinhöfer-Ecke von rechts köpfte Schindler den Ball aus sieben Metern genau in die Arme von Lück (61.). Eine Riesenmöglichkeit vergab Stoppelkamp in der 69. Minute. Adlung hatte ihn am Strafraum freigespielt, sein 15-Meter-Schuss aus zentraler Position konnte Lück spektakulär, aber ohne große Probleme aus dem rechten oberen mit einer Hand wegfausten. Nach einer Vrancic Ecke von rechts kam Marvin Bakalorz zum Kopfball, aber Kiraly hielt die Kugel im Nachfassen fest (71.).Eine gefährlich mit links von halbrechts an den Torraum gedrehte Freistoßflanke verpassten zwei Paderborner frei vor dem Löwen-Keeper, ehe dieser zupacken konnte (72.). In der Schlussphase wurde es nochmals hektisch. Erst verweigerte Schiedsrichter Thorsten Schriever den Löwen einen Handelfmeter (80.), dann nahm sich Daniel Bierofka ein Herz, hämmerte die Kugel aus 25 Metern ins Tor, profiertierte dabei von einem Fehler von SCP-Keeper Lück (81.). Fünf Minuten später sogar der Ausgleich. Osako hatte das Zuspiel von Stoppelkamp perfekt gegen Christian Strohdiek aus der Luft angenommen, zirkelte das Leder anschließend aus 20 Metern mit einem Schlenzer ins rechte untere Eck zum 2:2 (86.). Zwar drängten die Sechzger noch bis zum Abpfiff auf den Siegtreffer, aber es blieb bei der Punkteteilung.

Stimmen zum Spiel gegen den SC Paderborn

Ticker

1860: 1 Kiraly - 2 Volz, 5 Vallori, 26 Schindler, 17 Hertner - 29 Stark, 6 Stahl - 21 Steinhöfer, 19 Adlung, 10 Stoppelkamp - 9 Osako.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 4 Bülow, 7 Bierofka, 8 Ludwig, 11 Lauth, 23 Wood, 28 Weigl.

SCP: 33 Lück - 22 Heinloth, 13 Strohdiek, 2 Hünemeier, 26 Hartherz - 5 Ziegler - 7 Wemmer, 6 Bakalorz, 8 Vrancic, 17 Meha - 15 Kachunga.
Ersatz: 19 Burchert (Tor) - 10 Saglik, 14 Bertels, 16 Wurtz, 18 Krösche, 20 Vucinovic, 30 Koc.

Wechsel: Weigl für Stahl (46.), Bierofka für Volz (46.), Lauth für Adlung (70.) - Wurtz für Bakalorz (74.) , Krösche für Vrancic (82.), Bertels für Meha (84.).

Tore: 0:1 Vrancic (5.), 0:2 Meha (18.), 1:2 Bierofka (81.), 2:2 Osako (86.).
Gelbe Karten: Hertner, Vallori - Wemmer, Vrancic, Wurtz, Bertels.
Zuschauer: 13.800 in der Allianz Arena.
Schiedsrichter: Thorsten Schriever (Dorum); Assistenten: Alexander Sather (Grimma), Dominik Schaal (Tübingen); Vierter Offizieller: Tobias Reichel (Stuttgart).

Teamstatistik

Torschüsse: 17:11 %
Gewonnene Zweikämpfe: 53:47 %
Ecken: 7:5
Abseits: 1:4
Fouls: 14:20


21. Spieltag, 14.02.2014, 18:30 Uhr

 

FC Ingolstadt

FC Ingolstadt

2:0

1860 München

1860 München

Löwen unterliegen 0:2 im Derby beim FC Ingolstadt

Treffer Ingolstadt
Collin Quaner (re.) erzielte in der 88. Minute mit dem 2:0 für Ingolstadt die endgültige Entscheidung.

Im zehnten oberbayrischen Derby gegen den FC Ingolstadt kassierten die Löwen ihre erste Niederlage. Philipp Hofmann hatte die Schanzer bereits in der 20. Minute in Führung gebracht. Den endgültigen K.o. besorgte der eingewechselte Collin Quaner in der 88. Minute mit seinem Treffer zum 2:0-Endstand. In der 70. Minute war die Partie für zehn Minuten unterbrochen, nachdem Feuerzeuge aus dem Löwen-Block aufs Spielfeld flogen.

Galerie
Fotos: Mladen Lackovic/lacfoto

Personal: Löwen-Trainer Friedhelm Funkel musste im oberbayerischen Derby auf Kai Bülow (Trainingsrückstand), Dominik Stahl (Prellung am Knie), Stephan Hain (Innenmeniskus-Probleme) und Andreas Geipl (Sprunggelenkksverletzung) verzichten. Marin Tomasov, Stefan Wannenwetsch, Michael Netolitzky und Kodjovi Koussou standen nicht im 18er-Kader. Für die verletzten Stahl und Hain rückten Daniel Adlung und Benjamin Lauth in die Startelf, ebenso wie Moritz Stoppelkamp für Andreas Ludwig.

Spielverlauf: Nach etwas mehr als 30 Sekunden musste Gabor Kiraly erstmals im Löwen-Tor zupacken. Caiuby hatte von links geflankt, Philipp Hofmann kam in der Mitte ans Leder, brachte es aber am Torraum nicht unter Kontrolle, so dass der Ungar sicher klären konnte (1.). In der 7. Minute war es Guillermo Vallori, der im Strafraum Danilo in zentraler Position im letzten Moment am Abschluss hinderte. Wenig später setzte sich Caiuby erneut auf der linken Seite durch, passte zu Alfredo Morales, der über das linke Strafraumeck in den Sechzehnmeterraum dribbelte. Kiraly musste sich strecken, um den Rechtsschuss des US-Amerikaners aus dem linken unteren Eck zu fischen (12.). Erstmals wurde es in der 18. Minute gefährlich vor dem Ingolstädter Tor. Eine Ecke von rechts durch Markus Steinhöfer klärte Stefan Lex per Kopf genau auf Moritz Stoppelkamp, der nahm die Kugel in zentraler Position an der Strafraumgrenze volley aus der Luft, schoss aber weit übers Tor (18.). Zwei Minuten später fiel der Treffer auf der anderen Seite. Caiuby halblinks passte schnell auf Hartmann, der legte sofort per Außenrist weiter in die Mitte auf Hofmann. Der Stürmer lief alleine auf Kiraly zu, traf aus sieben Metern zum 1:0 ins linke untere Eck (20.). Beinahe hätten die Sechzger in der 26. Minute den nächsten Gegentreffer kassiert. Bei einer Kontersituation lief Caiuby über halblinks alleine Richtung Löwen-Tor, zögerte aber lange mit dem Abschluss, übersah zudem in der Mitte den freistehenden Lex. Sebastian Hertner konnte dadurch Caiubys 15-Meter-Schuss noch abfälschen, Lex am zweiten Pfosten kam nicht mehr an die Kugel. Es dauerte bis zur 40. Minute, ehe Ramazan Özcan im FCI-Tor erstmals eingreifen musste, jedoch stellte ihn der 17-Meter-Schuss von Stoppelkamp aus halblinker Position vor keinerlei Probleme. Trotzdem war das die Initialzündung für die beste Löwen-Phase vor der Pause. Nach einer Linksflanke von Hertner zwei Minuten später kam Yuya Osako vor Marvin Matip zum Kopfball, setzte ihn aber aus acht Metern knapp neben den rechten Pfosten (42.). Beinahe hätte Danilo eine Freistoßflanke von Steinhöfer ins eigene Gehäuse geklärt, aber die Kugel strich knapp über die Querlatte (44.). Eine Minute später spielte Osako rechts auf Steinhöfer, der legte zurück an den Elfmeterpunkt, wo aber kein Löwe stand, so dass die Ingolstädter klären konnten (45.). Direkt danach pfiff Schiedsrichter Christian Fischer zur Pause.

Die Sechzger versuchten im zweiten Durchgang den Druck zu erhöhen, liefen dabei aber zu lange mit dem Ball, wodurch sich die Ingolstädter Defensive immer wieder formieren konnte. Die Schanzer nutzten die offensivere Spielweise der Löwen zum Kontern. In der 54. Minute schickte Danilo links Caiuby auf die Reise, der Brasilianer sprintete Richtung Tor, zog aus 18 Metern ab, sein Schrägschuss ging knapp über die Querlatte. Eine Freistoßflanke von Pascal Groß von der rechten Seite rutschte Caiuby in zentraler Position neun Meter vor dem Tor über den Scheitel, so dass der Ball links neben dem 1860-Gehäuse landete (58.). In der 65. Minute gab der 18-Jährige Julian Weigl sein Debüt bei den Profis. Er kam für Yannick Stark ins Spiel. Kurz danach kam Osako im Strafraum zu Fall, Danilo hatte ihn von hinten am Standbein getroffen, doch der Unparteiische verweigerte den Elfmeter (68.). Danach flogen Feuerzeuge aus der Löwen-Kurve, weswegen Schiri Fischer die Partie unterbrach, beide Teams in die Kabinen schickte (70.). Kapitän Vallori versuchte während der Unterbrechung die Gemüter zu beruhigen. Auch Präsident Gerhard Mayrhofer begab sich vor den Fanblock. Nach zehn Minuten kehrten die beiden Mannschaften wieder auf den Rasen zurück, setzten die Partie fort. In der 74. Minute köpfte Matip nach einem Eckball von rechts aus acht Metern aufs Tor, Kiraly tauchte ab, hielt den Ball fest. Auf der anderen Seite kam Osako im Strafraum zum Abschluss, scheiterte aber mit seinem Acht-Meter-Schuss am glänzend reagierenden Özcan (76.). Eine Rechtsflanke von Wojtkowiak nahm wenig später Bobby Wood per Seitfallzieher aus 13 Metern, zielte aber übers Tor (77.). In der 85. Minute vergab Schindler die Riesenchance zum 1:1. Nach einer Hereingabe von Wojtkowiak stieg Innenverteidiger Chris Schindler am Elfmeterpunkt zum Kopfball hoch, setzte die Kugel aber links neben das FCI-Tor. Drei Minuten später kam der endgültige K.o. für die Löwen. Einen weiten Abwurf von Özcan aus der eigenen Hälfte verlängerte Karl-Heinz Lappe am Mittelkreis auf Collin Quaner, der lief der weit aufgerückten Löwen-Abwehr auf und davon, überwand Kiraly zum 2:0-Endstand (88.).

Stimmen zum Spiel beim FC Ingolstadt

Präsident Gerhard Mayrhofer: »Verhalten nicht akzeptabel!«

Ticker

FCI: 1 Özcan - 22 Engel, 26 Gunesch, 34 Matip, 15 Danilo - 9 Hartmann, 6 Morales, 20 Groß, 28 Hofmann - 14 Lex, 31 Caiuby.
Ersatz: 33 Weis (Tor) - 2 Jessen, 4 Mijatovic, 7 Knasmüllner, 11 Quaner, 18 Eigler, 25 Lappe.

1860: 1 Kiraly - 3 Wojtkowiak, 5 Vallori, 26 Schindler, 17 Hertner - 21 Steinhöfer, 29 Stark, 19 Adlung, 10 Stoppelkamp - 9 Osako, 11 Lauth.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 2 Volz, 7 Bierofka, 8 Ludwig, 23 Wood, 28 Weigl, 35 Schwabl.

Wechsel: Eigler für Lex (57.), Lappe für Hartmann (81.), Quaner für Hofmann (87.) - Lauth für Wood (66.), Weigl für Stark (66.), Ludwig für Adlung (75.).

Tore: 1:0 Hofmann (20.), 2:0 Quaner (88.).
Gelbe Karten: Hartmann, Caiuby - Wojtkowiak.
Zuschauer: 13.735 im Audi-Sportpark.
Schiedsrichter: Christian Fischer (Hemer); Assistenten: Sören Storks (Velen), Marc Frömel (Ibbenbüren); Vierter Offizieller: Wolfgang Walz (Pfedelbach).

Teamstatistik

Torschüsse: 13:9
Aktionen am Ball: 40:60 %
Gewonnene Zweikämpfe: 48:52 %
Ecken: 2:8
Abseits: 1:3
Fouls: 10:13


20. Spieltag, 10.02.2014, 20:15 Uhr

 

1860 München

1860 München

1:1

Fortuna Duesseldorf

Fortuna Düsseldorf

Sakos Treffer reicht nicht zum Löwen-Sieg: 1:1 gegen Düsseldorf

Yuya Osako
In dieser Szene in der 28. Minute wurde Yuya Osako von Adam Bodzek im Strafraum umgerissen.

Die Löwen starteten ins Punktspieljahr gegen Fortuna Düsseldorf mit einem 1:1. Die Führung des japanischen Winterzugangs Yuya Osako in der 63. Minute glich sieben Minuten später Ben Halloran zum Endstand aus (70.). Insgesamt boten die Löwen in einer taktisch geprägten und chancenarmen Partievor den Augen ihres Mehrheitsgesellschafters Hasan Ismaik ein gutes Spiel.

Galerie
Fotos: Bernd und Renate Feil/M.I.S.

Personal: Verletzungsbedingt musste Löwen-Chefcoach Friedhelm Funkel auf Andreas Geipl (Sprunggelenkksverletzung) und Kai Bülow (Trainingsrückstand) verzichten. Nicht im Kader standen Marin Tomasov, Stefan Wannenwetsch, Michael Netolitzky, Bobby Wood, Kodjovi Koussou und Markus Schwabl. Im Vergleich zum letzten Testspiel gegen den SV Grödig (3:0) rückte Dominik Stahl für Daniel Adlung in die Anfangself. Alle drei Winterzugänge - Yuya Osako, Markus Steinhöfer und Andreas Ludwig - standen in der Startelf. Erstmals im Aufgebot der Profis: Der 18-jährige Julian Weigl.

Spielverlauf: Erstmals wurde es in der 8. Minute in der Löwen-Hälfte gefährlich. Michael Liendl hatte steil auf Charlison Benshop gepasst, Guillermo Vallori konnte im letzten Moment den Fortuna-Stürmer mit einer Grätsche am Strafraum stoppen. Auf der anderen Seite sorgte Markus Steinhöfer mit einem 29-Meter-Freistoß für Gefahr, schoss aber knapp am rechten Pfosten vorbei (11.). Nach einem abgefangenen Standard konterte Düsseldorf in der 14. Minute. Christian Weber versuchte im Strafraum auf Tugrul Erat durchzustecken, doch Yannick Stark ging dazwischen, klärte zur Ecke. Tumulte gab es in der 16. Minute nach einer Steinhöfer-Ecke von rechts, als Yuya Osako am Torraum zu einem Fallrückzieher ansetzte, dabei Adam Bodzek im Gesicht traf. Torhüter Fabian Giefer ging auf den Japaner los. Schiedsrichter Dr. Robert Kampka ermahnte anschließend beide Spieler. Vier Minuten später musste sich Gabor Kiraly im Löwen-Tor strecken, um einen abgefälschten Schuss von Liendl aus 17 Meter um den linken Pfosten zu lenken (20.). Sebastian Hertner und Andreas Ludwig setzten sich per Doppelpass auf der linken Seite durch, die Hereingabe von Hertner konnte Weber jedoch zu Ecke klären (22.). Gefährlich wurde es im Fortuna-Strafraum nochmals in der 28. Minute. Erst wurde Osako von Bodzek im Strafraum umgerissen, der Unparteiische ließ aber weiterspielen. Kurz danach kam Stephan Hain halbrechts aus zwölf Metern zum Schuss, der Ball wäre links vorbeigegangen, doch Osako sprintete in die Hereingabe, sein Schuss aus kurzer Distanz fälschte erneut Weber zur Ecke ab (28.). In einer guten, spannenden, von Taktig geprägten Partie konnten sich beide Teams bis zur Pause keine klare Möglichkeit mehr erspielen.

Auch im zweiten Abschnitt gehörte die erste gefährliche Szene den Reinländern. Benshop hatte vom rechten Strafraumeck halbhoch nach innen geflankt, Vallori am kurzen Pfosten konnte gerade noch vor Andreas Lambertz zur Ecke klären (55.). Auf der anderen Seite flankte Hertner von links, Hain kam zum Kopfball aus zehn Metern, brachte aber nicht genügend Wucht hinter die Kugel, um Giefer vor Probleme zu stellen (58.). Nach einem schnell ausgeführten Freistoß im Mittelkreis stecktze Benshop für Lambertzt durch, der lief zentral alleine auf Kiraly zu, schloss aber an der Strafraumgrenze überhastet und ungenau ab, sodass der Ball rechts am Pfosten vorbeiging (59.).Das Tor fiel auf der Gegenseite. Nach einer Freistoßflanke von Steinhöfer kam der Ball zu Vallori, der legte mit der Hacke zurück auf den kurz zuvor eingewechselten Moritz Stoppelkamp. Dessen 16-Meter-Flachchuss aufs lange Eck konnte Giefer nicht festhalten, Osako schaltete am schnellsten, spitzelte die Kugel mit der Fußspitze vor dem Fortuna-Keeper weg und traf aus spitzem Winkel mit links zum 1:0 ins kurze Eck (63.). Drei Minuten später besaßen die Düsseldorfer die Riesenchance zum Ausgleich. Weber hatte von links geflankt, Erat kam am Torraum vollkommen frei an den Ball, köpfte aber zu zentral auf Kiraly, der die Kugel sogar fangen konnte (66.). In der 70. Minute war es dann passiert. Ben Halloran hatte halbrechts freie Bahn nach Zuspiel von Liendl, lief alleine auf Kiraly zu und traf aus acht Metern durch die Beine des Ungarn zum 1:1 ins Löwen-Tor. Ein Distanzschuss von Lambertz aus 22 Metern ging in der 78. Minute nur knapp über die Querlatte. Die Schlussphase gehörte dann den Löwen. Erst zielte der eingewechselte Benjamin Lauth mit einem Drehschuss aus 15 Metern nur knapp am Düsseldorfer Gehäuse vorbei (87.). Ebenso wie Steinhöfer in der 89. Minute, der aus 22 Metern rechts neben das Tor schoss. In der Nachspielzeit war es Vallori. Seine Volleyabnahme aus 20 Metern landete neben dem rechten Pfosten. So blieb es beim 1:1.

Stimmen zum Spiel gegen Fortuna Düsseldorf

Ticker

1860: 1 Kiraly - 3 Wojtkowiak, 5 Vallori, 26 Schindler, 17 Hertner - 21 Steinhöfer, 29 Stark, 6 Stahl, 8 Ludwig - 9 Osako, 16 Hain.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 2 Volz, 7 Bierofka, 10 Stoppelkamp, 11 Lauth, 19 Adlung, 28 Weigl.

Fortuna: 33 Giefer - 3 Balogun, 13 Bodzek, 28 Latka, 31 Weber - 5 Liendl, 7 Fink - 25 Erat, 17 Lambertz, 23 Halloran - 35 Benschop.
Ersatz: 38 Heller (Tor) - 4 Malezas, 8 Schmidtgal, 9 Hoffer, 15 Paurevic, 21 Gartner, 22 Gianniotas.

Wechsel: Lauth für Hain (63.), Stoppelkamp für Ludwig (63.), Adlung für Stark (81.) - Gartner für Halloran (81.), Schmidtgal für Liendl (90.).

Tore: 1:0 Osako (63.), 1:1 Halloran (70.).
Gelbe Karten: - Bodzek, Fink.
Zuschauer: 20.100 in der Allianz Arena.
Schiedsrichter: Dr. Robert Kampka (Mainz); Assistenten: Marcel Göpferich (Bad Schönborn), Jonas Weickenmeier (Mühlheim am Main); Vierter Offizieller: Arno Blos (Deizisau).

Teamstatistik

Torschüsse: 17:13
Aktionen am Ball: 52:48 %
Gewonnene Zweikämpfe: 48:52 %
Ecken: 7:3
Abseits: 1:2
Fouls: 10:21


19. Spieltag, 21.12.2013, 13 Uhr

 

FSV Frankfurt

FSV Frankfurt

2:2

1860 München

1860 München

Ärgerliches 2:2 der Löwen beim FSV Frankfurt

Stoppelkamp
Per Handelfmeter erzielte Moritz Stoppelkamp gegen Patric Klandt noch vor der Pause den 1:1-Ausgleich.

Selten war ein Remis ärgerlicher, als das 2:2 der Löwen beim FSV Frankfurt. Die Führung von Mathiew Leckie (21.) egalisierte Moritz Stoppelkamp per verwandeltem Handelfmeter (38). Zudem sah zuvor Manuel Konrad bei den Hessen Gelb-Rot. Als die Löwen mit einem Mann mehr auf den Siegtreffer drängten, sich eine Reihe von Chancen erspielten, kam Frankfurt durch einen Freistoß von Zafer Yelen zum 2:1 (70.). Stoppelkamp schaffte mit seinem zweiten Treffer wenigstens noch den Ausgleich (90.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Friedhelm Funkel musste beim FSV Frankfurt auf Dominik Stahl (5. Gelbe Karte), Daniel Bierofka (Aufbautraining nach Sehnen-OP) und Rob Friend (Rückenprobleme) verzichten.

Spielverlauf: Nach einer Ecke in der Anfangsphase wirkten die Sechzger ungeordnet, konnten die Hereingabe von Zafer Yelen nicht klären. Zunächst verpasste Joan Oumari den Ball, am Ende kam Marcel Kaffenberger an der Strafraumgrenze frei zum Schuss, doch Guillermo Vallori konnte diesen blocken (3.). Erstmals gefährlich vors Frankfurter Tor kamen die Löwen in der 4. Minute. Moritz Stoppelkamp legte von halblinks auf Yannick Stark zurück, der hatte aber bei seiner Direktabnahme aus 20 Metern zu viel Rückenlage, so dass sein Schuss weit übers Tor ging. Danach passierte zehn Minuten nichts vor den beiden Toren, ehe es Daniel Adlung am linken Strafraumeck mit einem Schuss aufs kurze Eck versuchte, aber Torhüter Patric Klandt damit vor keine Probleme stellte (14.). In der 17. Minute mussten die Sechzger kräftig durchatmen. Michael Görlitz war auf der linken Seite Grzegorz Wojtkowiak entwischt, steuerte allein auf das Tor von Gabor Kiraly zu. Aber anstatt selbst abzuschließen, legte er zurück auf Yelen, der an der Strafraumgrenze sofort abschloss. Moritz Volz konnte jedoch links am Torraum für seinen geschlagenen Keeper klären. Zwar kam Mathiew Leckie noch an den Ball, doch der Frankfurter Angreifer stand zu diesem Zeitpunkt im Abseits. Zwei Minuten später lief der Ex-Frankfurter Stark von rechts in den Strafraum, sein Schuss aus 14 Metern mit links wurde aber im letzten Moment geblockt (19.). In der 21. Minute gingen die Hessen nach einem Freistoß aus halblinker Position in Führung. Yelen hatte geflankt, Edmond Kapllani stand in der Mitte knapp im Abseits, aber die Fahne des Assistenten blieb unten. Kai Bülow im Zentrum köpfte Stark unglücklich an den Hinterkopf. Kapllani war zur Stelle, bugsierte den Abpraller an Kiraly vorbei, ehe fast auf der Torlinie Leckie zum 1:0 vollendete (21.). Einen 28-Meter-Freistoß aus zentraler Position setzte Stefan Wannenwetsch in der 31. Minute in die Frankfurter Mauer. Diese Szene schien jedoch Signalwirkung für die in Grün spielenden Löwen zu haben. Danach wurden sie zwingender. Nach einer Flanke in der 37. Minute von rechts durch Volz brannte es im Torraum des FSV. Torhüter Klandt faustete die Kugel nicht weit genug weg. Wannenwetsch kam ans Leder, knallte den Abpraller aus acht Metern volley aufs Tor, Manuel Konrad drehte sich weg, wehrte dabei aber den Ball mit der Hand zur Seite ab. Schiedsrichter Robert Kempter zögerte diesmal keinen Moment mit dem Pfiff. Da der Frankfurter Verteidiger bereits zuvor Gelb gesehen hatte, musste er mit Gelb-Rot vom Platz (37.). Zum fälligen Strafstoß trat Stoppelkamp an. Klandt ahnte zwar die Ecke, hatte aber gegen den platzierten Schuss des Löwen keine Chance: 1:1 (38.). Trotz Überzahl konnten sich die Sechzger bis zum Pausenpfiff keine Chance mehr erspielen.

Beinahe wäre den Löwen kurz nach Wiederanpfiff die Führung gelungen. Volz luchste Leckie in der Frankfurter Hälfte halbrechts den Ball ab, wurde nicht angegriffen, zog in die Mitte und schloss aus 17 Metern mit links ab, doch Klandt war auf dem Posten, klärte den Schuss (49.). Fünf Minuten später konterten die Hessen über die linke Seite, Leckie checkte im Strafraum Volz weg, der Unparteiische ließ jedoch weiterspielen. Den Pass des Stürmers in den Rückraum konnte Kai Bülow in höchster Not klären (54.). Nach einer Wannenwetsch-Flanke von rechts brachten die Frankfurter den Ball nicht weg, Adlung verlängerte die Kugel per Kopf zu Benjamin Lauth, dessen Schuss aus fünf Metern wehrte Klandt mit dem Fuß ab (61.). Irgendwie klebt dem Torjäger derzeit das Pech an den Schuhen. In der 69. Minute setzte Stoppelkamp einen 19-Meter-Freistoß aus zentraler Position mit einem lauten Krachen an die Latte. Besser machte es auf der anderen Seite Yelen, der einen 23-Meter-Freistoß aus halblinker Position über die Mauer schlenzte und unhaltbar für Kiraly links oben versenkte (70.). Zwei Minuten später flankte Stoppelkamp von der rechten Seite mit links über Klandt hinweg, Lauth kam zwar noch an die Hereingabe, konnte sie aber nicht mehr im Tor platzieren (72.). Wiederum zwei Minuten später flankte der Sebastan Hertner von der linken Seite, Stephan Hain nahm den Ball mit der Brust an, sein Acht-Meter-Schuss aufs lange Eck wehrte Klandt mit einem tollen Reflex zur Seite ab (74.). In der Schlussphase, als die Sechzger ihre Abwehr komplett entblösten, musste Kiraly nach einem Konter gegen den frei vor ihm auftauchenden Nikita Rukavytsya klären, den Nachschuss setzte Odise Roshi aus 17 Metern rechts neben das Tor (86.). Das Powerplay der Löwen wurde in der 90. Minute dann doch belohnt. Hertner hatte Stoppelkamp im Zentrum angespielt, dieser fand aus 20 Metern die Lücke, traf links unten zum 2:2 ins Frankfurter Netz. Trotzdem war der Punkt für die Sechzger nicht genug. So verabschiedeten sie sich mit einem überaus ärgerlichen Remis aus dem Spieljahr 2013, verpassten damit den Anschluss an Rang drei.

Ticker

FSV: 1 Klandt - 15 Huber, 5 Konrad, 17 Oumari, 26 Epstein - 23 Kaffenberger, 16 Heitmeier - 8 Görlitz, 37 Yelen - 20 Leckie, 9 Kapllani.
Ersatz: 21 Pirson (Tor) - 4 Teixeira, 6 Kauko, 10 Rukavytsya, 14 Djengoue, 19 Ziereis, 22 Roshi.

1860: 1 Kiraly - 2 Volz, 5 Vallori, 26 Schindler, 3 Wojtkowiak - 4 Bülow - 19 Adlung, 20 Wannenwetsch, 29 Stark, 10 Stoppelkamp - 11 Lauth.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 14 Tomasov, 16 Hain, 17 Hertner, 23 Wood, 31 Koussou, 35 Schwabl.

Wechsel: Rukavytsya für Görlitz (70.), Roshi für Leckie (78.), Djengoue für Kapllani (90.) - Hertner für Volz (59.), Hain für Wannenwetsch (68.), Koussou für Bülow (76.).

Tore: 1:0 Leckie (21.), 1:1 Stoppelkamp (38., Handelfmeter), 2:1 Yelen (70.), 2:2 Stoppelkamp (90.).
Gelbe Karten: - Stark, Bülow.
Gelb-Rote Karte: Konrad (37., Foul- und Handspiel).
Zuschauer: 5.814 im Volksbank-Stadion.
Schiedsrichter: Robert Kempter (Sauldorf); Assistenten: Tobias Reichel (Sindelfingen), Thomas Münch (Rielasingen); Vierter Offizieller: Detlef Scheppe (Wenden).

Teamstatistik

Torschüsse: 9:22
Aktionen am Ball: 41:59 %
Gewonnene Zweikämpfe: 51:49 %
Ecken: 4:6
Abseits: 2:1
Fouls: 6:18


18. Spieltag, 16.12.2013, 20.15 Uhr

 

1860 München

1860 München

0:2

FC St. Pauli

FC St. Pauli

Sprung auf Platz drei verpasst: Löwen unterliegen St. Pauli 0:2

Gabor Kiraly
War hier beim 0:2 durch Fin Bartels ebenso machtlos wie beim 0:1: 1860-Torhüter Gabor Kiraly.

Die Löwen-Serie von vier Siegen in Folge endete beim 0:2 gegen den FC St. Pauli. Christopher Nöthe hatte die Hanseaten kurz vor der Pause in Führung gebracht (44.). Fin Bartels traf nach einem Konter in der 81. Minute zum Endstand. Damit verpassten die Sechzger den Sprung auf Platz drei, den sich der Kiez-Klub durch den Erfolg sicherte.

Personal: Friedhelm Funkel musste gegen den Kiez-Klub verletzungsbedingt auf Daniel Bierofka (Aufbautraining nach Sehnen-OP) und Rob Friend (Rückenprobleme) verzichten. Alle anderen Lizenzspieler, die nicht im Aufgebot standen, schafften nicht den Sprung in den 18er-Kader.

Galerie

Spielverlauf: Erstmals gefährlich kamen die Sechzger in der 2. Minute vors Tor der Gäste. Moritz Stoppelkamp hatte aus spitzem Winkel geschossen, Philipp Tschauner im Kasten der Hanseaten ließ nach vorne abprallen. Den halbhohen Ball nahm Yannick Stark aus elf Metern per Kopf, brachte aber nicht genug Druck auf die Kugel, so dass die St.-Pauli-Abwehr klären konnte. Sehr zum Unmut der Löwen entschied Schiedsrichter Bastian Dankert wenig später kurz vorm 1860-Strafraum auf Freistoß für die Hamburger, nachdem Marc Rzatkowski das Leder in den Strafraum chippen wollte, dabei den Arm von Christopher Schindler traf. Den 19-Meter-Freistoss aus zentraler Position setzte jedoch Christopher Buchtmann in die Mauer (5.). In der 8. Minute machte es Daniel Adlung auf der Gegenseite besser. Sein 30-Meter-Freistoß aus dem Zentrum ging nur knapp am linken Pfosten vorbei. Zwei Minuten später die nächste gute Chance für die Löwen. Ein hoher Ball auf Benjamin Lauth wehrte Markus Thorandt per Kopf auf Moritz Volz ab. Der nahm in halbrechter Position die Kugel direkt aus der Luft, schoss aus 28 Metern nur knapp über den Querbalken (10.). Nach einem erfolgreichen Pressing auf der rechten Seite gegen Sebastian Schachten kam Adlung an den Ball, sprintete Richtung Grundlinie, passte dann quer in die Mitte, wo Lauth die Kugel verlängerte, doch Florian Mohr hinter ihm die Situation entschärfte (15.). Einen strammen 25-Meter-Schuss von Moritz Stoppelkamp aus halblinker Position konnte Tschauner in der 22. Minute nur mit Mühe auf die Seite abwehren. Eine Minute später konterten die Löwen über die linke Seite, Stoppelkamp übersah dabei den rechts vollkommen freistehenden Adlung, schloss selbst ab und schoss weit am Tor vorbei (23.). Aus dem Nichts kam Christopher Nöth Schuss an der Strafraumgrenze zum Schuss, Gabor Kiraly ließ die Kugel abprallen, doch Schindler war zur Stelle, klärte für seinen Keeper (25.). Erneut vergab in der 29. Minute Stoppelkamp eine gute Konterchance, als er von der linken Strafraumseite ins Niemandsland passte, obwohl Lauth und Stark sich bereits im Strafraum postiert hatten. Nach einem Rückpass von Stoppelkamp an die Strafraumgrenze kam Stark zum Abschluss, doch sein Schuss wurde von einem Hamburger abgefälscht. Anschließend stand Lauth im Abseits (33.). In der 44. Minute gelang den Hanseaten die Führung. Kai Bülow hatte einen Fehlpass gespielt, St. Pauli schaltete schnell um, Nöthe spielte Rzatkowski auf der rechten Strafraumseite an, der steckte in die Mitte durch, wo Nöthe in Position gelaufen war, trotz Löwen-Überzahl vollkommen frei stand, alleine auf Kiraly zulief und den Löwe-Keeper aus neun Metern zum 1:0 überwand. Kurz danach war Pause in einer Partie, die von den Sechzgern im ersten Durchgang weitestgehend bestimmt und kontrolliert wurde, die sich aber durch leichte Fehler selbst ins Hintertreffen brachten.

Die erste gute Möglichkeit in der 2. Halbzeit hatten die Gäste. Schindler schien ein Dribbling von Fin Bartels am linken Torraum bereits geklärt, doch irgendwie kam der Hamburger nochmals an die Kugel, spitzelte sie zu Rzatkowski. Der zog sofort aus kurzer Distanz ab. Kiraly, der den Schuss erst spät sah, konnte erst im Nachfassen die Situation entschärfen (53.). In der 57. Minute forderten die Sechzger vehement Elfmeter. Adlung hatte einen Freistoß durch eine Zwei-Mann-Mauer aufs kurze Eck gezielt. Postwendend kam die Kugel zurück. Adlung nahm das Spielgerät an, dribbelte in den Strafraum und wurde dort nicht ganz astrein von Bartels vom Ball getrennt. Die Pfeife von Schiedsrichter Dankert blieb jedoch stumm. Mit Bobby Wood brachte 1860-Chefcoach Friedhelm Funkel in der 66. Minute einen offensiven Mann für den defensiven Bülow. Eine hohe Hereingabe von Stoppelkamp klärte Thorandt vor Lauth zur Ecke. Die brachte Stoppelkamp von rechts in die Mitte, Stahl verlängerte mit dem Kopf, Schindler am zweiten Pfosten versuchte aus sechs Metern die Kugel per Fuß aus der Luft zu platzieren, schoss aber übers rechter Kreuzeck (72.). Drei Minuten später hatten die Löwen Glück. Nach einem zweifelhaften Freistoß für St. Pauli drei Meter vor der Strafraumgrenze drosch der Ex-Sechzger Sebastian Maier den Ball fast aus dem Stand an den rechten Pfosten (75.). In der 79. Minute verpasste der eingewechselte Michael Gregoritsch im Torraum nur knapp eine Hereingabe von Rzatkowski von der linken Seite. Zwei Minuten später sorgte Bartels für die Entscheidung. Nach einer abgewehrten Löwen-Ecke schlug Buchtmann einen hohen Ball auf den Hamburger Stürmer, der das Spielgerät gegen Volz behaupten konnte, vom linken Strafraumeck nach innen zog und mit rechts abschloss. Die Kugel schlug unhaltbar für Kiraly im rechten Toreck ein (81.). In der vorletzten Minute tauchte noch Gregoritsch alleine vor Kiraly auf, doch der Ungar wehrte den Schuss zur Ecke ab. Damit ging die Löwen-Serie nach vier Siegen in Folge mit einer Niederlage zu Ende. Wie schon im Hinspiel standen die Sechzger trotz guter Leistung gegen St. Pauli am Ende mit leeren Händen da.

Stimmen zum Spiel gegen FC St. Pauli

Ticker

1860: 1 Kiraly - 2 Volz, 26 Schindler, 5 Vallori, 3 Wojtkowiak - 4 Bülow - 10 Stoppelkamp, 6 Stahl, 29 Stark, 19 Adlung - 11 Lauth.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 14 Tomasov, 16 Hain, 17 Hertner, 20 Wannenwetsch, 23 Wood, 35 Schwabl.

St. Pauli: 13 Tschauner - 8 Nehrig, 16 Thorandt, 24 Mohr, 20 Schachten - 10 Buchtmann - 11 Rzatkowski, 27 Kalla - 6 Kringe - 9 Nöthe, 22 Bartels.
Ersatz: 30 Himmelmann (Tor) - 12 Verhoek, 18 Thy, 19 Gregoritsch, 23 Halstenberg, 25 Schindler, 29 Maier.

Wechsel: Wood für Bülow (66.), Hertner für Wojtkowiak (78.), Hain für Stark (83.) - Maier für Kringe (61.), Gregoritsch für Nöthe (70.), Halstenberg für Rzatkowski (87.).

Tore: 0:1 Nöthe (43.), 0:2 Bartels (81.).
Gelbe Karten: Schindler, Stahl - Kalla.
Zuschauer: 23.700 in der Allianz Arena.
Schiedsrichter: Bastian Dankert (Rostock); Assistenten: Arno Blos (Deizisau), Markus Sinn (Filderstadt); Vierter Offizieller: Martin Petersen (Stuttgart).

Teamstatistik

Torschüsse: 14:16
Aktionen am Ball: 55:45 %
Gewonnene Zweikämpfe: 52:48 %
Ecken: 5:3
Abseits: 2:3
Fouls: 11:13


17. Spieltag, 07.12.2013, 13 Uhr

 

1860 München

1860 München

2:1

Union Berlin

1. FC Union Berlin

Löwen besiegen Union 2:1- Stahl gelingt Siegtreffer

Dominik Stahl
Mit seinem vierten Treffer im vierten Spiel in Folge sicherte Dominik Stahl den Löwen den 2:1-Sieg.

Die Löwen sahen bereits wie der sichere Sieger gegen Union Berlin aus, nachdem die Gäste nach dem Platzverweis für Michael Parensen (63.) nur noch zu Zehnt spielten und Kai Bülow kurz danach die Führung erzielte (64.). Doch dann konnten die Eisernen durch einen verwandelten Foulelfmeter von Torsten Mattuschka nochmals ausgleichen (74.), ehe Dominik Stahl mit seinem vierten Treffer im vierten Spiel hintereinander zum 2:1-Enstand traf.

Personal: Verletzungsbedingt musste Friedhelm Funkel nur auf Daniel Bierofka (Aufbautraining nach Sehnen-OP) und Stephan Hain (Trainingsrückstand nach muskulärer Verhärtung) sowie die Nachwuchsspieler Andreas Geipl (Fußverletzung), Korbinian Vollmann (muskuläre Probleme), Phillipp Steinhart (Innenbandanriss) und Kodjovi Koussou (Magen-/Darmprobleme) verzichten. Ansonsten spielten die Löwen in der erfolgreichen Startaufstellung der letzten Spiele.

Galerie
Fotos: Christina Pahnke/sampics

Spielverlauf: Beide Teams versuchten zu Beginn des Spiels kompakt in der Defensive zu stehen, was auch lange gelang. Offensiv passierte wenig. So dauerte es eine Viertelstunde bis zur ersten gefährlichen Strafraumszene. Ausgangspunkt war ein weiter Einwurf von links durch Gzegorz Wojtkowiak, den Dominik Stahl per Kopf verlängerte, jedoch war der zweite Pfosten nicht besetzt. Daniel Adlung kam zwar an den Ball, aber da war der Winkel schon zu spitz. Er legte zurück auf Yannick Stark, dessen Schuss von einem Berliner geblockt wurde (16.). Nach einer Freistoß-Flanke von rechts durch Daniel Adlung verpasste Kai Bülow am Torraum die Kugel per Flugkopfball nur knapp, ebenso wie wenig später eine Flanke von Moritz Stoppelkamp aus halblinker Position, an die Stahl am linken Torraumeck nicht ganz dran kam (17.). Eine Riesenchance hatten die Sechzger dann in der 21. Minute. Ein weiter Ball brachte Benjamin Lauth zunächst nicht unter Kontrolle, spitzelte aber die Kugel mit viel Einsatz im zweiten Versuch an Mario Eggimann vorbei auf Stoppelkamp, der freie Bahn hatte, aber den Ball verstolperte. Fünf Minuten später kamen die Eisernen zu ihrer ersten Großchance. Sören Brandy setzte sich auf der rechten Strafraumseite gegen Bülow durch, passte von der Grundlinie zurück auf Damir Kreilach, der das Zuspiel in halbrechter Position aus zehn Metern direkt nahm, aber das Leder über die Querlatte knallte (26.). Im Gegenzug fand eine gefährliche Stoppelkamp-Hereingabe von der linken Seite parallel zum Torraum keinen Abnehmer (27.). Im Anschluss an einen kurz ausgeführten Freistoß flankte Torsten Mattuschka aus dem linken Halbfeld den Ball gefährlich an den zweiten Pfosten, Christopher Schindler war jedoch zur Stelle, klärte per Kopf zur Ecke (34.). Eine Minute später machte Lauth am Union Strafraum den Ball fest, legte nach rechts auf Adlung ab, der flankte sofort scharf in die Mitte, wo Stark mit einer Grätsche nur knapp die Hereingabe verfehlte (35.). Bis zur Pause passierte nicht mehr viel. Die zunehmende Härte der Berliner quittierte Schiedsrichter Guido Winkmann mit insgesamt drei Gelben Karten.

Erstmals im zweiten Durchgang kam Union gefährlich vors Löwen-Tor. Eine Mattuschka-Hereingabe aus dem linken Halbfeld köpfte Adam Nemec am zweiten Pfosten zurück in den Torraum, wo Brandy gegen Gabro Kiraly einen Schritt zu spät kam, dabei den 1860-Keeper umrannte (54.). In der 60. Minute wurde Adlung in aussichtsreicher Position von Patrick Kohlmann gefoult. Der 26-Jährige führte den Freistoß aus halbrechter Position selbst aus. Sein 20-Meter-Schuß mit links aufs kurze, obere Eck wehrte Torhüter Daniel Haas zur Seite ab. Lauth kam fast an der Eckfahne ans Leder, flankte sofort in ddie Mitte, Stoppelkamp am ersten Pfosten lupfte die Kugel über Haas, doch vom Innenpfosten des langen Ecks sprang sie wieder zurück ins Feld, ehe die Berliner endgültig klären konnten. Kurz danach sah Michael Parensen die Gelb-Rote Karte (62.). Es war bereits der sechste Karton, den Schiri Winkmann gegen die Eisernen zückte. In der 64. Minute lag der Ball dann endgültig im Tor der Berliner. Nach einer abgewehrten Ecke legte Adlung den Ball zurück auf Stoppelkamp, der von der linken Strafraumseite halbhoch scharf nach innen flankte, Bülow warf sich am vorderen Torraumeck in die Hereingabe, setzte per Flugkopfball die Kugel zum 1:0 in die Maschen (64.). Aus heiterem Himmel pfiff dr Unparteiische plötzlich nach einem Zweikampf an der Außenlinie Elfmeter für Union. Brandy war im Zweikampf mit Vallori zu Fall gekommen. Mattuschka lief an, verlud Kiraly und traf zum 1:1 ins rechte untere Eck (74.). Auf der Gegenseite flankte in der 77. Minute Adlung auf Wojtkowiak, der legte per Kopf zurück auf Schindler, der den Ball direkt aus der Luft nahm, aber aus zwölf Metern übers Berliner Tor zielte. Ausgerechnet Dominik Stahl gelang die erneute Führung. Eine Stoppelkamp-Ecke von links köpfte er am ersten Pfosten zum 2:1 ins kurze Eck (86.). Es war bereits der vierte Treffer im vierten Spiel für den Mittelfeldspieler. Damit feierten die Sechzger den vierten Sieg in Folge.

Stimmen zum Spiel gegen Union Berlin

Ticker

1860: 1 Kiraly - 2 Volz, 26 Schindler, 5 Vallori, 3 Wojtkowiak - 4 Bülow - 10 Stoppelkamp, 6 Stahl, 29 Stark, 19 Adlung - 11 Lauth.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 9 Friend, 14 Tomasov, 17 Hertner, 20 Wannenwetsch, 23 Wood, 35 Schwabl.

Union: 1 Haas - 6 Pfertzel, 4 Puncec, 15 Eggimann, 7 Kohlmann - 19 Kreilach, 29 Parensen - 9 Brandy, 17 Mattuschka, 18 Köhler - 32 Nemec.
Ersatz: 20 Glinker (Tor) - 2 Quiring, 10 Dausch, 11 Terodde, 13 Kopplin, 24 Skrzybski, 38 Oschkenat.

Wechsel: Wood für Lauth (89.), Hertner für Stoppelkamp (90.) - Terodde für Nemec (84.), Skrzybski für Eggimann (88.).

Tore: 1:0 Bülow (64.), 1:1 Mattuschka (74., Foulelfmeter), 2:1 Stahl (86.).
Gelbe Karten: - Köhler, Brandy, Eggimann, Kohlmann, Mattuschka.
Gelb-Rote Karte: Parensen (62., wiederholtes Foulspiel).
Zuschauer: 18.400 in der Allianz Arena.
Schiedsrichter: Guido Winkmann (Kerken); Assistenten: Florian Steuer (Menden), Thorben Siewer (Drolshagen); Vierter Offizieller: Florian Steinberg (Korntal-Münchingen).

Teamstatistik

Torschüsse: 12:5
Aktionen am Ball: 50:50 %
Gewonnene Zweikämpfe: 53:47 %
Ecken: 6:2
Abseits: 3:4
Fouls: 13:20


16. Spieltag, 01.12.2013, 13:30 Uhr

 

VfL Bochum

VfL Bochum

1:2

1860 München

1860 München

Angstgegner bezwungen: Löwen siegen 2:1 in Bochum

Dominik Stahl
Der dritte Treffer im dritten Spiel in Folge durch Dominik Stahl bedeutete die 1:0-Führung in Bochum.

Die Löwen setzten ihre Erfolgsserie fort, gewannen mit 2:1 bei „Angstgegner" VfL Bochum. Es war der erste Sieg an der Castroper Straße überhaupt und der erste Dreier seit zehn Jahren gegen den Revierklub. Dominik Stahl hatte mit seinem dritten Treffer im dritten Spiel in Folge die Löwen in Führung gebracht. Yusuke Tasaka glich vor der Pause aus (35.). Mit seinem ersten Tor im Dress der Löwen sicherte Daniel Adlung den historischen Sieg (61.).

Personal: Verletzungsbedingt musste Löwen-Chefcoach Friedhelm Funkel in Bochum auf Daniel Bierofka (Aufbautraining nach Sehnen-OP), Andreas Geipl (Fußverletzung), Korbinian Vollmann (muskuläre Probleme) und Phillipp Steinhart (Innenbandanriss) verzichten. Andreas Neumeyer und Michael Netolitzky sammelten Spielpraxis im Regionalligateam gegen Illertissen (0:3), Marin Tomasov und Kodjovi Koussou schafften nicht den Sprung in den 18er-Kader. Die Sechzger starteten mit der gleichen Formation wie beim 1:0-Erfolg im Heimspiel gegen Greuther Fürth.

Galerie
Fotos: Renate Feil/M.I.S.

Spielverlauf: Die erste Chance des Spiels besaßen die Löwen in der 6. Minute. Daniel Adlung hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, passte zurück auf Kai Bülow, der das Zuspiel in halblinker Position am Strafraum erst annahm, anstatt direkt abzuschließen. So konnte Christian Tiffert seinen Schuss zur Ecke blocken (6.). Vier Minuten später lag der Ball dann im Bochumer Tor. Der Torschütze hieß erneut Dominik Stahl, der damit die letzten drei Löwen-Treffer erzielte. Adlung legte fast an der rechten Eckfahne zurück auf Moritz Volz. Der Verteidiger flankte mit seinem schwächeren linken Fuß aus dem Halbfeld in die Mitte, wo Stahl seinen Gegenspieler übersprang und aus zehn Metern VfL-Torhüter Andreas Luthe zum 1:0 überköpfte (10.). In der 15. Minute bekamen die Bochumer halbrechts kurz vorm Strafraum einen Freistoß zugesprochen, Felix Bastians brachte den Ball gefährlich vors Tor, aber Stahl klärte per Kopf zur Ecke. Zum Lufholen blieb den Löwen in dieser Phase keine Zeit. Kurz danach konnte Gabor Kiraly einen scharfen Schrägschuss durch Tiffert von der rechten Strafraumseite nur nach vorne abwehren, Jonas Acquistapace kam acht Metern vor dem Tor an den Ball, zögerte mit seinem Abschluss aber einen Tick zu lange, sodass sich Volz den Schuss blocken konnte (15.). Nach einer Rechtsflanke von Stoppelkamp wehrten die Bochumer die Hereingabe genau auf Yannick Stark ab, der nahm den Ball halbrechts aus 16 Metern direkt, doch Patrick Fabian im Zentrum brachte das Bein dazwischen (21.). Danach war wieder der VfL am Drücker. Stoppelkamp wehrte einen Freistoß in der Mauer zwei Meter vor der Strafraumgrenze mit der Hand ab, so bekam Bastians erneut die Möglichkeit zum Ausgleich. Aus 18 Metern leicht nach rechts versetzt schoss er die Kugel aber einen Meter über die Querlatte (26.). Eine Minute später lief Tiffert an der linken Seitenlinie entlang, flankte präzise auf Richard Sukuta-Pasu im Zentrum, der seinen wuchtigen Kopfball neben das Löwen-Gehäuse setzte (27.). In der 35. Minute wurden die Bochumer dann für ihr Anrennen belohnt. Bastians hatte von links auf den Japaner Yusuke Tasaka geflankt, der drehte sich blitzschnell am Elfmeterpunkt, zielte aufs rechte untere Eck. Gabor Kiraly tauchte ab, wehrte den Schuss nach rechts ab. Tiffert schaltete am schnellsten, legte die Kugel sofort in die Mitte, wo Tasaka vollkommen frei aus kurzer Distanz nur noch ins leere Tor zum 1:1 einschieben brauchte. Glück hatten die Sechzger in der 42. Minute, als nach einem weiten Ball gegen die aufgerückte Löwen-Defensive Bastians und Sukuta-Pasu frei durchgewesen wären, aber die Kugel Bastians auf die Hacke sprang. So blieb es zur Pause beim 1:1.

Die erste gute Torszene im zweiten Durchgang hatten die Löwen durch Stahl, doch bei seinem Kopfball aus sechs Metern brachte er nicht genug Druck hinter den Ball, sodass Torwart Luthe ohne Mühe die Kugel aufnehmen konnte (55.). Auf der anderen Seite flankte Bastians von links in die Mitte, wo Sukuta-Pasu die gefährlich Hereingabe knapp verpasste, anschließend sprang die Kugel Tasaka an die Hüfte und von dort in Kiralys Arme (60.). Die Löwen beantworteten die erste gute Gelegenheit der Bochumer nach der Pause mit einem Konter. Stoppelkamp schlug von der linken Seite eine butterweiche Flanke auf Adlung am zweiten Pfosten. Der behielt die Übersicht, nickte mit viel Gefühl gegen die Laufrichtung von Torhüter Luthe zum 2:1 ins lange Eck ein (61.). In der 66. Minute konnte Christopher Schindler mit einer Grätsche am Elfmeterpunkt gerade noch Sukuta-Pasu am Abschluss hindern. Ansonsten stand die Defensive der Löwen gut. Deshalb versuchte es der eingewechselte Danny Latza mit einem Distanzschuss, zielte aber aus 22 Metern links neben den Pfosten (78.). Glück hatten die Sechzger in der 88. Minute. Ex-Löwe Florian Jungwirth hatte von der rechten Seite flach in den Strafraum geflankt, die Kugel kam zum eingewechselten Piotr Cwielong, der aber vollkommen überrascht aus zehn Metern links am 1860-Gehäuse vorbeischoss. Ansonsten hielten die Löwen die Bochumer von ihrem Tor weg, feierten nach zehn Jahren wieder einen Sieg über den VfL, gewannen überhaupt erstmals in ihrer Geschichte an der Castroper Straße.

Stimmen zum Spiel beim VfL Bochum

Ticker

VfL: 1 Luthe - 7 Freier, 4 Maltritz, 19 Fabian, 26 Acquistapace -8 Tiffert, 23 Jungwirth - 10 Tasaka, 12 Ilsö, 11 Bastians - 9 Sukuta-Pasu.
Ersatz: 31 Esser (Tor) - 5 Butscher, 14 Zahirovic, 15 Eyjolfsson, 18 Latza, 20 Cwielong, 22 Aydin.

1860: 1 Kiraly - 2 Volz, 5 Vallori, 26 Schindler, 3 Wojtkowiak - 4 Bülow - 10 Stoppelkamp, 6 Stahl, 29 Stark, 19 Adlung - 11 Lauth.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 9 Friend, 16 Hain, 17 Hertner, 20 Wannenwetsch, 23 Wood, 35 Schwabl.

Wechsel: Latza für Freier (63.), Aydin für Ilsö (64.), Cwielong für Acquistapace (73.) - Wood für Lauth (73.), Hertner für Stoppelkamp (90.).

Tore: 0:1 Stahl (10.), 1:1 Tasaka (35.), 1:2 Adlung (61.).
Gelbe Karten: Freier, Jungwirth - Stoppelkamp, Stark, Wojtkowiak, Stahl, Wood.
Zuschauer: 17.474 im revierpowerSTADION.
Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin); Assistenten: Thorsten Schiffner (Konstanz), Jan Seidel (Henningsdorf); Vierter Offizieller: Christian Bandurski (Oberhausen).

Teamstatistik

Torschüsse: 22:7
Aktionen am Ball: 59:41 %
Gewonnene Zweikämpfe: 59:41 %
Ecken: 6:5
Abseits: 5:1
Fouls: 14:15


15. Spieltag, 25.11.2013, 20.15 Uhr

 

1860 München

1860 München

1:0

Greuther Fuerth

SpVgg Greuther Fürth

Löwen besiegen Fürth mit 1:0 Stahl trifft erneut

Dominik Stahl
Erzielte gegen Fürth - wie schon in Bielefeld - das 1:0 für die Löwen: Dominik Stahl (2. v. re.).

Die Löwen kamen im Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth zu einem wichtigen Sieg. Mit dem 1:0-Erfolg verkürzten sie den Abstand auf die Franken, die auf Platz drei stehen, auf fünf Punkte. Das „Tor des Tages" erzielte wie in Bielefeld Dominik Stahl. Der Mittelfeldspieler traf in der 56. Minute mit einem Flachschuss aus 18 Metern ins linke untere Eck.

Personal: Verletzungsbedingt musste Löwen-Chefcoach Friedhelm Funkel lediglich auf Daniel Bierofka (Aufbautraining nach Sehnen-OP) verzichten. Andreas Neumeyer, Michael Netolitzky, Andreas Geipl, Kodjovi Koussou, Korbinian Vollmann, Markus Schwabl und Phillipp Steinhart schafften nicht den Sprung in den 18er-Kader. Im Vergleich zum Spiel in Bielefeld kehrte nach verbüßter Gelbsperre Yannick Stark ins Team zurück. Sebastian Hertner musste weichen, für ihn verteidigte Moritz Volz.

Galerie
Fotos: Renate und Bernd Feil/M.I.S.

Spielverlauf: Die Anfangsphase war von vorsichtigem Abtasten geprägt. Wenn sich mal Räume für die Löwen ergaben, dann kam der entscheidende Pass nicht an. Gefährlich wurde es erstmals in der 11. Minute vorm Tor von Gabor Kiraly. Fürths Linksverteidiger Abdul Rahman Baba kam im Strafraum bis an die Grundlinie, seine Hereingabe klärte Dominik Stahl in höchster Not mit einer Grätsche. Zwei Minuten später hatten die Sechzger ihre erste Chance. Nach einem Diagonalpass von Daniel Adlung kam Moritz Stoppelkamp im Strafraum zum Abschluss, doch sein 14-Meter-Schuss aus halbrechter Position wurde von einem Fürther Abwehrspieler geblockt (12.). Kurz danach nahm Stahl einen Abpraller aus 18 Metern per Dropkick, doch Wolfgang Hesl im Kleeblatt-Tor machte sich lang, wehrte den Schuss zur Ecke ab (13.). In der 16. Minute spielte Adlung einen Steilpass in den Strafraum auf Lauth. Der Löwen-Stürmer konnte der Kugel sieben Meter vor dem Tor nur noch eine leichte Richtungsänderung geben, doch Hesl hatte aufgepasst, stürzte aus seinem Tor und hielt den Ball fest. Die Fürther konnten sich in dieser Phase kaum befreien, kassierten innerhalb von 60 Sekunden zwei Gelbe Karten. Trotzdem gab es kaum klare Aktionen für die Sechzger. In der 24. Minute setzte sich dann Florian Trinks auf der rechten Seiter des Löwen-Strafraums durch, zog aus spitzem Winkel ab, doch Kiraly riss die Fäuste nach oben, wehrte den Schuss mit einem Reflex ab (24). Fünf Minuten später war es Zoltan Stieber, der von rechts nach innen zog, am Strafraumeck mit links abschloss, dabei aber knapp am langen Eck vorbeizielte (29.). Nach einem von Yannick Stark getretenen Freistoß aus halbrechter Position kam Kai Bülow am zweiten Pfosten im Luftduell zum Kopfball, konnte die Kugel aber nicht mehr aufs Tor drücken (36.). Bereits vor der Pause vollzog Fürths Coach Frank Kramer den ersten Wechsel. Für Mittelfeldspieler Stephan Fürstner brachte er mit Thomas Kleine eine Defensivkraft. Dieser rückte in die Innenverteidigung, Mergim Mavraj auf die Sechser-Position (40.). Mit einem 0:0 und leichten Vorteilen für die Sechzger ging's in die Kabine.

Gleich mit der ersten gelungenen Aktion nach dem Seitenwechsel trafen die Löwen Aluminium. Eine Ecke von rechts durch Stoppelkamp wehrte ein Abwehrspieler der Franken per Kopf auf Daniel Adlung ab, der köpfte den Ball aus 13 Metern aufs Tor, Keeper Hesl verschätzte sich, war verdutzt, als die Kugel gegen die Querlatte klatschte (47.). Kurz danach griffen die Löwen über die linke Seit ean, die scharfe Hereingabe verpasste jedoch Stahl am Strafraum (47.). Auf der Gegenseite kam Ognjen Mudrinski an der Strafraumgrenze aus zentraler Position zum Schuss, doch Kiraly tauchte ab, wehrte die Kugel zur Seite ab (48.). Zwei Minuten später lag der Ball im Tor der Fürther. Stark hatte links auf Grzegorz Woijtkowiak durchgesteckt. Der Pole legte im Strafraum quer auf Stoppelkamp, der halbrechts aus acht Metern ins kurze Eck einnetzte, doch Schiedsrichter Michael Weiner wollte zuvor Wohjkowiak im Abseits gesehen haben. In der 56. Minute lag die Kugel erneut im Netz, doch diesmal zählte der Treffer. Adlung hatte vom linken Flügel zu Benjamin Lauth geflankt, der gegen Zsolt Korcsmar an der Strafraumgrenze den Ball festmachte, dann auf Stahl ablegte, der per Flachschuss unhaltbar für Hesl ins linke untere Eck zum 1:0 traf. Beinaher wäre den Kleeblättlern vier Minuten spätert der Ausgleich gelungen. Stieber kam aus halblinker Position zum Abschluss, donnerte das Spielgerät aus 16 Metern an die Latte (60.). Wenig später stieg Niko Gießelmann am zweiten Pfosten nach einer Linksflanke von Trinks zum Kopfball hoch, setzte die Kugel aber neben das rechte Kreuzeck (61.). Die nächste Großchance gehörte den Löwen. Guillermo Vallori war mit aufgerückt, wurde im Strafraum von Stoppelkamp angespielt, tauchte frei vor Hesl auf, brachte aber aus halbrechter Position den Ball nicht am Fürther-Keeper vorbei. Den Nachschuss setzte Adlung aus 13 Metern links neben das Tor (66.). Zum Glück für die Sechzger waren die Gäste vorm Tor zu verspielt, sonst hätte es in der 71. Minute geklingelt. Stieber war rechts durch, hatte frei Schussbahn, legte aber die Kugel in die Mitte auf Niclas Füllkrug, der den Ball gegen drei Löwen vertändelte. Nach einem Konter über die rechte Seite legte Stoppelkamp das Spielgerät zurück ans rechte Strafraumeck, der aufgerückte Moritz Volz kam zwar zum Abschluss, stellte Hesl mit seinem schwachen Schuss vor keinerlei Probleme (73.). Nach einem Eckball von rechts durch Trinks kam Mavraj am ersten Pfosten zum Kopfball, Adlung klärte auf der Linie zur Ecke (81.).Eine Freistoßflanke von Trinks aus halbrechter Position aus 22 Metern an den zweiten Pfosten verpassen nacheinander zwei Fürther, ehe die Kugel im Tor-Aus landete (82.). Ein 20-Meter-Aufsetzer von Bülow konnte Hesl in der 85. Minute gerade noch aus dem rechten Eck kratzen. Nach einem gelungenen Doppelpass zwischen Adlung und Wojtkowiak fand die scharfe Hereingabe des Polen an den Torraum keinen Abnehmer (89.). Die Löwen mussten so noch bis in die Nachspielzeit zittern, brachten das knappe Ergebnis aber sicher über die Zeit.

Stimmen zum Spiel gegen Greuther Fürth

Ticker

1860: 1 Kiraly - 2 Volz, 26 Schindler, 5 Vallori, 3 Wojtkowiak - 4 Bülow - 10 Stoppelkamp, 6 Stahl, 29 Stark, 19 Adlung - 11 Lauth.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 9 Friend, 14 Tomasov, 16 Hain, 17 Hertner, 20 Wannenwetsch, 23 Wood.

SpVgg: 1 Hesl - 20 Brosinski, 3 Korcsmar, 5 Mavraj, 18 Baba - 27 Trinks, 8 Fürstner - 7 Stieber, 22 Füllkrug, 31 Gießelmann - 9 Mudrinski.
Ersatz: 30 Flekken (Tor) - 11 Drexler, 14 Weilandt, 17 Pledl, 19 Kleine, 21 Zillner, 33 Azemi.

Wechsel: Wood für Lauth (84.), Hertner für Adlung (90.) - Kleine für Fürstner (40.), Weilandt für Baba (69.), Azemi für Stieber (81.).

Tor: 1:0 Stahl (56.).
Gelbe Karten: Stahl, Stark, Adlung, Stoppelkamp - Füllkrug, Fürstner, Trinks.
Zuschauer: 15.500 in der Allianz Arena.
Schiedsrichter: Michael Weiner (Ottenstein); Assistenten: Holger Henschel (Braunschweig), Matthias Anklam (Buchholz); Vierter Offizieller: Dr. Robert Kampka (Mainz).

Teamstatistik

Torschüsse: 9:8
Aktionen am Ball: 53:47 %
Gewonnene Zweikämpfe: 48:52 %
Ecken: 5:3
Abseits: 4:5
Fouls: 14:23


14. Spieltag, 09.11.2013, 13 Uhr

 

Arminia Bielefeld

Arminia

0:1

1860 München

1860 München

Stahl trifft zum 1:0-Sieg bei Arminia Bielefeld

Dominik Stahl
Dominik Stahl (li.) hat gerade das 1:0 erzielt. Moritz Volz (2. v. li.) und Daniel Adlung freuen sich mit ihm.

Die Löwen konnten sich nach fünf sieglosen Spielen wieder über einen Dreier freuen. Das „Tor des Tages" erzielte in der 57. Minute Dominik Stahl, der damit seinen folgenschweren Fehler aus dem Heimspiel gegen Dynamo Dresden wett machen konnte.

Personal: Löwen-Chefcoach Friedhelm Funkel musste in Bielefeld auf Daniel Bierofka, Stephan Wannenwetsch (Trainingsrückstand) und Yannick Stark (5. Gelbe Karte) verzichten. Ansonsten nahm der Trainer einige Umstellungen vor. Im 4-1-4-1-System rückten Moritz Volz und Kai Bülow ins Mittelfeld, Christopher Schindler spielte Innenverteidiger, als einzige Spitze agierte Benjamin Lauth.

Spielverlauf: Erstmals tauchten die Löwen in der 5. Minute gefährlich vorm Arminia Tor auf. Moritz Stoppelkamp hatte auf Benjamin Lauth gepasst, der kam halblinks im Strafraum aus 14 Metern zum Abschluss, doch sein Schuss wurde von Stephan Salger zur Ecke geblockt. Drei Minuten später verlängerte Kai Bülow eine Ecke von rechts, die Daniel Adlung an den zweiten Pfosten geflankt hatte, per Kopf ans kurze Eck, aber Guillermo Vallori brachte bei seinem Kopfball aus sieben Metern nicht genug Druck aufs Leder, so dass Patrick Platins im Bielefelder Tor damit keine Mühe hatte (8.). Die erste Schrecksekunde gab es für Gabor Kiraly in der 19. Minute. Doch Anass Achahbar, der frei vor dem 1860-Keeper auftauchte, stand beim abgefälschten Zuspiel von Christian Müller im Abseits. Nach einer Hereingabe von Arne Feick von links kam Hille am vorderen Torraumeck an die Kugel, seine Direktabnahme fälschte Christopher Schindler zur Ecke ab (26.). Im Gegenzug flankte Adlung von links hoch an den zweiten Pfosten, Platins wehrte die Hereingabe mit der Faust ab, traf dabei Bülow voll im Gesicht (27.). Für den gebürtigen Rostocker im Löwen-Dress ging es aber nach kurzer Behandlungspause weiter. Ein 25-Meter-Schuss von Stoppelkamp strich in der 33. Minute knapp über die Querlatte. Glück hatten die Sechzger, als nach einer Rechtsflanke Schindler per Flugkopfball auf Vallori klärte, der etwas überhastet den Ball in die Mitte auf Jerat abwehrte. Der Bielefelder zielte aber freistehend von der Strafraumgrenze weit übers Löwen-Tor (40.). Kurz vor der Pause konterte die Arminia die Sechzger aus. Müller passte von rechts diagonal in die Mitte, Achahbar kam im Zentrum aus acht Metern zum Abschluss, doch Schindler grätschte den Schuss im letzten Augenblick weg (45.). In der Nachspielzeit kam Müller nochmals aus 15 Meter zum Schuss, Dominik Stahl brachte gerade noch das Bein dazwischen, fälschte den Ball übers eigene Tor zur Ecke ab (45.). Die Löwen waren froh, als Schiedsrichter Bastian Dankert danach zur Pause pfiff.

Im zweiten Durchgang hatten zunächst die Löwen die erste gelungene Offensivaktion. Nach einem Einwurf von Grzegorz Wojtkowiak steckte Moritz Volz auf Stahl durch, der hämmerte aus 18 Metern die Kugel aufs Bielefelder Tor, aber zu zentral, so dass Platins Mühe mit dem Schuss wenig Mühe hatte (47.). Im Gegenzug kam Philipp Riese aus 22 Metern zum Abschluss, sein Schuss strich aber knapp am linken Pfosten vorbei (48.). In der 57. Minute fiel dann die Führung für die Löwen. Ein weiter Einwurf von rechts durch Wojtkowiak war Ausgangspunkt des Treffers. Ex-Löwe Feick wehrte die Hereingabe am ersten Pfosten per Kopf ab, Stahl kam mit dem Rücken zum Tor an die Kugel, konnte sie ungestört annehmen und traf per Drehschuss aus zwölf Metern links unten zum 1:0 ins lange Eck. Nach einem Eckball von links verlängerte Jerat am ersten Pfosten die Kugel, hinten kam Achahbar an den Balll, setzte ihn aus vier Metern per Flugkopfball neben den rechten Pfosten (67.). Beinahe hätten die Ostwestfalen in der 69. Minute die Unordnung der Löwen in der Defensive genutzt. Patrick Schönfeld nahm einen Steilpass mit der Brust an, konnte sich aber nicht durchsetzen. Der Ball wurde zum heranrauschenden Müller geklärt, der anschließend mit Tempo Kiraly im Strafraum umkurvte, aber an Schindler scheiterte, der per Grätsche Müllers erfolgreichen Abschluss aus acht Metern verhinderte. Einen überraschenden 15-Meter-Schuss Schuss von Adlung aus halbrechter Position konnte Platins gerade noch aus dem rechten Eck fausten (78.). Nach einem Angriff über die linke Seite flankte Stoppelkamp von der Grundlinie flach in die Mitte, doch Platins am kurzen Pfosten konnte die Hereingabe unter sich begraben (82.). Die Löwen hielten die Arminia geschickt vom eigenen Tor weg, ließen aber ihre Konterchancen ungenutzt. In der Nachspielzeit wurde es nochmals gefährlich, als Kiraly eine Freistoßflanke von Marc Lorenz aus dem linken Halbfeld gegen die tiefstehende Sonne zu kurz abwehrte, aber sein mit aufgerückter Torwartkollege Platins den Ball nicht festmachen konnte (90.). Am Ende reichte es zum ersten Dreier nach fünf sieglosen Partien.

Bülow
Kai Bülow, hier gegen Jan Fießer, bekam zweimal was auf die Nase, biss aber die Zähne aufeinander.

Stimmen zum Spiel bei Arminia Bielefeld

Ticker

KSC: 1 Platins - 4 Appiah, 14 Hornig, 11 Salger, 29 Feick - 8 Jerat, 20 Fießer - 30 Hille, 37 Müller, 16 Riese -- 15 Achahbar.
Ersatz: 24 Ortega (Tor) - 2 Strifler, 7 Lorenz, 18 Sembolo, 19 Burmeister, 21 Schönfeld, 25 Mainka.

1860: 1 Kiraly - 3 Wojtkowiak, 5 Vallori, 26 Schindler, 17 Hertner - 19 Adlung - 2 Volz, 6 Stahl, 4 Bülow, 10 Stoppelkamp - 11 Lauth.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 9 Friend, 14 Tomasov, 16 Hain, 23 Wood, 31 Koussou, 35 Schwabl.

Wechsel: Schönfeld für Fießer (65.), Lorenz für Hille (75.), Sembolo für Achahbar (79.) - Wood für Lauth (72.), Hain für Volz (90.).

Tor: 0:1 Stahl (57.).
Gelbe Karten: Jerat, Fießer, Feick - Stahl, Wood.
Zuschauer: 14.309 in der Schüco Arena.
Schiedsrichter: Bastian Dankert (Rostock); Assistenten: Arne Aarnink (Nordhorn), Dirk Wijnen (Hannover); Vierter Offizieller: Markus Wingenbach (Mainz).

Teamstatistik

Torschüsse: 15:11
Aktionen am Ball: 56:44 %
Gewonnene Zweikämpfe: 47:53 %
Ecken: 10:3
Abseits: 7:1
Fouls: 20:21


13. Spieltag, 03.11.2013, 13:30 Uhr

 

1860 München

1860 München

1:3

Dynamo Dresden

Dynamo Dresden

Löwen unterliegen Dynamo Dresden mit 1:3

Gui Vallori
Mehr als der Treffer durch Guillermo Vallori zum zwischenzeitlichern 1:1 gelang den Löwen gegen Dresden nicht.

Die Löwen verloren zu Hause gegen Dynamo Dresden mit 1:3. Bereits in der 2. Minute gingen die Sachsen durch Mickael Poté in Führung. Guillermo Vallori konnte bereits sieben Minuten später per Kopf ausgleichen (9.). Doch kurz nach dem Anstoß trafen die Gäste nach einem katastrophalen Fehler der Sechzger im Aufbau durch Zlatko Dedic zum 2:1 (10.). Den Endstand stellte in der Nachspielzeit Mohamed Aoudia per Foulelfmeter her.

Personal: Löwen-Chefcoach Friedhelm Funkel musste gegen Dresden verletzungsbedingt auf Daniel Bierofka (Sehnen-OP), Andreas Neumeyer (Aufbautraining) und Stefan Wannenwetsch (gebrochener Zeh) verzichten. Michael Netolitzky, Andreas Geipl, Korbinian Vollmann und Philipp Steinhart sammelten Spielpraxis in der U21. Markus Schwabl schaffte nicht den Sprung in den 18er-Kader.

Galerie
Fotos: Stefan Matzke/sampics

Spielverlauf: Es waren gerade einmal 65 Sekunden gespielt, da führten die Gäste aus Sachsen bereits mit 1:0. Nach einem Pass in die Tiefe von Adam Susac auf Mickael Poté grätschte Kai Bülow gegen den Dynamo-Stürmer ins Leere. Dadurch hatte Poté freie Bahn, lief alleine Richtung Tor und schlenzte aus 14 Metern in halblinker Position unhaltbar für Gabor Kiraly ins lange Eck ein (2.). Die erste Löwen-Chance nutzte in der 9. Minute Guillermo Vallori zum Ausgleich. Nach einem Freistoß aus dem linken Halbfeld durch Yannick Stark kam der Spanier mit dem Rücken zum Tor am linken Fünf-Meter-Eck frei zum Kopfball, traf zum 1:1 ins lange Eck. Die Freude über den Treffer währte nicht lange. Im Aufbau passte Bülow im Halbfeld auf Dominik Stahl, aus seinem Rücken kam Anthony Losilla, nahm ihm die Kugel vom Fuß, stürmte über halbrechts in den Strafraum, passte dann quer auf den völlig freistehenden Zlatko Dedic, der aus zwölf Metern zum 2:1 ins leere Tor traf (10.). Einen 24-Meter-Freistoß aus dem Zentrum zielte Daniel Adlung in der 19. Minute direkt aufs Tor, doch Benjamin Kirsten im Kasten der Dresdener konnte den Ball mit zwei Fäusten zur Seite abwehren. Robert Koch nahm einen Abpraller in halbrechter Position aus 23 Metern direkt, der Ball wurde auf dem glitschigen Rasen immer schneller, doch Kiraly tauchte ins linke Eck ab, hielt die Kugel sicher fest (30.). Trotz dem offensiven Bemühen hatten in dieser Phase die Dresdener die Chance. In der 36. Minute kam Losilla am linken Strafraumeck zum Flanken, Koch auf der rechten Seite konnte ungehindert den Ball mit der Brust annehmen, doch sein Schrägschuss aus zehn Metern wurde im letzten Moment geblockt. Zwei Minuten später passte der quirlige Idir Ouali auf Dedic, dessen Drehschuss vom Elfmeterpunkt konnte Bülow gerade noch zur Ecke ablenken (38.). Nach einem abgewehrten weiten Einwurf von Grezgorz Wojtkowiak kam Stahl per Flugkopfball im Strafraum an die Kugel, köpfte sie aber aus neun Metern rechts am Pfosten vorbei (43.). So nahmen die Löwen den 1:2-Rückstand mit in die Kabine.

Im zweiten Durchgang stürmte Marin Tomasov für Benjamin Lauth. Erstmals gefährlich wurden aber die Gäste. Nach einem Doppelpass mit Ouali auf der linken Seite stürmte Thorsten Schulz in den Strafraum, doch sein Schrägschuss aus 13 Metern konnte Vallori zur Ecke blocken (48.). Großes Glück hatten die Löwen zwei Minuten später, als Poté auf der rechten Seite an der Grundlinie noch den Ball vor Sebastian Hertner erreichte, seine Hereingabe kam zu Ouali, der in halblinker Position an der Strafraumgrenze den Ball stoppte, anschließend mit seinem Schuss nur die Querlatte über dem kurzen Eck traf (50.). Ein Drehschuss von Tomasov aus 18 Metern strich in der 56. Minute knapp über den Querbalken. Drei Minuten später konterten die Sachsen in Überzahl, Ouali versuchte es mit einem Schuss aus halblinker Position, zielte aber am rechten Pfosten vorbei. In der Mitte stand in dieser Szene Dedic vollkommen frei (59.). Auf der anderen Seite kam Yannick Stark nach einem abgeblockten Schuss von Moritz Stoppelkamp an der Strafraumgrenze halbrechts zum Abschluss, seinen Schlenzer aufs lange Eck wehrte Kirsten zum Eckball ab (61.). Sechs Minuten später fälschte Friend einen Stoppelkamp-Schuss aus 18 Metern ab, doch Kirsten war erneut auf dem Posten, wie eine Minute später bei einem Flachschuss von Stark aufs linke untere Eck (68.). Die Löwen hatten in dieser Phase eindeutig die Schlagzahl erhöht, ohne aber richtig zwingend zu werden. Eine Konterchance der Sachsen in der Schlussphase vereitelte Bülow, indem er sich in den Schuss von Ouali von der Strafraumgrenze warf (84.). zwei Minuten später setzte sich Cheikh Gueye auf der rechten Seite durch, seine Hereingabe ans kurze Eck brachte der eingewechselte Mohamed Aoudia aber aus fünf Metern nicht aufs Tor (86.). Eine Minute später die nächste Großchance der Dresdener auf das 3:1. Koch hatte rechts Wojtkowiak umspielt, verfehlt dann per Schrägschuss das lange Eck nur knapp (87.). Auf der Gegenseite kam Vallori nach einer Ecke zum Kopfball, nickte auf den rechten Winkel, doch Kirsten brachte noch die Fingerspitze an die Kugel (88.). In der Nachspielzeit ging sogar Kiraly bei einer Ecke mit nach vorne, kam zum Kopfball, fand aber seinen Meister in Kirsten. Im direkten Gegenzug brachte Hertner Koch an deer Strafraumgrenze zu Fall, Schiedsrichter Christian Dingert pfiff sofort Elfmeter. Aoudia verwandelte sicher zum 3:1 für die Gäste. Am Ende gewannen die Sachsen gegen ideenlose und vor allem fehleranfällige Sechzger nicht unverdient.

Stimmen zum Spiel gegen Dynamo Dresden

Ticker

1860: 1 Kiraly - 3 Wojtkowiak, 4 Bülow, 5 Vallori, 17 Hertner - 6 Stahl, 29 Stark - 10 Stoppelkamp, 19 Adlung - 9 Friend, 11 Lauth.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 2 Volz, 14 Tomasov, 16 Hain, 23 Wood, 26 Schindler, 31 Koussou.

Dynamo: 13 Kirsten - 23 Schulz, 5 Bregerie, 21 Susac, 4 Gueye - 25 Koch, 24 Menz, 11 Losilla, 7 Ouali - 10 Poté, 22 Dedic.
Ersatz: 35 Fromlowitz (Tor) - 9 Benyamina, 15 Aoudia, 17 Mravac, 27 Schuppan, 36 Klotke, 37 Leistner.

Wechsel: Tomasov für Lauth (46.), Koussou für Stahl (81.) - Aoudia für Dedic (70.), Leistner für Poté (80.), Schuppan für Ouali (90.).

Tore: 0:1 Poté (2.), 1:1 Vallori (9.), 1:2 Dedic (10.), 1:3 Aoudia (90., Foulelfmeter).
Gelbe Karten: Wojtkowiak, Stoppelkamp, Stahl, Stark - Menz, Koch.
Zuschauer: 23.500 in der Allianz Arena.
Schiedsrichter: Christian Dingert (Lebecksmühle); Assistenten: Timo Gerach (Landau-Queichheim), Benedikt Kempkes (Urmitz); Vierter Offizieller: Torsten Bauer (Seesbach).

Teamstatistik

Torschüsse: 26:15
Aktionen am Ball: 64:36 %
Gewonnene Zweikämpfe: 55:45 %
Ecken: 7:3
Abseits: 0:5
Fouls: 17:19


12. Spieltag, 27.10.2013, 13:30 Uhr

 

Karlsruher SC

KSC

2:1

1860 München

1860 München

Überlegene Löwen verlieren 1:2 beim Karlsruher SC

Vallori und Kiraly
Löwen-Torhüter Gabor Kiraly tröstet Eigentorschütze Guillermo Vallori.

Die Löwen offenbarten beim Karlsruher SC erneut eine Schwäche im Abschluss. Trotz vieler Chancen gelang nur der 1:2-Anschlusstreffer durch Moritz Stoppelkamp (85.). Die Badener spielten im eigenen Stadion aus einer kompakten Defensive, konterten die Sechzger in der 1. Halbzeit klassisch aus. Selcuk Alibaz traf in der 15. Minute zur Führung, sechs Minuten später führte ein Eigentor von Guillermo Vallori zum 2:0 für den KSC (22.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Friedhelm Funkel musste beim KSC auf Daniel Bierofka (Sehnen-OP), Andreas Neumeyer (Aufbautraining), Andreas Geipl (Gelbsperre U21), Stefan Wannenwetsch (gebrochene Zehe) und Markus Schwabl (muskuläre Probleme) verzichten. Michael Netolitzky, Korbinian Vollmann und Phillipp Steinhart spielten tags zuvor in der U21 gegen Bayern Hof (2:1).

Spielverlauf: Erstmals wurde es in der 4. Minute vor dem Löwen-Tor gefährlich. Selcuk Alibaz kam auf der linken Seite zum Flanken, Koen van der Biezen am Torraum verpasste die Hereingabe um einen Schritt, so dass Sebastian Hertner klären konnte. Im Gegenzug setzte sich Benjamin Lauth auf der rechten Seite durch, legte anschließend im Strafraum die Kugel zurück auf Moritz Stoppelkamp, dessen Flachschuss aus 15 Metern wehrte KSC-Verteidiger Dennis Kempe am Torraum für seinen Keeper ab (5.). Einen von Philipp Klingmann abgefälschten Schuss von Stoppelkamp aus 18 Metern nach einem Doppelpass mit Marin Tomasov konnte Torhüter Dirk Orlishausen gerade noch über die Querlatte wischen (9.). Nach einer weiten Flanke von Hertner kam Tomasov frei im Strafraum an den Ball, legte sich das Spielgerät geschickt mit der Brust vor, sein Drehschuss aus sieben Metern konnte Jan Mauersberger jedoch blocken (13.). Zwei Minuten später erzielten die Karlsruher mit ihrer ersten guten Chance die Führung. Nach einem Fehler von Dominik Stahl konnte Dimitrij Nazarov auf der rechten Strafraumseite die Kugel behaupten, sah in der Mitte den eingerückten Alibaz, der das Zuspiel in zentraler Position direkt aus 13 Metern annahm und links oben zum 1:0 unhaltbar für Gabor Kiraly einnetzte (15.). In der 22. Minute sogar das 2:0, als die Karlsruher auf der rechten Seite leichtes Spiel hatten. Zu Zweit liefen Nazarov und Klingmann auf Hertner zu, Klingmann flankte flach in die Mitte, wo Guillermo Vallori beim Klärungsversuch gegen den im Rücken lauernden van der Biezen den Ball ins eigene Tor bugsierte. Damit war der Spielverlauf bis zu diesem Zeitpunkt endgültig auf den Kopf gestellt. Einen Freistoß von Daniel Adlung in der 29. Minute aus 24 Metern klatschte Orlishausen mit zwei Händen aus dem linken Eck, Stoppelkamp kam an die Kugel, lupfte sie gefährlich an den zweiten Posten, fand aber keinen Löwen-Abnehmer mit seiner Hereingabe. Fünf Minuten später kam Vallori nach einer Tomasov-Ecke von rechts vor Orlishausen zum Kopfball, brachte die Kugel aber nicht aufs Tor (34.). Im Gegenzug stand die Defensive der Löwen wieder blank. Alibaz sprintete mit dem Ball am Fuß in den Strafraum. Kiraly kam ihm entgegen, hatte Glück, dass der Karlsruher keinen Heber sondern einen Flachschuss ansetzte. Dieser kullerte knapp am linken Pfosten vorbei (34.). Drei Minuten später die nächste Konterchance für die Badener. Klingmann hatte einen langen Ball in den Lauf von van der Biezen gelegt. Dessen Schrägschuss aus spitzem Winkel aufs kurze Eck wehrte Kiraly mit der Schulter zur Ecke ab (37.). Eine gelungene Freistoß-Variante brachte kurz vor der Pause nochmals Gefahr fürs 1860-Tor. Aus dem Zentrum lupfte Alibaz den Ball auf die rechte Strafraumseite, wo Klingmann die Kugel direkt aus der Luft in die Mitte auf Dominic Peitz ablegte, doch dessen Schussversuch aus fünf Metern landete neben dem Gehäuse (43.). So blieb es beim 0:2-Rückstand der Löwen zur Pause, die sich immer wieder selbst in die Bredouille brachten, weil sie bei ihren Angriffen die Absicherung nach hinten außer Acht ließen. Karlsruhe nutzte dies geschickt, hätte sogar noch weitere Treffer erzielen können.

Nach einer kurz ausgeführten Ecke lief Stoppelkamp mit dem Ball am Fuß bis zum linken Strafraumeck, zog dann mit rechts ab, sein Schuss ging aber einen Meter übers rechte Torraumeck (49.). Keine 80 Sekunden danach überwand Yannick Strak mit einem Distanzschuss aus 24 Metern Orlishausen, scheiterte jedoch am linken Pfosten (51.). Ein Freistoß von Stoppelkamp aus 21 Metern strich eine Minute später nur knapp über den Querbalken (52.). Wiederum eine Minute danach spielte Adlung Stoppelkamp auf der linken Strafraumseite frei, sein Linksschuss aus 15 Metern landete aber rechts neben dem Tor (54.). In der gleichen Minute war es Tomasov, der nach einer Linksflanke von Stoppelkamp aus sieben Metern zum Kopfball kam, setzte die Kugel aber rechts neben das Tor (54.). Lediglich der Anschlusstreffer fehlte in dieser Phase. Bei einem 19-Meter-Schuss von Peitz in der 68. Minute tauchte Kiraly ab, hielt den Ball sogar fest. Auf der anderen Seite kam der eingewechselte Rob Friend nach einer Flanke aus dem linken Halbfeld von Hertner im Strafraum zum Kopfball, setzte die Kugel aus sieben Metern um Zentimeter am linken Pfosten vorbei (70.). Zwei Minuten später lag der Ball im Karlsruher Tor. Erneut köpfte Friend nach Flanke von Hertner, doch Schiedsrichter Tobias Welz wollte ein Foul des Kanadiers gegen Mauersberger gesehen haben (72.). Wiederum zwei Minuten später setzte Friend nach Hertner-Flanke seinen Kopfball über das linke Kreuzeck auf die Latten (74.). Ein Distanzschuss von Stark hielt Orlishausen in der 75. Minute im Nachfassen fest. Bei einem Konter setzte sich Reinhold Yabo gegen Hertner auf der rechten Seite durch, brachte aber von der rechten Torraumkante den Ball nicht an Kiraly vorbei (81.). In der 85. Minute wehrten die Karlsruher eine Freistoßflanke von Stark zu kurz ab, Stoppelkamp nahm den Abpraller direkt aus der Luft, traf aus 14 Metern zum 1:2 ins lange Eck. Mittlerweile sorgte ein Herbststurm im offenen Karlsruher Wildparkstadion für fast irreguläre Bedingungen, was die Angriffsbemühungen der Sechzger zusätzlich erschwerte. In der Nachspielzeit vergaben die Karlsruher gegen weit aufgerückte Löwen zwei Riesenkonterchancen, verließen trotzdem den Platz als glücklicher 2:1-Sieger.

Stimmen zum Spiel beim Karlsruher SC

Ticker

KSC: 1 Orlishausen - 2 Klingmann, 3 Gordon, 6 Mauersberger, 5 Kempe - 8 Yabo, 13 Peitz - 18 Torres, 11 Nazarov, 10 Alibaz - 28 van der Biezen.
Ersatz: 24 Vollath (Tor) - 14 Gulde, 16 Mast, 17 Hennings, 19 Micanski, 26 Varnhagen, 31 Schwertfeger.

1860: 1 Kiraly - 3 Wojtkowiak, 4 Bülow, 5 Vallori, 17 Hertner - 6 Stahl, 29 Stark - 10 Stoppelkamp, 19 Adlung, 14 Tomasov - 11 Lauth.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 2 Volz, 9 Friend, 16 Hain, 23 Wood, 26 Schindler, 31 Koussou.

Wechsel: Schwertfeger für Alibaz (77.), Varnhagen für Nazarov (77.), Hennings für van der Biezen (90.) - Friend für Tomasov (65.).

Tore: 1:0 Alibaz (15.), 2:0 Vallori (22., Eigentor), 2:1 Stoppelkamp (85.).
Gelbe Karten: Torres - .
Zuschauer: 16.527 im Wildparkstadion.
Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden); Assistenten: Rafael Foltyn (Mainz-Kastel), Frederick Assmuth (Köln); Vierter Offizieller: Florian Steinberg (Korntal-Münchingen).

Teamstatistik

Torschüsse: 12:30
Aktionen am Ball: 40:60 %
Gewonnene Zweikämpfe: 49:51 %
Ecken: 4:7
Abseits: 1:1
Fouls: 18:12


11. Spieltag, 21.10.2013, 20:15 Uhr

 

1. FC Köln

1. FC Köln

0:0

1860 München

1860 München

Löwen erkämpfen sich beim Tabellenführer Köln wichtigen Punkt

Yannick Stark
Yannick Stark kam in dieser Szene gegen Ex-Löwe Daniel Halfar einen Schritt zu spät, sah bereits in der 6. Minute die Gelbe Karte.

Die Löwen erkämpften sich beim 1. FC Köln, der in dieser Saison in 13 Pflichtspielen noch ohne Niederlage ist, mit einem torlosen Remis einen Punkt. Mit einer taktisch guten Leistung und einem überragenden Gabor Kiraly, der in der 41. Minute einen Foulelfmeter gegen Anthony Ujah hielt, brachten die Sechzger das 0:0 über die Zeit.

Personal: Löwen-Chefcoach Friedhelm Funkel musste in Köln verletzungsbedingt lediglich auf Daniel Bierofka (Sehnen-OP) verzichten. Neu ins Team im Vergleich zum Heimspiel gegen Energie Cottbus vor der Länderspielpause kam Marin Tomasov. Für den Kroaten musste Rob Friend weichen.

Spielverlauf: Die erste gute Szene des Spiels hatten die Kölner. Nach einem weiten Ball von Kevin Wimmer aus der eigenen Hälfte verlängerte Jonas Hector per Kopf auf Patrick Helmes, der kam halblinks im Strafraum zum Abschluss, doch sein Schuss aus spitzem Winkel ging einige Meter am langen Eck vorbei (8.). Drei Minuten später die erste Löwern-Chance nach einem Doppelpass zwischen Yannick Stark und Marin Tomasov. Stark kam halblinks am Torraum zum Abschluss, der Schuss wurde aber im letzten Moment von Dominic Maroh geblockt. Vielleicht hätte er in dieser Szene besser auf Daniel Adlung gepasst, der vollkommen frei am Elfmeterpunkt stand (11.). Eine Flanke von Grzegorz Wojtkowiak vom rechten Flügel erreichte Benjamin Lauth am zweiten Pfosten, der Stürmer bracht aber nicht genügend Druck bei seinem Kopfball auf die Kugel, so dass FC-Torhüter Timo Horn parieren konnte (13.). Nach einem Steilpass auf Anthony Ujah kam Gabor Kiraly aus seinem Strafraum, doch Guillermo Vallori ging dazwischen, klärte die Szene vor den beiden (19.). Drei Minuten später köpfte ausgerechnet der kleine Daniel Halfar nach einer Rechtsflanke von Miso Brecko aus sieben Metern aufs Löwen-Tor, setzte die Kugel aber rechts neben den Pfosten (22.). In der 27. Minute störte Tomasov Ex-Löwe Matthias Lehmann im Spielaufbau, luchste ihm das Leder am Mittelkreis ab, spielte sofort steil in die Spitze auf Benjamin Lauth, doch der blieb im Eins-gegen-Eins an Verteidiger Maroh hängen. Mit einem Drehschuss aus 20 Metern versuchte Moritz Stoppelkamp Horn zu überraschen, doch der Keeper war auf dem Posten, wehrte den Ball sicher ab (39.). Im Gegenzug kam Ujah gegen Vallori im Strafraum bei einem normalen Zweikampf zu Fall, Schiedsrichter Daniel Siebert gab selbst zur Überraschung der Kölner Elfmeter (40.). Ujah lief selbst an, Kiraly tauchte in die rechte Ecke ab, wehrte den Schuss zur Seite ab. Helmes schaltete am schnellsten, hämmerte aus spitzem Winkel die Kugel aus sieben Metern aufs Tor, doch wieder war Kiraly zur Stelle, pariert auch den Nachschuss (41.). So ging es in einer weitgehend ausgeglichenen Partie mit 0:0 in die Pause.

Die erste gute Möglichkeit in der 2. Halbzeit besaßen die Kölner, als sie in der 49. Minute zu dritt gegen zwei Löwen konterten. Lehmann spielte steil auf Helmes an der rechte Strafraumkante, doch Dominik Stahl konnte dessen Versuch, von der Grundlinie nach innen zu passen, zur Ecke blocken (49.). Einen weiten Abschlag von Kiraly erreichte Tomasov gegen zwei FC-Verteidiger, kam im Strafraum mit der Fußspitze vor dem herausstürzenden Horn an die Kugel, brachte sie aber nicht an dem Kölner Schlussmann vorbei (50.). Nach einer Flanke von Stoppelkamp von der linken Seite stieg Lauth am höchsten, köpfte den Ball aus neun Metern aufs Tor, aber Horn wischte die Kugel mit einem Reflex über die Querlatte (54.). Ein gut vorgetragener Konter vergab Stoppelkamp nach Zuspiel von Daniel Adlung sträflich, als er den Ball vom linken Strafraumeck ohne jeden Druck aufs FC-Tor schoss (61.). In der 67. Minute warf sich Maroh in einen 25-Meter-Schuss von Tomasov, verhinderte damit eine gute Sechzger-Möglichkeit. Vier Minuten später attackierten die Löwen nicht konsequent genug, Marcel Risse konnte sich in aller Ruhe den Ball zu Recht legen, zielte aus 21 Metern aufs Löwen-Tor, doch Kiraly war zur Stelle, fischte den Schuss aus dem linken unteren Eck (71.). In der 78. Minute hielt Ujah aus halblinker Position ansatzlos aus 22 Metern drauf, Kiraly wehrte den harten Schuss mit einer Hand ab. 70 Sekunden später rettete das Aluminium für den Löwen-Schlussmann. Halfar zog aus der Drehung in zentraler Position blitzschnell ab, sein 19-Meter-Schuss knallte an die Querlatte (80.). Wenig später verpasste Ujah einen Flankenversuch von Yannick Gerhardt, der Ball wurde trotzdem gefährlich, schrammte nur knapp links am Löwen-Tor vorbei (84.). In der 89. Minute legte der eingewechselte Moritz Volz von rechts für Stark im Strafraum auf, dessen Direktabnahme vom Elfmeterpunkt brachte Horn erst im Nachfassen unter Kontrolle (89.). Das war die letzte Möglichkeit des Spiels. Die Löwen schafften es zwar nicht, Köln die erste Pflichtspielniederlage beizubringen, doch den Punkt hatten sie sich redlich verdient.

Steno

Köln: 1 Horn - 2 Brecko, 5 Maroh, 28 Wimmer, 14 Hector - 33 Lehmann, 31 Gerhardt - 20 Risse, 22 Halfar - 16 Helmes, 9 Ujah.
Ersatz: 18 Kessler (Tor) - 6 Nascimento, 7 Chihi, 8 Matuschyk, 15 Thiel, 17 Peszko, 27 Exslager.

1860: 1 Kiraly - 3 Wojtkowiak, 5 Vallori, 4 Bülow, 17 Hertner - 6 Stahl, 29 Stark - 10 Stoppelkamp, 19 Adlung, 14 Tomasov - 11 Lauth.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 2 Volz, 9 Friend, 16 Hain, 20 Wannenwetsch, 23 Wood, 26 Schindler.

Wechsel: Peszko für Helmes (56.), Chihi für Risse (80.) , Exslager für Halfar (87.) - Volz für Tomasov (83.), Wood für Lauth (90.).

Tore: -.
Gelbe Karten: - Stark, Vallori, Stoppelkamp.
Bes. Vorkommnis: Kiraly hält Foulelfmeter von Ujah (41.).
Zuschauer: 48.300 im RheinEnergieStadion.
Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin); Assistenten: Markus Häcker (Waren/Müritz), Jan Seidel (Henningsdorf); Vierter Offizieller: Sören Storks (Velen).

Teamstatistik

Torschüsse: 18:13
Aktionen am Ball: 50:50 %
Gewonnene Zweikämpfe: 47:53 %
Ecken: 7:3
Abseits: 1:0
Fouls: 13:12


10. Spieltag, 06.10.2013, 13:30 Uhr

 

1860 München

1860 München

0:0

Energie Cottbus

Energie Cottbus

Wiesn-Abschluss mit magerem 0:0 gegen Energie Cottbus

Benny Lauth
Ärgerte sich tierisch über die vergebenen Großchancen gegen Energie Cottbus: Löwen-Stürmer Benny Lauth.

„Den letzten Tag der Wiesn, wollen wir euch heut‘ vermiesen. Auf geht's Cottbus", hatten die Fans aus der Lausitz auf drei Spruchbanner gepinselt. Und zumindest teilweise gelang dieses Ansinnen gegen ein Löwen-Team, das sich beim 0:0 nicht vollends für die 0:3-Niederlage in Kaiserslautern rehabilitieren konnte. Die kämpferische Einstellung stimmte gegen Energie Cottbus, spielerisch blieb aber gerade vor der Pause vieles Stückwerk.

Personal: Löwen-Trainer Friedhelm Funkel musste gegen Cottbus auf Daniel Bierofka (Sehnen-OP), Andreas Neumeyer (Fußsohlen-Verletzung), Stefan Wannenwetsch (Knieprobleme), Michael Netolitzky (Schulterverletzung), Christopher Schindler (Muskelfaserriss), Kodjovi Koussou (Zerrung im Oberschenkel) und Korbinian Vollmann (Trainingsrückstand) verletzungsbedingt verzichten. Bobby Wood fehlte wegen einer Roten Karte, die er im Spiel der Reserve-Mannschaft gesehen hatte. Für Schindler kam Sebastian Hertner ins Team, rückte jedoch auf die linke Seite der Viererkette. Die rechte Außenbahn nahm Grzegorz Wojtkowiak ein.

Spielverlauf: Erstmals kamen die Löwen nach 90 Sekunden gefährlich vors Gästetor. Doch Christian Bickel konnte im letzten Moment Benjamin Lauth am Abschluss aus 18 Metern hindern (2.). Gefährlich wurde es in der 8. Minute vor dem Gehäuse von Gabor Kiraly nach einem Eckball, als die Sechzger erst im dritten Versuch die Situation bereinigen konnten. Zwei Minuten später versuchte es Bickel von der rechten Strafraumseite mit einem Schrägschuss aufs lange Eck, verfehlte das Tor aber um einige Meter (10.). Eine weite Flanke von Guillermo Vallori aus dem rechten Halbfeld erreichte Lauth zwar mit dem Kopf, brachte den Ball aber aus neun Metern ohne Druck aufs Tor, sodass FCE-Keeper Robert Almer nicht vor Probleme gestellt wurde (12.). Richtig Glück hatten die Löwen in der 17. Minute. Nach einem Pass von Bickel aus der eigenen Hälfte gegen die aufgerückte Defensive ging der schnelle Erik Jedrisek auf und davon, legte im Strafraum den Ball rechts an dem herausstürzenden Kiraly vorbei, schob die Kugel anschließend aus spitzem Winkel Richtung Tor. Der zurückgeeilte Kai Bülow klärte in höchster Not zur Ecke. Die nächste Chance besaßen die Löwen nach einem Konter. Moritz Stoppelkamp lupfte die Kugel in den Strafraum, doch FCE-Torhüter Almer war aus seinem Tor gekommen, wehrte den Ball mit der Hand vor dem heranstürmenden Lauth ab (21.). Immer wieder besaßen die Sechzger gegen die aufgerückte Cottbuser Defensive Konterchancen, doch der letzte Pass, die letzte Flanke fand keinen Adressaten. Exemplarisch war die Szene in der 34. Minute, als Sebastian Hertner auf der linken Seite bis zur Grundlinie kam, aber sein Pass in den Rücken der Abwehr ins Leere ging. Zwei Minuten später flankte Hertner flach in die Mitte. Lauth am ersten Pfosten stoppte den Ball am linken Torraumeck, schoss dann aus spitzem Winkel, aber Almer parierte den Schuss, der genau auf seinen Körper kam (36.). In dieser Phase hatten die Löwen eindeutig das Kommando übernommen, ohne aber richtig zwingend zu werden. So blieb es zur Pause beim 0:0.

Bildergalerie
Fotos: M.i.S./Renate Feil

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs besaßen die Lausitzer eine Riesenchance. Jendrisek nahm auf der rechten Strafraumseite ein Zuspiel von Charles Takyi an, drehte sich um seinen Gegenspieler, passte dann in den Rückraum, wo Grzegorz Wojtkowiak zu weit von Alexander Bittroff weg stand. Der Cottbuser Verteidiger kam so aus elf Metern frei zum Schuss, hämmerte die Kugel jedoch übers Löwen-Tor (49.). In der 53. Minute umdribbelte Takyi auf der rechten Seite gleich drei Löwen, seinen Querpass schlenzte aber Bickel von der Strafraumgrenze übers linke Kreuzeck. Zweimal hintereinander blockten die Sechzger im Strafraum einen Schuss von Bickel und Takyi (61.). Einen Freistoß knapp vom linken Strafraumeck zirkelte Stoppelkamp mit rechts direkt aufs Tor, doch Almer faustete mit zwei Händen die Kugel aus dem kurzen Eck (63.). Bei der nächsten guten Möglichkeit war ebenfalls ein Stoppelkamp-Standard Ausgangspunkt. Einen Freistoß aus halbrechter Position verlängerte Stephan Hain mit dem Rücken zum Tor per Kopf, der Ball ging aber knapp am linken Pfosten vorbei (66.). Drei Minuten später stand plötzlich Lauth im Strafraum halbrechts nach einer Kopfballverlängerung von Yannick Stark frei vor Almer, doch der Löwen-Torjäger setzte seinen Schrägschuss um Haaresbreite am langen Eck vorbei (69.). Das war bis dahin die beste Chance für die Weiß-Blauen. Für die Schlussphase nahm Löwen-Chefcoach Friedhelm Funkel noch einen offensiven Wechsel vor, brachte Marin Tomasov für Dominik Stahl (73.). Eine Kopfballverlängerung von Wojtkowiak nach einer Stoppelkamp-Ecke von links konnte Almer gerade noch über die Querlatte wischen (77.). Vier Minuten später war es erneut Almer, der sein Team vor einem Rückstand bewahrte. Eine Flanke von links durch Tomasov wuchtete Lauth aus neun Metern mit dem Kopf Richtung Tor, mit einem Reflex vereitelte der FCE-Keeper auch diese Chance (82.). Danach passierte nicht mehr viel vor beiden Toren. Lauth kam in der 88. Minute an der Strafraumgrenze nochmals zum Schuss, brachte aber kein Druck auf den Ball. So blieb es beim torlosen Remis. Die Löwen verabschiedeten sich damit auf dem 8. Tabellenplatz mit sechs Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz in die Länderspielpause.

Stimmen zum Spiel gegen Energie Cottbus

Ticker

1860: 1 Kiraly - 3 Wojtkowiak, 4 Bülow, 5 Vallori, 17 Hertner - 6 Stahl, 29 Stark - 10 Stoppelkamp, 19 Adlung - 11 Lauth, 9 Friend.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 2 Volz, 14 Tomasov, 16 Hain, 25 Geipl, 35 Schwabl, 36 Steinhart.

Energie: 1 Almer - 33 Schulze, 18 Buljat, 6 Möhrle, 15 Bittroff - 4 Banovic - 10 Stiepermann, 8 Kruska, 11 Rivic, 37 Bickel - 26 Jendrisek.
Ersatz: 12 Renno (Tor) - 9 Mosquera, 16 Svab, 19 Affane, 20 Takyi, 22 Fomitschow, 23 Brzenska.

Wechsel: Hain für Friend (46.), Tomasov für Stahl (73.) - Takyi für Stiepermann (39.), Mosquera für Jendrisek (67.), Affane für Bickel (77.).

Tore: -. 
Gelbe Karten: Stark - Banovic, Rivic, Takyi, Bickel.
Zuschauer: 16.100 in der Allianz Arena.
Schiedsrichter: Sascha Stegemann (Niederkassel); Assistenten: Thorben Siewer (Drolshagen), Arne Aarnink (Nordhorn); Vierter Offizieller: Alexander Sather (Grimma).

Teamstatistik

Torschüsse: 22:10
Aktionen am Ball: 57:43 %
Gewonnene Zweikämpfe: 61:39 %
Ecken: 5:2
Abseits: 1:4
Fouls: 9:20


9. Spieltag, 29.09.2013, 13:30 Uhr

 

1. FC Kaiserslautern

1. FC Kaiserslautern

3:0

1860 München

1860 München

Platte Löwen verlieren am Betzenberg 0:3

Kiraly und Idrissou
Mohamadou Idrissou setzte gegen Löwen-Keeper Gabor Kiraly den Schlusspunkt, als er zum 3:0 für die Pfälzer traf.

Die Löwen unterlagen dem 1. FC Kaiserslautern am Betzenberg mit 0:3. Trotz drückender Überlegenheit der Pfälzer hielten die Sechzger ein 0:0 bis zur Pause. Sechs Minuten nach Wiederanpfiff brachte Marcel Gaus die Roten Teufel in Führung (51.). Der eingewechselte Simon Zoller erhöhte auf 2:0 (72.), bevor Mohamadou Idrissou in der 82. Minute zum Endstand traf. Es war die erste Niederlage für Friedhelm Funkel als Löwen-Trainer in einem Punktspiel.

Personal: Verletzungsbedingt fehlten auf dem Betzenberg aus dem Lizenzspielerkader nur Daniel Bierofka (Sehnen-OP) und Andreas Neumeyer (Fußsohlen-Verletzung). Von den 19 in die Pfalz mitgereisten Spielern schaffte Markus Schwabl nicht den Sprung in den 18er-Kader. Erstmals nach seiner Verletzung saß Kodjovi Koussou auf der Bank. Bobby Wood, Andreas Geipl, Korbinian Vollmann und Phillipp Steinhart sammelten Spielpraxis tags zuvor in der Regionalliga-Mannschaft gegen den FC Ingolstadt II (1:2).

Spielverlauf: Die erste Chance des Spiels besaßen die Gastgeber. Mohamadou Idrissou ging links im Strafraum bis zur Grundlinie, flankte dann zurück auf Olivier Occean, der aus neun Metern gegen Guillermo Vallori zum Kopfball kam, den Ball aber über den Querbalken setzte. Die nächste gefährliche Szene folgte auf den Fuß. Nach einer Ecke von rechts durch Karim Matmour kam Idrissou aus neun Metern zum Kopfball, doch Marin Tomasov am rechten Pfosten klärte auf der Linie (4.). Glück hatten die Löwen auch in der 13. Minute. Alexander Ring dribbelte auf der rechten Strafraumseite bis an die Grundlinie, legte anschließend zurück auf Matmour. Der zog aus halbrechter Position ab, sein Schrägschuss aus 14 Metern klatschte an den linken Pfosten. Im Gegenzug konterten die Löwen, jedoch wurde Benjamin Lauth kurz vorm Strafraum von zwei FCK-Verteidigern in die Zange genommen. Schiedsrichter Dr. Robert Kampka sah in dieser Szene kein Foul (13.). in der 18. Minute lag der Ball nach einem Schuss von Florian Dick im Löwen-Tor, doch Idrissou stand in dieser Szene klar im Abseits, so dass der Unparteiische zu Recht den Treffer nicht anerkannte. Eine Minute später konnte 1860-Keeper Gabor Kiraly einen 23-Meter-Schuss von Matmour nur nach vorne wegfausten, doch bevor Idrisoou das Leder unter Kontrolle brachte, konnte Yannick Stark den Ball zur Ecke klären (19.). Nach einem Einwurf und Kopfballverlängerung kam Marcel Gaus in zentraler Position aus zehn Metern zum Abschluss, jagte die Kugel aber in die Wolken (22.). Erneut war es Idrissou in der 24. Minute, der nach einer Matmour-Ecke den Abschluss suchte, aber sein Schuss aus 14 Metern ging über den Querbalken. Nach einem Foul von Kai Bülow an Occean drei Meter vorm Strafraum kamen die Pfälzer zu einer guten Freistoßchance, doch Florian Dick setzte den Schuss in die Mauer (32.). Ein Flugkopfball von Occean nach einer Flanke von Matmour aus dem Halbefeld wurde in der 36. Minute sichere Beute von Kiraly. In der 37. Minute stoppte Bülow ein Solo von Gaus im letzten Moment im Strafraum (37.). Auf der anderen Seite versuchte es Tomasov mit einer Einzelaktion, die der aus seinem Tor eilende Keeper Tobias Sippel aber beendete, bevor es richtig gefährlich werden konnte (39.). Im Anschluss an einen Konter flankte Moritz Stoppelkamp von rechts in die Mitte, Rob Friend kam im Luftkampf gegen Jan Simunek zum Kopfball, setzte die Kugel aber aus sieben Metern am Tor vorbei (44.). Auch wenn die Löwen gegen Ende der 1. Halbzeit besser ins Spiel kamen, war es unterm Strich ein glückliches 0:0 zur Pause.

Galerie
Fotos: Bernd Feil/M.I.S.

Die erste Möglichkeit nach Wiederbeginn hatten die Löwen. Einen weiten Einwurf von Grzegorz Wojtkowiak verlängerte Friend mit dem Kopf, Lauth nahm die Kugel per Drehschuss aus zehn Metern direkt aus der Luft, zielte aber genau auf Sippel, der den Ball aufnehmen konnte (47.). Das Tor fiel in der 51. Minute auf der anderen Seite im Anschluss an einen Einwurf. Dick warf auf der rechten Seite auf Markus Karl, der überflankte die Löwen-Abwehr, Gaus auf der linken Strafraumseite pflückte sich die Kugel ungestört mit links aus der Luft, schloss mit dem zweiten Kontakt mit rechts ab und traf aus fünf Metern unhaltbar für Kiraly zum 1:0 ins Löwen-Netz (51.). Im Anschluss an einen abgewehrten Freistoß waren sich Bülow und Vallori nicht einig, wer klären sollte. Occean kam mit der Fußspitze dazwischen, aber Kiraly entschärfte die Situation (58.). Idrissou setzte sich wenig später auf der rechten Seite gegen Bülow durch, spielte Matmour im Strafraum an, der halbrechts frei abschloss, doch Vallori fälschte den Schuss über die Latte (60.). In der 66. Minute klärte Bülow in höchster Not vor Idrissou nach einer Matmour-Flanke zur Ecke (66.). Vier Minuten später überlupfte der agile Matmour den weit vor seinem Kasten stehenden Kiraly, traf aus 23 Metern aber nur den rechten Pfosten (70.). Eine Minute später rettete erneut das Aluminium, nachdem Gaus halblinks aus zwölf Metern zum Abschluss gekommen war (71.). In der 72. Minute kam dann jede Rettung zu spät. Wieder verlängerte Idrissou einen Einwurf von Dick auf der rechten Seite, der eingewechselte Simon Zoller lief in die Kopfballverlängerung, tauchte halbrechts frei vor Kiraly auf, setzte den Ball zum 2:0 ins kurze Eck. Aber es kam noch schlimmer für die Sechzger. Chris Löwe spielte Idrissou von links hoch im Zentrum an, der verarbeitete gegen Bülow den Ball mit dem Rücken zum Tor an der Strafraumgrenze, kam dann noch zum Abschluss und traf per Drehschuss aus 15 Metern zum 3:0 ins linke untere Eck (82.). Das war auch der Endstand. Der Sieg der Roten Teufel ging am Ende auch in der Höhe in Ordnung, weil sie noch dreimal den Pfosten trafen. Die Löwen ihrerseits wirkten nach dem Spiel gegen Dortmund platt, erspielten sich in den 90 Minuten keine einzige Torchance.

Stimmen zum Spiel beim 1. FC Kaiserslautern

Ticker

1. FCK: 1 Sippel - 23 Dick, 2 Simunek, 15 Torrejon, 31 Löwe - 37 Karl, 6 Ring - 16 Matmour, 19 Gaus - 25 Occean, 8 Idrissou.
Ersatz: 22 Hohs (Tor) - 4 Borysiuk, 9 Zoller, 11 Jenssen, 28 Fortounis, 33 Heintz, 34 Orban.

1860: 1 Kiraly - 26 Schindler, 4 Bülow, 5 Vallori, 3 Wojtkowiak - 6 Stahl, 29 Stark - 10 Stoppelkamp, 14 Tomasov - 11 Lauth, 9 Friend.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 2 Volz, 16 Hain, 17 Hertner, 19 Adlung, 20 Wannenwetsch, 31 Koussou.

Wechsel: Zoller für Occean (70.), Fortounis für Gaus (81.), Borysiuk für Ring (89.) - Adlung für Stoppelkamp (68.), Wannenwetsch für Stark (68.).

Tore: 1:0 Gaus (51.), 2:0 Zoller (72.), 3:0 Idrissou (82.).
Gelbe Karten: -.
Zuschauer: 31.637 im Fritz-Walter-Stadion.
Schiedsrichter: Dr. Robert Kampka (Mainz); Assistenten: Marcel Göpferich (Bad Schönborn), Jonas Weickenmeier (Frankfurt); Vierter Offizieller: Tobias Reichel (Sindelfingen).

Teamstatistik

Torschüsse: 35:7
Aktionen am Ball: 57:43 %
Gewonnene Zweikämpfe: 50:50 %
Ecken: 10:2
Abseits: 3:2
Fouls: 9:10


8. Spieltag, 21.09.2013, 13 Uhr

 

1860 München

1860 München

3:1

Erzgebirge Aue

Erzgebirge Aue

Löwen besiegen Aue bei Funkels Heimpremiere mit 3:1

Yannick Stark
Yannick Stark erzielte mit einem Traumtor aus 25 Metern den Treffer zum 2:0.

Die Löwen beendeten nach 335 Minuten ihre Torflaute, bezwangen am Ende Erzgebirge Aue mit 3:1 und bescherten ihrem Trainer Friedhelm Funkel bei seiner Heimpremiere den ersten Sieg. Moritz Stoppelkamp brachte die Weiß-Blauen per Foulelfmeter in Führung (20.), die Yannick Stark mit einem Traumtor auf 2:0 erhöhte. In der 65. Minute traf Rob Friend gar zum 3:0. Mehr als Ergebniskosmetik durch den Treffer des eingewechselten Jakub Sylvestr gelang den Gästen nicht (79.).

Personal: Verletzungsbedingt fehlten Trainer Friedhelm Funkel bei seiner Heimpremiere auf Daniel Bierofka (Sehnen-OP), Andreas Neumeyer (Fußsohlen-Verletzung), Andreas Geipl und Korbinian Vollmann (beide Trainingsrückstand). Michael Netolitzky, Kodjovi Koussou, Markus Schwabl und Phillipp Steinhart spielten am Abend zuvor beim 1:0-Sieg über die U23 von Greuther Fürth. Wie angenommen, stürmte im Vergleich zum letzten Spiel Rob Friend für Stephan Hain, Stefan Wannenwetsch ersetzte im Mittelfeld den verletzten Daniel Bierofka.

Spielverlauf: Nach 87 Sekunden hatten die Löwen die erste Chance. Christopher Schindler führte einen Einwurf auf der rechten Seite schnell aus, Rob Friend legte den Ball mit der Brust in den Lauf von Benjamin Lauth, der lief über halbrechts auf das Auer Tor zu, zielte aus zehn Metern aufs lange Eck, doch Sascha Kirschstein parierte den Schuss (2.). Auch die nächste Möglichkeit entsprang einem Einwurf. Auf der linken Seite hatte Grzegorz Wojtkowiak auf Friend geworfen, der leitete die Kugel weiter auf Daniel Adlung, der bei seinem Drehschuss aber den Ball nicht richtig traf, so dass er sichere Beute von Kirschstein wurde (3.). Danach entwickelte sich das von Löwen-Trainer Friedhelm Funkel erwartete Geduldspiel. Aue zog sich sehr weit zurück, spielte defensiv mit zwei Vierer-Ketten und verlegte sich aufs Kontern. In der 19. Minute verlängerte Taku Ishihara einen langen Ball in den Strafraum, Ronny König kam zwar mit der Fußspitze an die Kugel, stellte Gabor Kiraly im 1860-Tor aber vor keinerlei Probleme. Im direkten Gegenzug über die linke Seite passte Daniel Adlung im Halbfeld auf Lauth, der dribbelte vier Gegenspieler aus, kam dann aus 15 Metern zum Abschluss, schlenzte den Ball aber knapp übers Tor (19.). Lauth war es auch, der wenig später aus dem Gewühl heraus umringt von drei Auer Spielern abzog, aber erneut über das Tor zielte (21.). In der 22. Minute konnte der unter der Woche von der B-Mannschaft von Real Madrid verpflichtete Ivan Gonzalez Lauth im Strafraum nur durch ein Foul bremsen. Schiedsrichter Frank Willenborg zögerte keinen Moment, pfiff Elfmeter. Moritz Stoppelkamp lief an, Kirschstein ahnte zwar die Ecke, war aber gegen den platzierten Schuss des Löwen zum 1:0 machtlos (23.). Vier Minuten später fiel gar das 2:0. Wojtkowiak hatte von links Friend im Halbfeld hoch angespielt, der Kanadier leitete die Kugel per Kopf auf Yannik Stark weiter. Dieser nahm das Zuspiel direkt aus der Luft, traf aus 25 Metern unhaltbar für Kirschstein ins linke obere Eck (27.). Weiterhin spielte nur ein Team. Nach einem kurz ausgeführten Freistoß ging die flache Hereingabe von Stoppelkamp quer durch den Strafraum, jedoch verpassten sowohl Friend als auch Schindler in guter Position (34.). Auch nach dem 0:2-Rückstand erhöhte Aue zunächst nicht das Risiko und stand weiterhin sehr tief. In der 41. Minute tankte sich Friend halbrechts bis in den Strafraum, wurde dann aber im letzten Moment von Ishihara entscheidend am Abschluss gehindert. In der letzten Aktion vor der Pause hatten die Sechzger nochmals eine Möglichkeit, auf 3:0 zu erhöhen. Stoppelkamp behauptete an der rechten Außenlinie den Ball, flankte anschließend in die Mitte, Friend brauste an, köpfte hoch aufs lange Eck, doch Kirschstein machte sich lang und parierte den Ball (45.).

Galerie

Nach Wiederbeginn wurden die Veilchen offensiver, erspielten sich Chancen. Erst kam Michael Fink acht Meter vor dem Tor zum Abschluss, der Schuss wurde aber von Kai Bülow geblockt. Kurz danach setzte sich Rico Benatelli nach einem Gewühl halbrechts durch, legte sich aber den Ball zu weit vor, sodass Kiraly mit seiner ganzen Routine die Situation entschärfen konnte (47.). Zwei Minuten später war der Ungar ebenfalls zur Stelle, nachdem sich Mike Könnecke auf der rechten Strafraumseite durchgesetzt hatte und mit seinem Flachschuss aus neun Metern aufs lange Eck zielte (49.) Erneut führten Abstimmungsprobleme der Löwen-Defensive in der 52. Minute zu einer Auer Möglichkeit. Benatelli kam am Strafraum zum Schuss, zielte aber genau auf Kiraly. Im Gegenzug flankte Adlung von rechts scharf in den Fünfmeterraum, Kirschstein konnte nur nach vorne abwehren. Stoppelkamp versuchte es mit einem Schlenzer aus 15 Metern, der aber deutlich am Tor vorbei ging (53.). Im Anschluss an eine Ecke kam Rene Kligbeil im Löwen-Strafraum zum Abschluss, sein Drehschuss aus elf Metern fehlte aber die Härte, sodass Kiraly den Ball parieren konnte (64.). Im Gegenzug konnte Nils Miatke auf der rechten Seite Stoppelkamp nur mit einem Foul bremsen, sah dafür die Gelbe Karte. Der Gefoulte flankte den Freistoß in die Mitte, Friend stieg am höchsten, wuchtete die Kugel zum 3:0 ins Tor (65.). Nach einem hohen Ball aus der eigenen Hälfte setzte sich der kurz zuvor eingewechselte Guido Kocer gegen Schindler durch, tauchte freistehend vor Kiraly auf. Den 15-Meter-Schuss wehrte der Ungar mit dem Fuß zur Ecke ab (70.). Kurz danach forderten die Veilchen-Fans Elfmeter, als Könnecke gegen Wannenwetsch zu Boden ging. Doch Schiedsrichter Willenborg zeigte für die schlechte Schauspieleinlage dem Auer die Gelbe Karte (71.). Durch eine Ko-Produktion der beiden Einwechselspieler Kocer und Jakub Sylvestr verkürzten die Gäste in der 79. Minute auf 1:3. Kocer hatte sich an der Grundlinie durchgesetzt, flankte den Ball halbhoch an Kiraly vorbei, Sylvestr brauchte aus kurzer Distanz nur noch ins leere Tor einzunicken. In der Schlussphase passierte nicht mehr viel. Ein gefährlicher Aufsetzer von Lauth aus 16 Metern konnte Kirschstein sicher aufnehmen (87.). In der Nachspielzeit scheiterte Stoppellkamp aus kurzer Sistanz nach Flanke von Marin Tomasov ebenfalls am Auer Torhüter. So feierten die Löwen den ersten Sieg unter dem neuen Trainer Friedhelm Funkel und legten einen perfekten Wiesnstart hin.

Stimmen zum Spiel gegen Erzgebirge Aue

Ticker

1860: 1 Kiraly - 26 Schindler, 4 Bülow, 5 Vallori, 3 Wojtkowiak - 20 Wannenwetsch, 29 Stark - 10 Stoppelkamp, 19 Adlung - 9 Friend, 11 Lauth.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 2 Volz, 6 Stahl, 14 Tomasov, 16 Hain, 17 Hertner, 23 Wood.

FCE: 33 Kirschstein - 18 Miatke, 32 Gonzalez, 15 Klingbeil, 30 F. Müller - 22 Benatelli, 20 Schröder - 8 Könnecke,10 Fink, 34 Ishihara - 13 König.
Ersatz: 1 Männel (Tor) - 12 Sylvestr, 14 Janjic, 23 Diring, 25 Kocer, 26 Okoronkwo, 31 Pezzoni.

Wechsel: Tomasov für Adlung (72.), Stahl für Wannenwetsch (75.), Hertner für Friend (88.) - Kocer für Ishihara (57.), Sylvestr für König (63.), Janjic für Gonzalez (75.).

Tore: 1:0 Stoppelkamp (23., Foulelfmeter), 2:0 Stark (27.), 3:0 Friend (65.), 3:1 Sylvestr (79.).
Gelbe Karten: - Miatke, Könnecke, Janjic.
Zuschauer: 14.300 in der Allianz Arena.
Schiedsrichter: Frank Willenborg (Osnabrück); Assistenten: Sven Jablonski (Bremen), Dirk Wijnen (Horst); Vierter Offizieller: Thomas Münch (Rielasingen).

Teamstatistik

Torschüsse: 15:15
Aktionen am Ball: 50:50 %
Gewonnene Zweikämpfe: 56:44 %
Ecken: 3:5
Abseits: 0:6
Fouls: 10:18


7. Spieltag, 13.09.2013, 18:30 Uhr

 

VfR Aalen

VfR Aalen

0:0

1860 München

1860 München

Löwen erkämpfen sich Punkt bei der Funkel-Premiere in Aalen

Daniel Adlung
Daniel Adlung vergab in der 65. Minute nach Zusapiel von Moritz Stoppelkamp die größte Löwen-Chance.

Die Premiere des neuen Löwen-Coachs Friedhelm Funkel endete mit einem Teilerfolg. Beim VfR Aalen erkämpften sich die Weiß-Blauen ein 0:0, verpassten aber in der Schlussphase den möglichen Siegtreffer.

Personal: Verzichten musste Löwen-Trainer Friedhelm Funkel bei seinem Punktspieleinstand auf Dominik Stahl (Trainingsrückstand) sowie die verletzten Andreas Neumeyer (Fußsohlen-Verletzung), Andreas Geipl (Sehnenreizung) und Korbinian Vollmann (muskuläre Probleme). Michael Netolitzky, Kodjovi Koussou und Phillipp Steinhart sammelten Spielpraxis in der U21, Markus Schwabl war zwar mit nach Aalen gereist, stand aber als 19. Spieler nicht im Kader. Nach überstandener Verletzung gab Daniel Bierofka gleich sein Saisondebüt in der Startelf.

Spielverlauf: Die erste Chance des Spiels hatten die Löwen. Daniel Adlung passte aus halblinker Position flach in die Mitte, Benjamin Lauth startete im Rücken von Benjamin Hübner, kam noch mit der Fußspitze an den Ball, brachte die Kugel aber aus zwölf Metern nicht mehr aufs VfR-Tor (3.). Vier Minuten später kam Robert Lechleiter an der Strafraumgrenze nach Zuspiel von Leandro frei zum Abschluss, sein 15-Meter-Schuss mit links wurde jedoch von Gabor Kiraly mit einem Reflex pariert (7.). Nach einem Eckball von Moritz Stoppelkamp versuchte Lauth am Torraum den Ball anzunehmen, wurde aber am Abschluss gehindert (14.). Beim direkten Konter musste Kiraly gegen den steil geschickten Enrico Valentini Kopf und Kragen riskieren, um Schlimmeres zu verhindern (14.). Glück hatten die Löwen in der 19. Minute, als Sascha Trauth auf der rechten Seite fast an der Grundlinie frei zum Flanken kam, seine scharfe Hereingabe aber vom heranstürmenden Valentini am Torraum verpasst wurde. Nach einer zu kurz abgewehrten Ecke der Aalener warf sich Lauth in den 15-Meter-Schuss von Leandro, konnte die Direktabnahme blocken (27.). Kurz danach musste Daniel Bierofka bei seinem Comeback humpelnd das Feld verlassen, für ihn kam Stefan Wannenwetsch ins Spiel (28.). In der 34. Minute dribbelte Lauth nach Wannenwetsch-Zuspiel mit der Kugel am Fuß in den Strafraum, steckte mit der Hacke auf Daniel Adlung durch, doch VfR-Torhüter Jasmin Fejzic hatte aufgepasst, kam aus seinem Kasten und warf sich dem Löwen-Spieler entgegen, konnte so den erfolgreichen Abschluss verhindern. Kurz vor der Pause hatte Valentini für Aalen nochmals die Chance zur Führung. Manuel Junglas konnte sich auf der rechten Seite gegen Kai Bülow durchsetzen, seine Flanke verpasste der Italiener erneut am Fünf-Meter-Raum um Haaresbreite (43.). Im Gegenzug kam Stoppelkamp nach Pass von Yannick Stark vorm rechten Strafraumeck zum Schuss, setzte den Ball jedoch übers linke Kreuzeck (44.). Kurz danach schickte Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus nach einer unterhaltsamen und ausgeglichenen Partie die beiden Teams in die Pause.

Galerie

Gleich nach Wiederanpfiff vergab Wannenwetsch die Möglichkeit zur Führung. Der Mittelfeldspieler hatte den Ball rechts in den Strafraum gespielt, Lauth flankte die Kugel an den Torraum, doch Wannenwetsch war schon zu nahe am Kasten, erreichte die Hereingabe nicht mehr mit dem Kopf. Der anschließende Schuss aus dem Rückraum von Adlung ging rechts am Gehäuse vorbei (47.). In der 59. Minute flankte Stephan Hain aus der Drehung von der linken Grundlinie hoch an den zweiten Pfosten, doch Stoppelkamp in der Mitte erreichte die Hereingabe vorm leeren Tor nicht ganz. Drei Minuten später wurde Michael Klauß auf der anderen Seite nicht angegriffen, sein Schuss aus 18 Metern strich knapp am rechten Pfosten vorbei (62.). Einen 28-Meter-Freistoß aus halblinker Position setzte Wannenwetsch nur um Millimeter neben den linken Pfosten (64.). Kurz danach lupfte Stoppelkamp halbrechts den Ball in den Strafraum, Adlung nahm die Kugel per Droppkick, hob sie aus neun Metern über Keeper Fejzic, aber auch übers Tor (65.). Ein durch Stoppelkamp abgefälschter Freistoß von Marcel Reichwein aus 26 Metern aufs linke untere Eck wurde sichere Beute von Löwen-Keeper Kiraly (67.). In der 72. Minute flankte Christopher Schindler den Ball aus dem rechten Halbfeld hoch an den Fünfmeterraum, Lauth stieg hoch, nickte die Kugel aufs lange Eck. Doch Fejzic, der sich lang machte, lenkte den Ball um den linken Pfosten. Drei Minuten später düpierte Schindler mit einem „Zidane-Trick" im Strafraum seinen Gegenspieler, bei der anschließenden Flanke war jedoch Fejzic auf dem Posten (75.). Ein 18-Meter-Heber von Lauth landete wenig später auf dem Aalener Tornetz (81.). Ein Schubser von Fejzic nach einer Stoppelkamp-Ecke gegen Lauth im Torraum übersah Schiedsrichterin Steinhauser, entschied sehr zum Unmut der Löwen sogar auf Freistoß für den VfR-Torhüter (86.). In der Nachspielzeit musste sich Fejzic bei einem Lauth-Heber hoch aufs lange Torreck erneut strecken, um im Rückwärtslaufen den Ball über die Querlatte zu lenken. Kurz danach verpasste erst Guillermo Vallori eine Linksflanke von Grzgorz Wojtkowiak am zweiten Pfosten mit dem Kopf, Schindler dahinter kam zwar an die Kugel, konnte sie aus kurzer Distanz nicht mehr aufs Tor drücken (90.). Bis zum Abpfiff versuchten die Löwen den Siegtreffer zu erzielen - ohne Erfolg. So blieb es beim 0:0. Nach zwei Niederlagen punkteten die Sechzger unter dem neuen Trainer Friedhelm Funkel wieder, ließen einen deutlichen Aufwärtstrend erkennen.

Stimmen zum Spiel beim VfR Aalen

Ticker

VfR: 16 Fejzic - 17 Traut, 4 Barth, 6 Hübner, 15 Buballa - 23 Hofmann, 7 Leandro - 22 Klauß, 20 Junglas, 11 Valentini - 9 Lechleiter.
Ersatz: 1 Bernhardt (Tor) - 3 Hainault, 5 Mössmer, 10 Reichwein, 12 Cidimar, 13 Nierichlo, 19 Abe.

1860: 1 Kiraly - 26 Schindler, 4 Bülow, 5 Vallori, 3 Wojtkowiak - 7 Bierofka, 29 Stark - 10 Stoppelkamp, 19 Adlung - 11 Lauth, 16 Hain.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 2 Volz, 9 Friend, 14 Tomasov, 17 Hertner, 20 Wannenwetsch, 23 Wood.

Wechsel: Reichwein für Junglas (62.) - Wannenwetsch für Bierofka (28.).

Tore: -.
Gelbe Karten: Valentini, Reichwein - Stark, Wannenwetsch, Hain.
Zuschauer: 8.910 in der Scholz-Arena.
Schiedsrichter: Bibiana Steinhaus (Hannover); Assistenten: Arne Aarnink (Nordhorn), Christian Gittelmann (Albisheim); Vierter Offizieller: Thorsten Schiffner (Konstanz).

Teamstatistik

Torschüsse: 12:18
Aktionen am Ball: 52:48 %
Gewonnene Zweikämpfe: 46:54 %
Ecken: 4:5
Abseits: 0:0
Fouls: 12:16


6. Spieltag, 30.08.2013, 18:30 Uhr

 

1860 München

1860 München

0:2

SV Sandhausen

SV Sandhausen

Schwache Löwen unterliegen Sandhausen zu Hause 0:2

Gabor Kiraly
Löwen-Keeper Gabor Kiraly wurde vor der Pause einige Male, wie hier beim 0:1, von seinen Vorderleuten im Stich gelassen.

Die Löwen verloren nach vier Heimsiegen in Folge ausgerechnet gegen den SV Sandhausen , der nur durch die Nicht-Lizenzierung von Duisburg in der Zweiten Liga blieb, mit 0:2. Florian Hübner brachte die Kurpfälzer im Anschluss an einen Freistoß in der 12. Minute in Führung. Ranisav Jovanovic traf noch vor der Pause zum Endstand (39.).

Personal: Löwen-Chefcoach Alexander Schmidt musste im Heimspiel gegen Sandhausen auf Dominik Stahl (Lendenwirbelverletzung) verzichten. Daniel Bierofka und Kodjovi Koussou fanden wegen Trainingsrückstands keine Berücksichtigung. Alle anderen schafften nicht den Sprung in den 18er-Kader.

Spielverlauf: Die Löwen waren in der Anfangsphase das dominantere Team. Die erste Chance hatten aber die Gäste nach einem Freistoß von der rechten Strafraumseite kurz vor der Grundlinie. Manuel Stiefler segelte nur knapp an der scharfen Hereingabe von Julian Schauerte vorbei (8.). Zwei Minuten später kam David Ulm aus 22 Metern in halblinker Position zum Abschluss, sein Schuss ging nur knapp über die Querlatte (10.). Besser machte es Florian Hübner in der 12. Minute. Einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld, drehte Timo Achenbach mit links halbhoch und mit Effet an den ersten Pfosten, Hübner lief in die Flanke, bugsierte die Kugel am Fünf-Meter-Raum mit dem langen Bein zum 1:0 ins 1860-Tor (12.). Direkt nach dem Anstoß die nächste gefährliche Szene vor dem Löwen-Tor. Ranisav Jovanovic drang in den Strafraum ein, wurde aber durch das resolute Eingreifen von Yannick Stark im letzten Moment am Abschluss gehindert (13.). Nach einer Freistoßflanke aus dem zentralen Halbfeld durch Marin Tomasov verlängerte Guillermo Vallori vollkommen freistehend den Ball Richtung Tor, köpfte ihn aber aus elf Metern deutlich über die Querlatte (18.). Bei der nächsten gefährlichen Löwen-Aktion hatten viele den Ball schon hinter der Linie des Sandhausener Tors gesehen. Moritz Stoppelkamp flankte von der rechten Außenlinie an den ersten Pfosten, der von hinten angestürmte Benny Lauth grätschte in die Hereingabe, der Ball ging durch die Beine von Manuel Riemann, doch im Nachfassen konnte der Keeper die Kugel vor der Linie unter sich begraben (32.). Die Hausherren erhöhten weiter die Schlagzahl. Wenig später konnte sich Stoppelkamp an der rechten Außenlinie im Laufduell gegen Achenbach durchsetzen, seine hohe Hereingabe an den ersten Pfosten erreichte jedoch SVS-Keeper Reimann gerade noch vor Lauth (36.). Doch genau in diese gute Phase der Sechzger erhöhte Sandhausen nach einem Konter völlig überraschend auf 2:0. Schauerte hatte vom rechten Strafraumeck mit links in die Mitte geflankt, Jovanovic kam völlig unbedrängt aus acht Metern zum Kopfball, setzte die Kugel am chancenlosen Gabor Kiraly vorbei ins lange Eck (39.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff rutschte Lauth im Torraum an einer scharfen Hereingabe von Tomasov vorbei (45). Danach schickte Schiedsrichter Rene Rohde die beiden Teams in die Kabine.

Galerie

Löwen-Trainer Alexander Schmidt brachte im zweiten Durchgang mit Rob Friend und Bobby Wood zwei zusätzliche Stürmer, hatte damit seine vier nominellen Angreifer auf dem Spielfeld. Die erste Möglichkeit besaßem aber erneut die Gäste. Marco Thiede setzte sich auf der linken Seite gegen Volz im Laufduell durch, legte den Ball von der Grundlinie zurück auf Stefan Kulvatis, der das Spielgerät aber bei seinem Schuss von der Strafraumgrenze nicht richtig traf, sodass es rechts neben das Tor ging (49.). In der 58. Minute konterten die Löwen. Stephan Hain legte vom Zentrum rechts raus auf Stoppelkamp, dessen Flanke kam flach in die Mitte, Riemann bekam die scharfe Hereingabe vor Hain zu fassen, der mit dem SVS-Keeper zusammenprallte und dafür die Gelbe Karte sah. Vier Minuten später klärte erneut Stark am eigenen Torraum mit einer Grätsche gegen Jovanovic (62.). Auch in der Folge fiel dem Schmidt-Team in der Offensive zu wenig ein, um die Kurpfälzer vor Probleme zu stellen. Ein Stark-Schuss aus 18 Metern kam zu genau auf Riemann, der damit keine Schwierigkeiten hatte (74.). Ansonsten brachten die Sandhäuser ihren Zwei-Tore-Vorsprung souverän über die Zeit, holten nicht unverdient ihren ersten Saisonsieg.

Stimmen zum Spiel gegen Sandhausen

Ticker

1860: 1 Kiraly - 2 Volz, 4 Bülow, 5 Vallori, 26 Schindler - 29 Stark - 10 Stoppelkamp, 19 Adlung, 14 Tomasov - 16 Hain, 11 Lauth.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 3 Wojtkowiak, 9 Friend, 17 Hertner, 20 Wannenwetsch, 23 Wood, 35 Schwabl.

SVS: 33 Riemann - 11 Schauerte, 17 Hübner, 27 Olajengbesi, 32 Achenbach - 31 Kulovits, 6 Linsmayer - 21 Stiefler, 10 Ulm, 7 Thiede - 26 Jovanovic.
Ersatz: 1 Knaller (Tor) - 4 Müller, 9 Löning, 13 Kluft, 24 Tüting, 25 Blum, 37 Knoll.

Wechsel: Friend für Tomasov (46.), Wood für Adlung (46.), Wannenwetsch für Hain (75.) - Löning für Jovanovic (67.), Blum für Ulm (78.), Knoll für Thiede (90.).

Tore: 0:1 Hübner (12.), 0:2 Jovanovic (39.).
Gelbe Karten: Stark, Bülow, Vallori - Jovanovic, Kulovits.
Zuschauer: 15.100 in de0:1 Hübner (12.), 0:2 Jovanovic (39.). r Allianz Arena.
Schiedsrichter: Rene Rohde (Rostock); Assistenten: Norbert Giese (Großräschen), Martin Bärmann (Leipzig); Vierter Offizieller: Rafael Foltyn (Mainz-Kastel).

Teamstatistik

Torschüsse: 7:12
Aktionen am Ball: 58:42 %
Gewonnene Zweikämpfe: 52:48 %
Ecken: 4:2
Abseits: 1:2
Fouls: 22:20


5. Spieltag, 25.08.2013, 13:30 Uhr

 

SC Paderborn 07

SC Paderborn

1:0

1860 München

1860 München

Serie gestoppt: Löwen unterliegen Paderborn mit 0:1

Stephan Hain
Löwe Stephan Hain, hier im Zweikampf mit Diego Demme, traf in der 65. Minute nur den Pfosten des SCP-Tores.

Für die Löwen gibt es einfach in Paderborn nichts zu holen. Nach einer guten 1. Halbzeit der Sechzger kamen die Ostwestfalen im zweiten Durchgang auf, erzielten durch Jens Wemmer in der 71. Minute den Siegtreffer. Es war für das Team von Alex Schmidt die erste Niederlage nach drei Siegen in Folge. Die Löwen bleiben aber weiterhin auf einem Aufstiegsrang.

Personal: Verletzungsbedingt musste Trainer Alexander Schmidt in Paderborn auf Dominik Stahl (Lendenwirbelverletzung), Daniel Bierofka und Kodjovi Koussou (beide Trainingsrückstand) sowie Andreas Neumeyer (Verletzung an der Fußsohle) verzichten. Sebastian Hertner fehlte wegen eines Trauerfalls in der Familie. Andreas Geipl, Korbinian Vollmann Vollmann und Phillipp Steinhart spielten tags zuvor in der zweiten Mannschaft beim 5:1-Erfolg über Heimstetten. Die Löwen begannen in einem 4-1-4-1-System mit einer Spitze. Bobby Wood bekam hierbei den Vorzug vor Benjamin Lauth.

Spielverlauf: Erstmals gefährlich wurde es vor dem Löwen-Tor in der 4. Minute. Nach einem Steilpass lief der schnelle Elias Kachunga halblinks der Sechzer-Defensive davon, Guillermo Vallori konnte aber im letzten Moment im Strafraum das Zuspiel auf Mahir Saglik verhindern. Zwei Minuten später hatten die Sechzger ihre erste gelungene Offensivaktion. Eine Flanke durch Grzegorz Wojtkowiak von der rechten Seite erreichte der aufgerückte Kai Bülow mit dem Kopf, drückte die Kugel aber über den Querbalken (6.). Wenig später verpasste Bobby Wood einen Pass von Yannick Stark durchs Zentrum am Strafraum nur knapp (7.). Einen Eckball von Marin Tomasov über die SCP-Abwehr verlängerte Christopher Schindler per Kopf zurück an den ersten Pfosten, Bülow kam erneut am Torraum zum Kopfball, konnte die Kugel aber nicht mehr auf den Kasten drücken (18.). In der 26. Minute hatten die Löwen die Riesenchance zum 1:0. Nach einer Ballstaffette durchs Mittelfeld passte Stark steil auf die linke Seite, Schindler erlief sich den Ball, flankte fast von der Grundlinie aus vollem Lauf in die Mitte, wo Wood und SCP-Torhüter Lukas Kruse im Torraum die Hereingabe verpassten. Vier Minuten später konterten die Ostwestfalen über die linke Seite. Diego Demme flankte in die Mitte, wo Kachunga gegen den hinter ihm postierten Bülow zum Kopfball kam, aber die Kugel am Tor vorbeiköpfte (30.). Die Paderborner forderten in dieser Szene Elfmeter, weil angeblich Bülow den 21-Jährigen von hinten umgestoßen haben sollte. Doch der gut postierte Schiedsrichter Dr. Robert Kampka ließ weiterspielen. Zwei Minuten später dribbelte Saglik im Strafraum vier Löwen-Spieler aus, kam dann freistehend aus neun Metern zum Abschluss, setzte den Ball aber rechts am Tor vorbei (32.). Nach einem Pass von Bülow im Halbfeld drehte sich Wood einmal um die eigene Achse, zog dann aus über 30 Metern ab. Der überraschte Kruse konnte dem Schuss nur noch hinterher schauen, jedoch ging der Ball knapp über die Querlatte (41.). So ging es torlos in die Kabine.

Galerie

Fast wäre den Ostwestfalen direkt nach der Pause die Führung gelungen. Nach einem Zuspiel im Strafraum kam Saglik gegen Vallori zu Fall, rappelte sich aber sofort wieder auf, umkurvte den Spanier, scheiterte aber mit seinem Acht-Meter-Schuss aufs kurze Eck an Gabor Kiraly (47.). Zwei Minuten später setzte sich Jens Wemmer auf der rechten Seite durch, seine scharfe Hereingabe in den Torraum verpasste der heranstürzende Kachunga nur um Zentimeter (49.). Nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Mario Vrancic kam Wemmer im Rücken von Tomasov auf der rechten Seite zum Flanken, aber erneut fand die Hereingabe keinen Abnehmer (51.). Drei Minuten später die nächste Großchance für Paderborn. Nach einem Eckball von rechts kam Uwe Hünemeier zentral aus 14 Metern zum Abschluss, seine Direktabnahme landete über dem Querbalken (54.). In der 57. Minute legte Stephan Hain nach einer Balleroberung die Kugel am Torraum zurück auf Moritz Stoppelkamp, der zog aus acht Metern direkt mit links ab, schoss aber am langen Eck vorbei. Kachunga war es auch, der fünf Minuten später eine Rechtsflanke aus acht Metern am rechten Pfosten vorbeiköpfte (62.). Einer gelungenen Einzelaktion in der 65. Minute von Hain blieb die Belohnung verwehrt. Der 24-Jährige behauptete im Strafraum den Ball mit dem Rücken zum Tor, drehte sich in halblinker Position blitzschnell um seinen Gegenspieler, zog aus 13 Metern ab, die Kugel klatschte gegen den rechten Pfosten. Das Tor fiel auf der anderen Seite. Linksverteidiger Thomas Bertels war im Rücken der Löwen-Abwehr angespielt worden, legte die Kugel zurück auf Vrancic, der vom linken Strafraumeck in die Mitte flankte, wo Wemmer per Kopf aus sieben Metern unhaltbar für Kiraly zum 1:0 ins kurze Eck einköpfte (71.). 1860-Coach Alex Schmidt reagierte, brachte für Verteidiger Wojtkowiak mit Rob Friend einen weiteren Stürmer für die Schlussviertelstunde (75.). Das gab Räume für Paderborn zum Kontern. In der 82. Minute hätte Kachunga alleine vor Kiraly alles klar machen können, setzte aber aus sechs Metern den Ball aus spitzem Winkel am langen Pfosten vorbei. Die Löwen ihrerseits kamen gegen nun sicher stehende Paderborner zu keinen Chancen mehr, sodass es beim 0:1 blieb.

Stimmen zum Spiel beim SC Paderborn

Ticker

SCP 1 Kruse - 22 Heinloth, 13 Strohdiek, 2 Hünemeier, 14 Bertels - 18 Krösche, 4 Demme - 7 Wemmer, 21 Brückner - 10 Saglik, 15 Kachunga.
Ersatz: 33 Lück (Tor) - 5 Ziegler, 8 Vrancic, 9 ten Voorde, 11 Sané, 20 Vucinovic, 25 Amedick.

1860: 1 Kiraly - 3 Wojtkowiak, 5 Vallori, 4 Bülow, 26 Schindler - 29 Stark - 10 Stoppelkamp, 16 Hain, 19 Adlung, 14 Tomasov - 23 Wood.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 2 Volz, 9 Friend, 11 Lauth, 20 Wannenwetsch, 27 Feick, 35 Schwabl.

Wechsel: Vrancic für Krösche (46.), Sané für Brückner (70.), Vucinovic für Kachunga (86.) - Lauth für Wood (58.), Friend für Wojtkowiak (75.), Volz für Schindler (81.).

Tor: 1:0 Wemmer (71.).
Gelbe Karten: Heinloth, Saglik, Demme -.
Zuschauer: 7.411 in der Bentele-Arena.
Schiedsrichter: Dr. Robert Kampka (Mainz); Assistenten: Marcel Göpferich (Bad Schönborn), Frederick Assmuth (Köln); Vierter Offizieller: Arne Aarnink (Nordhorn).

Teamstatistik

Torschüsse: 12:13
Aktionen am Ball: 44:56 %
Gewonnene Zweikämpfe: 46:54 %
Ecken: 4:2
Abseits: 2:3
Fouls: 16:21


4. Spieltag, 18.08.2013, 13:30 Uhr

 

1860 München

1860 München

1:0

FC Ingolstadt

FC Ingolstadt 04

Hart umkämpftes 1:0 gegen Ingolstadt bringt Rang drei in der Tabelle

Tomasov und Lauth
Jubel bei den Protagonisten des einzigen Löwen-Treffers gegen Ingolstadt: Marin Tomasov und Benjamin Lauth.

Die Serie der Löwen in der Zweiten Liga gegen den FC Ingolstadt hielt beim hart umkämpften 1:0-Sieg. Noch nie haben sie gegen die Schanzer in neun Spielen verloren. Das „Tor des Tages" erzielte Roger in der 48. Minute durch einen Schuss ins eigene Netz, als er eine Hereingabe von Marin Tomasov vor Benny Lauth klären wollte. Das Team von Alex Schmidt kletterte damit auf Rang drei in der Tabelle.

Personal: Im oberbayerischen Derby gegen Ingolstadt musste Löwen-Cheftrainer Alexander Schmidt auf Moritz Volz (Rückenprobleme), Dominik Stahl (Lendenwirbelverletzung), Daniel Bierofka (entzündete Fußsohle) und Kodjovi Koussou (Trainingsrückstand nach Patellasehnen-Entzündung) verzichten.

Spielverlauf: Die erste gefährliche Szene hatten die Ingolstädter in der 9. Minute. Tamas Hajnal flankte einen Eckball von rechts hoch an den ersten Pfosten, Alfredo Morales kam von hinten angespurtet, köpfte die Kugel aus kurzer Distanz ans rechte Außennetz. Die Löwen spielten in der Anfangsphase gegen kompakt stehende Gäste kontrolliert, wollten ihnen mit ihren schnellen Spitzen kein Raum zum Kontern geben. In der 14. Minute hatten die Schanzer dann doch eine Chance nach einem schnellen Gegenzug. Leon Jessen flankte von links aus vollem Lauf in die Mitte, Caiuby verpasste, Kai Bülow am Torraum klärte den Ball über den eigenen Kasten zur Ecke. Zwei Minuten später stockte den Löwen-Fans im Stadion der Atem. Nach einem zu kurz geratenen Rückpass von Guillermo Vallori kam Gabor Kiraly im Halbfeld nur knapp vor Philipp Hofmann an die Kugel, umkurvte den Angreifer aber dann souverän. Bei einem schnelleren Ingolstädter Angreifer hätte diese Szene auch ins Auge gehen können (16.). Die Trinkpause nach 22 Minuten kam den Sechzgern gerade recht. Trainer Alexander Schmidt redete intensiv auf seine Spieler ein. Danach lief es besser, trotzdem kam es immer wieder zu haarsträubenden Fehlpässen. Den ersten sehenswerten Angriff starteten die Löwen in der 26. Minute über die rechte Seite, doch die Hereingabe von Yannick Stark an den zweiten Pfosten geriet etwas zu lang, sodass Benjamin Lauth die Hereingabe verpasste. Zehn Minuten später kam Stark aus 20 Metern zum Abschluss, zwei FCI-Spieler warfen sich aber in den Schuss, konnten so zur Ecke klären (36.). In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit hatten die Sechzger ihre beste Chance. Stark trieb nach einem abgefangenen Angriff des FCI die Kugel übers halbe Spielfeld, passte dann halblinks auf Tomasov, der seinem Gegenspieler Danny da Costa enteilt war. Aus spitzem Winkel setzte der Kroate jedoch den Schuss aus 13 Metern am langen Eck vorbei . Aber auch die Schanzer kamen noch zu einer Möglichkeit. Einen Einwurf auf der rechten Seite verlängerte Morales an der Grundlinie per Kopf zurück auf Almog Cohen, der nahm den Ball per Droppkick aus neun Metern direkt, zielte aber genau auf Kiraly, der mit dem Schuss keine Probleme hatte (45.). Danach war Pause in einer schwachen Zweitligapartie.

Galerie

Nach 50 Sekunden im zweiten Durchgang setzte Tomasov ein Ausrufezeichen. In halblinker Position zog er aus 22 Metern ab, der Ball strich nur knapp übers rechte Kreuzeck (46.). 80 Sekunden später lag die Kugel dann doch im Ingolstädter Netz. Tomasov war nach einem Pass von Daniel Adlung auf der linken Seite seinem Gegenspieler da Costa enteilt. Seine Hereingabe fast von der Grundlinie klärte Roger vor dem einschussbereiten Lauth zum 1:0 ins eigene Tor (48.). Einen gefährlichen Aufsetzer von Adlung aus 23 Metern konnte FCI-Keeper Ramazan Özcan in der 54. Minute nur mit Mühe um den linken Pfosten lenken. Vier Minuten später drang der eingewechselte Rob Friend nach einem abgefangenen Aufbaupass in den Ingolstädter Strafraum ein, wollte Roger umkurven, doch der Brasilianer ging als letzter Mann volles Risiko, klärte per Grätsche gegen den Kanadier am Elfmeterpunkt (58.). Eine Kopfballablage von Hajnal am Löwen-Strafraum nahm Hofmann direkt, schoss den Ball aber aus 19 Metern in den Mittelrang der Allianz Arena (63.). Auf der anderen Seite verlängerte Kai Bülow eine Freistoßflanke aus dem zentralen Halbfeld durch Tomasov mit dem Kopf, doch der Ball kam genau auf Özcan, der damit keine Probleme hatte (64.). In der 70. Minute warf Grzegorz Wojtkowiak fast an der rechten Eckfahne einen Einwurf hoch an den ersten Pfosten, wo Friend und Caiuby zum Kopfball hochstiegen. Der Brasilianer gewann zwar das Duell, köpfte aber ungewollt die Kugel aufs eigene Gehäuse, Özcan konnte sie gerade noch mit einem Reflex über die Querlatte lenken. Die Löwen hatten viel Platz zum Kontern, doch der letzte Pass saß nicht. So kam Ingolstadt immer wieder zu Chancen. Andreas Bucher schoss freistehend aus 17 Metern aufs Löwen-Tor, zielte dabei aber genau auf Kiraly (79.). So mussten die Löwen bis zum Ende zittern, brachten aber das 1:0 über die Zeit. Saisonübergreifend war es der vierte Heimsieg in Folge - ein neuer Rekord in der Zweiten Liga. Zudem rückten die Sechzger mit dem Erfolg auf den Rang der, dem Relegationsplatz vor.
 

1860: 1 Kiraly - 3 Wojtkowiak, 4 Bülow, 5 Vallori, 26 Schindler - 29 Stark, 19 Adlung - 14 Tomasov, 10 Stoppelkamp - 16 Hain, 11 Lauth.
Ersatz: 30 Eicher (Tor) - 9 Friend, 17 Hertner, 20 Wannenwetsch, 23 Wood, 27 Feick, 35 Schwabl.

FCI: 1 Özcan - 21 da Costa, 8 Roger, 34 Matip, 2 Jessen - 36 Cohen, 6 Morales - 16 Buchner, 30 Hajnal, 31 Caiuby - 28 Hofmann.
Ersatz: 33 Weis (Tor) - 7 Knasmüller, 14 Korkmaz, 15 Danilo, 18 Eigler, 25 Lappe, 26 Gunesch.

Wechsel: Friend für Hain (46.), Wannenwetsch für Adlung (65.), Wood für Tomasov (68.) - Korkmaz für Buchner (80.), Lappe für Cohen (80.), Eigler für Caiuby (80.).

Tor: 1:0 Roger (48., Eigentor).
Gelbe Karten: Adlung, Wannenwetsch - Hofmann, Korkmaz.
Zuschauer: 24.200 in der Allianz Arena.
Schiedsrichter: Florian Meyer (Burgdorf); Assistenten: Malte Dittrich (Bremen), Holger Henschel (Braunschweig); Vierter Offizieller: Jonas Weickenmeier (Frankfurt).

Teamstatistik

Torschüsse: 12:6
Aktionen am Ball: 48:52 %
Gewonnene Zweikämpfe: 57:43 %
Ecken: 4.4
Abseits: 0:1
Fouls: 10:16


3. Spieltag, 09.08.2013, 18:30 Uhr

 

Fortuna Düsseldorf

Fortuna Duesseldorf

1:2

1860 München

1860 München

Zwei Chancen, zwei Tore: Löwen besiegen Düsseldorf 2:1

Marin Tomasov
In dieser Szene überwand der eingewechselte Marin Tomasov Fortuna-Keeper Fabian Giefer zum 2:1.

Eiskalt und effizient siegten die Löwen mit 2:1 bei Fortuna Düsseldorf. Benjamin Lauth hatte das Team von Trainer Alexander Schmidt mit der ersten und einzigen gefährlichen Offensivaktion im ersten Durchgang in Führung gebracht (9.). Charlison Benschop glich vor der Pause per Foulelfmeter aus (37.). Den Siegtreffer erzielte der eingewechselte Marin Tomasov in der 78. Minute.

Personal: Verletzungsbedingt musste Löwen-Coach Alexander Schmidt beim Bundesliga-Absteiger auf Dominik Stahl (Lendenwirbelverletzung), Daniel Bierofka (entzündete Fußsohle) und Kodjovi Koussou (Patellasehnen-Entzündung) verzichten. Andreas Neumeyer, Andreas Geipl, Arne Feick, Vitus Eicher und Phillipp Steinhart spielten zeitgleich im Regionalliga-Team gegen Memmingen. Korbinian Vollmann fehlte mit Trainingsrückstand nach einer Angina. Stefan Wannenwetsch rückte für Stahl ins defensive Mittelfeld, Grzegorz Wojtkowiak kam für Moritz Volz auf der rechten Verteidigerposition in die Mannschaft.

Spielverlauf: Die erste Chance besaßen die Rheinländer. Levan Kenia hatte den Ball steil auf Mathis Bolly gespielt. Der kam halbrechts im Strafraum aus spitzem Winkel zum Abschluss. Sein Schuss aus zehn Metern ging aber übers kurze Eck (3.). In der 9. Minute gingen die Löwen mit der ersten Chance in Führung. Grzegorz Wojtkowiak hatte von der rechten Seite weit in den Strafraum geworfen, Bobby Wood verlängerte mit dem Kopf zu Benny Lauth, Charlison Benschop stand zu weit weg vom 1860-Torjäger, der aus acht Metern durch die Beine von Tobias Levels zum 1:0 ins linke untere Eck traf. Drei Minuten später starteten die Düsseldorfer einen Angriff über die linke Seite. Da Verteidiger Christian Ramirez keine Anspielstation fand, zog er in die Mitte, kam dann am linken Strafraumeck mit rechts zum Schuss, doch der Ball ging einige Meter am langen Eck vorbei (12.). In der 17. Minute flankte Ramirez vom linken Flügel auf Bolly im Zentrum, doch etwas zu hoch, so dass er die Kugel freistehend nicht erreichen konnte. Drei Minuten später drang Axel Bellinghausen mit viel Tempo über links in den Strafraum ein, ließ Wojtkowiak stehen, seine flache und scharfe Hereingabe verpassten nacheinander die freistehenden Benschop und Bolly in der Mitte (20.). Glück hatten die Löwen auch in der 27. Minute. Nach einem zu kurz geratenen Zuspiel von Kai Bülow kam Bolly rechts an den Ball, ging fast bis zur Grundlinie, seine scharfe Hereingabe verlängerte Benschop unfreiwillig auf den völlig freistehenden Bellinghausen am Elfmeterpunkt. Der Düsseldorfer nahm den Ball mit vollem Risiko direkt, doch der Schuss aufs lange Eck war zu unplatziert, so dass Löwen-Keeper Gabor Kiraly ihn parieren konnte. Drei Minuten später schlug Adam Bodzek einen Freistoß knapp vorm linken Strafraumeck scharf vors 1860-Tor, Bolly am zweiten Pfosten kam zwar aus kurzer Distanz an die Kugel, spielte sie aber genau auf Kiraly (30.). In der 36. Minute legte Kenia an der linken Strafraumseite den Ball zwischen Wojtkowiak und Yannick Stark durch, Stark setzte nach, der Düsseldorfer fädelte geschickt ein. Schiedsrichter Dr. Jochen Drees zögerte keinen Augenblick, zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Benschop lief an, verlud Kiraly und traf mit einem wuchtigen Schuss zum 1:1 oben ins rechte Eck (37.). Beinahe wäre der Fortuna keine 60 Sekunden später die Führung gelungen. Bellinghausen konnte sich erneut auf der linken Seite durchsetzen, flankte flach an den ersten Pfosten, doch Bollys Direktabnahme aus fünf Metern landete haarscharf links neben dem Löwen-Tor (38.). In der Nachspielzeit vor der Pause hatten die Sechzger noch eine Konterchance, doch Bodzek pflügte Lauth von hinten rustikal um, sah für diese Aktion aber nur die Gelbe Karte (45.). So blieb es bei einer Löwen-Chance im ersten Durchgang und einem effizienten 1:1.

Galerie
Fotos: Bernd Feil/sampics

Nach der Pause stellte Löwen-Trainer Alexander Schmidt um, stellte Christopher Schindler auf die rechte Abwehrseite, während Wojtkowiak ab sofort auf links spielte. Für die erste gefährliche Szene im zweiten Durchgang sorgten die Sechzger dann selbst, als Bülow einen zu lang geratenen Pass der Fortuna an Kiraly vorbeilegte und gerade noch vor dem nachsetzenden Bolly zur Ecke klären konnte (56.). In der 69. Minute wurde Benschop nicht konsequent genug gestört, kam auf der rechten Seite ins Tempo, spielte sich bis zur Grundlinie durch. Seine Hereingabe ans kurze Eck verpasste Bellinghausen jedoch drei Meter vor dem Tor knapp, Kiraly dahinter konnte die Kugel unter sich begraben (68.). Mit einer Grätsche im Strafraum konnte Dustin Bomheuer nach einem Löwen-Konter gerade noch den eingewechselten Marin Tomasov vor dem Abschluss stoppen (72.). In der 78. Minute war es der Kroate, der sich gegen Levels auf der linken Seite durchsetzte. Einen Abschlag von Kiraly hatte zuvor Ex-Löwe Stefan Reisinger im Luftkampf mit Stark unfreiwillig in die eigene Hälfte verlängert, Tomasov lief Levels auf hallblinks davon und traf aus 13 Meter mit einem Schrägschuss genau ins rechte untere Eck zum 2:1 traf. Nach einem Diagonalpass von Bellinghausen in die Spitze kam Benschop halbrechts am Strafraum zum Abschluss, zielte aber am langen Eck vorbei (82.). Kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit stürmte bei einer Fortuna-Ecke Torhüter Fabian Giefer nach vorne, doch Stark konnte die Situation klären (90.). In der dreiminütigen Nachspielzeit kamen die Löwen nochmals gefährlich vors Düsseldorfer Tor, doch der Schuss von Moritz Stoppelkamp aus spitzem Winkel wurde sichere Beute von Giefer. In der letzten Minute der Nachspielzeit traf Tomasov ins leere Tor, nachdem Giefer erneut bei einer Ecke mit nach vorne geeilt war. Doch Schiedsrichter Dr. Drees gab den Treffer nicht, weil der Torschütze beim Pass von Stark angeblich im Abseits stand. So blieb es beim 2:1-Sieg der Löwen, den sie sich mit einer konzentrierten Leistung nach der Pause hart erarbeitet hatten.

Stimmen zum Spiel bei Fortuna Düsseldorf

Ticker

Fortuna: 33 Giefer - 3 Balogun, 19 Levels, 6 Bomheuer, 2 Ramirez -13 Bodzek, 17 Lambertz - 18 Bolly, 10 Kenia, 11 Bellinghausen - 35 Benschop.
Ersatz: 1 Rensing (Tor) -14 Bruno Soares, 15 Paurevic, 16 Wegkamp, 22 Gianniotas, 27 Reisinger, 39 Omae.

1860: 1 Kiraly - 3 Wojtkowiak, 5 Vallori, 4 Bülow, 26 Schindler - 29 Stark, 20 Wannenwetsch - 10 Stoppelkamp, 19 Adlung - 23 Wood, 11 Lauth.
Ersatz: 22 Netolitzky (Tor) - 2 Volz, 9 Friend, 14 Tomasov, 16 Hain, 17 Hertner 35 Schwabl.

Wechsel: Reisinger für Kenia (67.), Omae für Bolly (77.), Wegkamp für Bodzek (86.) - Hain für Wood (59.), Tomasov für Lauth (67.), Hertner für Adlung (81.).

Tore: 0:1 Lauth (9.), 1:1 Benschop (37., Foulelfmeter), 1:2 Tomasov (78.).
Gelbe Karten: Bodzek, Balogun - .
Zuschauer: 34.626 in der ESPRITarena.
Schiedsrichter: Dr. Jochen Drees (Münster-Sarmsheim); Assistenten: Mike Pickel (Mendig), Christian Gittelmann (Albisheim); Vierter Offizieller: Sören Storks (Velen).

Teamstatistik

Torschüsse: 12:5
Ballbesitz: 59:41 %
Gewonnene Zweikämpfe: 47:53 %
Ecken: 11:4
Abseits: 4:3
Fouls: 18:6


2. Spieltag, 28.07.2013, 13:30 Uhr

 

1860 München

1860 München

2:1

FSV Frankfurt

FSV Frankfurt

Löwen gewinnen Heimpremiere gegen den FSV Frankfurt 2:1

Benny Lauth
Vorbereiter Moritz Stoppelkamp (re.) gratuliert Benny Lauth zum wichtigen 1:1 zwei Minuten nach der Frankfurter Führung.

Trotz Dominanz über 90 Minuten bei tropischen Temperaturen gelang den Löwen gegen den FSV Frankfurt erst in der Nachspielzeit der Siegtreffer zum 2:1. Die Hessen waren in der 53. Minute durch einen für Gabor Kiraly unhaltbar abgefälschten Schuss von Mathew Leckie in Führung gegangen. Die Antwort folgte prompt. Zwei Minuten später traf Benny Lauth zum 1:1 (55.). In der Nachspielzeit war es dann der unermüdliche Moritz Stoppelkamp, der den viel umjubelten Siegtreffer erzielte.

Personal: Im ersten Saison-Heimspiel musste Löwen-Chefcoach Alexander Schmidt verletzungsbedingt auf Daniel Bierofka (entzündete Fußsohle), Vitus Eicher (Aufbautraining nach Sehneneinriss am linken Sitzbein) und Kodjovi Koussou (Patellasehnen-Entzündung) verzichten.
Andreas Neumeyer, Stefan Wannenwetsch, Andreas Geipl, Arne Feick, Korbinian Vollmann und Phillipp Steinhart schafften entweder nicht den Sprung in den 18er-Kader oder spielten tags zuvor in der U21 gegen den TSV Rain/Lech (3:1).

Spielverlauf: Es waren gerade mal 25 Sekunden gespielt, da hätte beinahe der Ex-Frankfurter Yannick Stark zur Löwen-Führung getroffen. Nach einem Zuspiel von Bobby Wood griff ihn niemand an, mit links zog er aus 19 Metern ab, doch der Ball ging knapp am rechten Pfosten vorbei (1.). Auch danach spielten die Sechzger beherzt nach vorne, doch die entscheidende Lücke fanden sie zunächst bei tropischen Temperaturen nicht. Erstmals gefährlich vors Löwen-Tor kamen die Hessen in der 13. Minute. Joni Kauko hatte auf der linken Seite Mathew Lecki steil angespielt, der drang über links in den Strafraum ein, verstolperte dann aber an der Grundlinie den Ball. Fünf Minuten später nahm Wood ein Zuspiel von Moritz Stoppelkamp im Strafraum artistisch an, passte dann vom rechten Torraumeck scharf nach innen, wo Benjamin Lauth am zweiten Pfosten einen Tick zu spät kam und ins Leere rutschte (18.). Nach 23 Minuten bat Schiedsrichter Marco Fritz beide Teams zur ersten Trinkpause. Kurz danach hatte Lauth die Riesenchance zur Führung. Kai Bülow kam nach einem abgewehrten Löwen-Angriff ans Leder, sah, dass die FSV-Abwehr aufrückte, spielte halblinks direkt auf Lauth, der nicht im Abseits stand. Der Torjäger versuchte es am linken Strafraumeck mit einem Lupfer aufs rechte Toreck, zielte aber knapp über den Querbalken (25.). In der 31. Minute tauchten die Frankfurter mal wieder vorm 1860-Tor auf. Einen Eckball von rechts durch Michael Görlitz nahm Innenverteidiger Joan Oumari aus acht Metern direkt, schoss aber weit übers Tor. Nach dem Gegenzug gab es auch für die Löwen-Eckball. Die Hereingabe von rechts durch Stoppelkamp erreichte Guillermo Vallori am zweiten Pfosten zwar mit dem Kopf, konnte die Kugel aber nicht aufs Tor drücken (32.). In der 41. Minute kam Stark nach einem Zuspiel von Stephan Hain aus 21 Metern zum Abschluss, schoss aber einen Meter über die Querlatte. Aber auch die Hessen hatten immer wieder gefährliche Szenen. So musste Moritz Volz auf der Gegenseite nach einer Rechtsflanke von Odise Roshi am Torraum vor dem einschussbereiten Edmond Kapllani mit dem Kopf klären (42.). Damit blieb es zur Pause beim 0:0.

Galerie
Fotos: Christina Panke und Kerstin Leicht/sampics

In der 50. Minute versuchte es Stoppelkamp mit einem Innenrist-Schuss aus 20 Metern, der sich beinahe noch ins rechte Eck gedreht hätte, aber um Zentimeter den rechten Pfosten verfehlte. Das Tor fiel überraschend auf der Gegenseite. Ein harmloser 22-Meter-Schuss aus halblinker Position von Leckie fälschte Bülow mit dem Oberschenkel in die andere Ecke ab, Gabor Kiraly hatte dadurch keine Möglichkeit, den Ball abzuwehren (53.). Die Löwen-Antwort folgte prompt. Zwar setzte Stoppelkamp einen Schuss von der Strafraumgrenze in der 54. Minute nur aufs Tordach. Aber beim nächsten Angriff drang er in den Strafraum ein, flankte vom linken Torraumeck in die Mitte, wo der von hinten angesprintete Lauth die Hereingabe am ersten Pfosten aus fünf Metern ins lange Eck zum 1:1 verlängerte (55.). In der 67. Minute fiel das vermeintliche 2:1. Der kurz zuvor eingewechselte Marin Tomasov flankte aus dem linken Halbfeld einen Freistoß in die Mitte, Rob Friend kam aus acht Metern zum Kopfball, setzte jedoch die Kugel an die Unterkante der Latte, den zurückspringenden Ball köpfte Vallori ins Tor. Doch Schiedsrichter Fritz verweigerte den Treffer, weil Frankfurts Verteidiger Oumari am Boden lag und setzte das Spiel mit einem Freistoß für den FSV fort. Kurz danach gab's die zweite Trinkpause des Spiels. Anschließend gewann Freind ein Kopfballduell nach einer Stoppelkamp-Ecke von rechts, doch Patric Klandt im FSV-Tor konnte den Ball unter sich begraben (83.). Eine zu weit geratene Flanke erlief eine Minute später Lauth am linken Torraumeck, seine Hereingabe kam zu Friend, dessen Schuss wurde geblockt, den Nachschuss von Tomasov fälschte ein Frankfurter zur Ecke ab (84.). Eine Rechtsflanke von Lauth klatschte in der 90. Minute an die Latte, sonst hätte Friend schon das 2:1 erzielte . Das folgte nur Sekunden später. Stark passte in die Mitte zu Stoppelkamp, dessen Flachschuss aus 18 Metern schlug unhaltbar für Klandt links unten ein. Damit gelang den Löwen noch rechtzeitig der erste Heimsieg.

 

Stimmen zum Spiel gegen den FSV Frankfurt

Ticker
 

1860: 1 Kiraly - 2 Volz, 5 Vallori, 4 Bülow, 26 Schindler - 29 Stark, 6 Stahl - 10 Stoppelkamp, 11 Lauth, 16 Hain - 23 Wood.
Ersatz: 22 Netolitzky (Tor) - 3 Wojtkowiak, 9 Friend, 14 Tomasov, 17 Hertner, 19 Adlung, 35 Schwabl.

FSV: 1 Klandt - 15 Huber, 3 Schlicke, 17 Oumari, 4 Teixeira - 5 Konrad, 6 Kauko - 22 Roshi, 8 Görlitz, 20 Leckie, - 9 Kapllani.
Ersatz: 21 Pirson (Tor) - 11 Pagenburg, 16 Heitmeier, 18 Kandziora, 19 Ziereis, 23 Kaffenberger, 26 Epstein.

Wechsel: Tomasov für Hain (57.), Friend für Wood (63.), Adlung für Stahl (72.) - Heitmeier für Roshi (61.), Kandziora für Kauko (64.), Ziereis für Kapllani (79.).

Tore: 0:1 Leckie (53.), 1:1 Lauth (55.), 2:1 Stoppelkamp (90.).
Gelbe Karten: Adlung - Konrad, Ziereis.
Zuschauer: 16.500 in der Allianz Arena.
Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb); Assistenten: Arno Blos (Deizisau), Dominik Schaal (Tübingen); Vierter Offizieller: Thomas Münch (Rielasingen).

Teamstatistik

Torschüsse: 16:7
Aktionen am Ball: 57:43 %
Gewonnene Zweikämpfe: 53:47 %
Ecken: 10:3
Abseits: 4:1
Fouls: 7:14


1. Spieltag, 19.07.2013, 20.30 Uhr

FC St. Pauli

FC St. Pauli

1:0

1860 München

1860 München

Löwen unterliegen St. Pauli trotz Dominanz mit 0:1

Rob Friend
Rob Friend (re.) im Zweikampf mit den Ex-Löwen Philipp Tschauner (li.) und Markus Thorandt.

Die Löwen können einfach am Millerntor nicht gewinnen, starteten mit einer unglücklichen 0:1-Niederlage in die Saison. Trotz Dominanz nach der Pause gelang Lennart Thy für St. Pauli in der 80. Minute der Siegtreffer.

Personal: Löwen Cheftrainer Alexander Schmidt musste verletzungsbedingt am Millerntor auf Grzegorz Wojtkowiak (Aufbautraining), Daniel Bierofka (entzündete Fußsohle), Vitus Eicher (Aufbautraining nach Sehneneinriss am linken Sitzbein) und Kodjovi Koussou (Knieprobleme) verzichten. Stefan Wannenwetsch war wegen seiner Gelb-Roten Karte aus dem Relegationsspiel mit der U21 zum letzten Mal gesperrt. Andreas Neumeyer, Korbinian Vollmann, und Phillipp Steinhart schafften nicht den Sprung in der 18er-Kader.

Spielverlauf: Die erste Chance des Spiels hatten die Hamburger in der 5. Minute nach einem Standard. Marc Rzatkowski schlug den Freistoß aus dem linken Halbfeld an den zweiten Pfosten, Sören Gonther kam aus neun Metern an den Ball, köpfte aber knapp am rechten Kreuzeck vorbei. Moritz Stoppelkamp versuchte es auf der anderen Seite nach einem ruhenden Ball direkt, setzte aber den 26-Meter-Freistoß aus halbrechter Position etwas zu hoch an (9.). Zwei Minuten später flankte Marcel Halstenberg von links in die Mitte, Christopher Nöthe war vor seinem Gegenspieler am Ball, köpfte aber knapp am langen Pfosten vorbei (11.). Eine Freistoßflanke fast an der linken Außenlinie von Rzatkowski erreichte Gonther im Zentrum mit dem Kopf, der Ball kam aber zu zentral auf Gabor Kiraly, der problemlos die Kugel aufnahm (15.). Stoppelkamp suchte mit einer Rechtsflanke Rob Friend am Torraum, doch Philipp Tschauner pflückte den Ball vor dem Kanadier herunter (17.). In der 24. Minute tankte sich Moritz Volz auf der rechten Seite durch, ließ dabei drei St. Paulianer stehen, kam im Strafraum an der Grundlinie zum Flanken, fand aber mit seinem Rückpass keinen Abnehmer. Vier Minuten später verpasste Friend im Zentrum eine Hereingabe von Volz nur knapp (28.). Einen abgefälschten Linksschuss von Rzatkowski aus 23 Metern konnte Kiraly in der 32. Minute sicher aufnehmen. Erneut sorgte in der 34. Minute ein Standard von Rzatkowski für Gefahr. Seine Hereingabe fast von der linken Außenlinie verpasste Ex-Löwe Markus Thorandt am ersten Pfosten nur knapp, sodass Kiraly hinter ihm die Kugel abfangen konnte. Zwei Minuten später zielte Fin Bartels am linken Strafraumeck aus 15 Metern hoch übers Löwen-Tor (36.). Im Gegenzug kam Stephan Hain zum Abschluss. Sein erster Schuss von der Strafraumgrenze konnte Thorandt blocken, der zweite Versuch wurde sichere Beute von Tschauner (37.). Drei Minuten später stoppte Volz kurz vor der linken Strafraumseite Bartels mit einem Foul (40.). Der flache Querpass von Rzatkowski klärten die Löwen im Zentrum (41.). In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit versuchte es Daniel Adlung mit einem 21-Meter-Schuss, der aber zur Ecke geblockt wurde. Diese flankte Stoppelkamp in die Mitte, der abgefälschte Ball kam zu Christopher Schindler, der ihn aus elf Metern direkt nahm, doch Rzatkowski wehrte den Schuss hinter Tschauner stehend auf der Linie ab. Danach pfiff Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer zur Pause.

Galerie
Fotos: Stefan Matzke/sampics

Kurz nach Wiederanpfiff flankte Stoppelkamp von rechts auf Friend, Gonther wehrte im Luftkampf mit dem Kanadier den Ball ab, Yannick Stark nahm das Leder zentral aus 15 Metern direkt, doch Thorandt warf sich in den Schuss, konnte so die Situation entschärfen (47.). Ein langer Ball von Guillermo Vallori auf Stoppelkamp konnte Halstenberg am rechten Torraumeck im letzten Moment zur Ecke abwehren (50.). Eine Minute später umkurvte Hain mehrere Gegenspieler auf der linken Seite, legt dann quer auf Stark, der den Ball bei seinem Schuss aus 15 Metern aber nicht voll traf (51.). In diese Drangphase hinein konterten die Hanseaten. Lennart Thy hatte den Ball zwischen den Löwen-Innenverteidigern in den Lauf von Bartels gepasst, Volz musste im Strafraum ins Tackling mit dem Hamburger, trennte ihn aber fair vom Ball (59.). Auf der anderen Seite flankte Stoppelkamp von rechts mit links in die Mitte, wo nacheinander im Torraum Hain und Friend verpassten (65.). In der 73. Minute spielte Stoppelkamp Friend im Strafraum an, der konnte den Ball zwar behaupten, stand aber mit dem Rücken zum Tor, kam nicht zum Abschluss (73.). Das Auslassen der Chancen wurde in der 80. Minute bitter bestraft. Thy wurde von Vallori nicht entschlossen genug angegriffen, hielt aus 19 Metern in halblinker Position einfach drauf und traf zum 1:0 ins linke untere Eck, weil der Ball unter Kiraly hindurchrutschte. Die Löwen versuchten in der Schlussphase alles, hatten vier Stürmer auf dem Platz, doch die letzte Chance des Spiels gehörte den Hamburgern. Bartels drang über rechts in den Strafraum ein, legte von der Grundlinie zurück, doch Kiraly warf sich dazwischen. Am Ende standen die Löwen trotz guter Leistung mal wieder mit leeren Händen im Hamburger Millerntor-Stadion.

Stimmen zum Spiel beim FC St. Pauli

St. Pauli: 13 Tschauner - 8 Nehrig, 16 Thorandt, 26 Gonther, 23 Halstenberg - 17 Boll, 6 Kringe - 11 Rzatkowski, 22 Bartels - 9 Nöthe, 18 Thy.
Ersatz: 30 Himmelmann (Tor) - 10 Buchtmann, 12 Verhoek, 14 Ziereis, 19 Gregoritsch, 27 Kalla, 29 Maier.

1860: 1 Kiraly - 2 Volz, 5 Vallori, 4 Bülow, 26 Schindler - 29 Stark, 6 Stahl - 10 Stoppelkamp, 16 Hain, 19 Adlung - 9 Friend.
Ersatz: 22 Netolitzky (Tor) - 11 Lauth, 14 Tomasov, 23 Wood, 25 Geipl, 27 Feick, 35 Schwabl.

Wechsel: Kalla für Nehrig (54.), Verhoek für Nöthe (65.), Buchtmann für Rzatkowski (76.) - Lauth für Adlung (75.), Wood für Stahl (81.), Tomasov für Volz (85.).

Tor: 1:0 Thy (80.).
Gelbe Karten: Tschauner, Gonther, Nöthe, Rzatkowski, Buchtmann - Friend, Volz.
Zuschauer: 27.818 im Millerntor-Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Thorsten Kinhöfer (Herner); Assistenten: Mark Borsch (Mönchengladbach), Thorben Siewer (Drolshagen); Vierter Offizieller: Sven Jablonski (Bremen).

Teamstatistik

Torschüsse: 14:16
Ballbesitz: 45:55 %
Gewonnene Zweikämpfe: 43:57 %
Ecken: 1:4
Abseits: 2:4
Fouls: 18:15

Ticker